“Life in a Day 2020″: Youtube ruft Nutzer auf, ihren Tag zu filmen

  • Die Regisseure Kevin Macdonald und Ridley Scott wollen eine Dokumentation produzieren, in der Youtube-Nutzer einen Tag in ihrem Leben zeigen.
  • Aus den eingesendeten Videoclips soll der Film “Life in a Day 2020″ entstehen.
  • Beiträge können vom 25. Juli bis zum 2. August eingereicht werden.
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Die Regisseure Kevin Macdonald und Ridley Scott rufen Youtube-Nutzer dazu auf, ihre Handys und Kameras zu zücken – und ihren Tag am 25. Juli festzuhalten. Am Ende wird das Material zum Film “Life in a Day 2020″ zusammengeschnitten. An Themen sollte es nicht mangeln, das Jahr 2020 war bis jetzt schon ereignisreich: Buschfeuer in Australien, Unruhen in Hongkong, eine Pandemie, die den Alltag völlig verändert hat – oder auch Proteste im Rahmen der Black-Lives-Matter-Bewegung.

Macdonald fragt in einem kurzen Video auf Youtube: “Was lieben Sie? Wovor haben Sie Angst? Was würden Sie gern ändern in der Welt?” All das kann in einem Videoclip realisiert werden.

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“Wir wollen keine perfekten Social-Media-Bilder

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Auf Youtube heißt es zu dem Projekt: “Filme am 25. Juli 2020 deinen Tag und werde Teil einer weltweiten Dokumentation, mit der wir gemeinsam Geschichte schreiben – produziert von Ridley Scott. Die Regie führt Kevin Macdonald und du hast die Chance, hinter der Kamera zu stehen.”

“Wir wollen keine perfekten Social-Media-Bilder – wir wollen Authentizität!”, erklärt Regisseur Kevin Macdonald weiter.

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Jeder kann mitmachen und Beiträge einreichen

Der neue Film soll “Life in a Day 2020″ heißen und beim Sundance-Festival im Januar 2021 erstmals gezeigt werden.

Jeder, der möchte, kann Beiträge aus der ganzen Welt einreichen. Die eingesendeten Clips werden unter der Regie von Kevin Macdonald zu einem Film zusammengefasst und von Ridley Scott produziert. Beiträge können vom 25. Juli bis zum 2. August eingesendet werden.

Youtube “Life in a Day 2010”

2010 hatte es das Projekt schon einmal gegeben. Damals sendeten mehr als 80.000 Youtube-Nutzer Clips aus insgesamt 189 Ländern ein.

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Kevin Macdonald und sein Team erstellten aus den 4500 Stunden Material einen 90-minütigen Film. Die Dokumentation hatte unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen: Manche Zuschauer waren begeistert von den subjektiven Einblicken – andere verglichen den Film in den Kommentaren mit Voyeurismus. Seit der Premiere wurde der Film auf Youtube über 16 Millionen Mal angesehen.

RND/ros

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