Linda Zervakis hofft auf nicht mehr ganz so viele traurige TV-Nachrichten

  • Mit ihrem Wechsel zu Pro Sieben verbindet die ehemalige „Tagesschau“-Sprecherin Linda Zervakis eine konkrete Hoffnung.
  • In der ARD-Nachrichtensendung seien es „meistens traurige Nachrichten“ gewesen, die sie verkündete, das ändere sich jetzt hoffentlich.
  • Die Zuschauer sollten nicht denken: „Jetzt ist die Frau Zervakis wieder da, und ich muss die Taschentücher wieder rausholen.“
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Berlin. Ex-„Tagesschau“-Sprecherin Linda Zervakis hofft, nach ihrem Wechsel zum Privatfernsehen nicht mehr ganz so oft über die traurigen Ereignisse dieser Welt reden zu müssen.

„Ich hab‘ ja ein sehr enges Korsett gehabt bei der ‚Tagesschau‘“, sagte Zervakis am Dienstag bei einer Präsentation ihres neuen Arbeitgebers Pro Sieben auf der Branchenmesse Screenforce Days. „Also, es waren ja meistens traurige Nachrichten. Und ich kann mich jetzt einfach zwar immer noch journalistisch betätigen, das finde ich super. Ich habe aber eine größere Palette (...) von natürlich auch mal traurigen Themen, aber vielleicht dann trotzdem immer noch zu gucken, dass man einen guten Rausgeher hat. Dass man nicht da sitzt und denkt: Jetzt ist die Frau Zervakis wieder da, und ich muss die Taschentücher wieder rausholen.“

Ende April hatte die 45-jährige Hamburgerin zum letzten Mal für die ARD die zuschauerstärkste Nachrichtensendung moderiert. Wenige Tage später wurde ihr Wechsel zu ProSieben bekannt. Im Laufe des Jahres soll dort ihr Format „Zervakis & Opdenhövel. Live“ auf Sendung gehen. Mit ihr führt Matthias Opdenhövel durchs das neue Primetime-Magazin.

RND/dpa

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