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Letzte Folge von „Game of Thrones“ fällt weiter in Bestenliste – Serienmacher wollen trotzdem Emmys

Die letzte Folge von „Game of Thrones“ fällt weiter in der Bestenliste der Medienwebsite imdb.de. Die Serienmacher trotzen dem Fanzorn und wollen bei den diesjährigen Grammys das halbe 100 voll machen. Für immer noch Trauernde haben wir einen Aufmunterungs-TV-Tipp!

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Los Angeles. Oje. Die Serienchefs David Benioff und D. B. Weiss sind mit „Game of Thrones“ weiter auf dem Sinkflug. Die letzte Folge von „Game of Thrones“ ist bei der „International Movie Data Base“ (imdb.de) inzwischen sogar von 4,4 auf 4,2 (von zehn möglichen) Bewertungssternen gefallen.

So wird die Fantasyserie, gern als „Serie aller Serien“ gehandelt, wohl nicht mehr an die Spitze der Bestenliste zurückkehren. Die Drogenkocherserie „Breaking Bad“ lässt 9.5 Sterne scheinen, die brandneue, düstere Miniserie „Chernobyl“ gar 9,6 Sterne (anfangs waren es sogar 9,7).

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Egal, ob das Ende immer schwierig zu gestalten ist, die Zuschauer „Game of Thrones“ gern bedächtiger auserzählt gehabt hätten oder weite Teile des Publikums einfach nur nachtkönigmäßig gehässig geworden sind – eine solche Ohrfeige tut weh. Dennoch geben die Serienmacher nicht auf. Sie haben alle Folgen der letzten „GoT“-Staffel für die nächste Emmy-Verleihung eingereicht – bis auf eine.

Nicht etwa das Finale wird von den Awards ferngehalten, sondern die bedächtige und gut erzählte zweite Episode „Ein Ritter der Sieben Königslande“ (das ist die, nach der die Schlacht gegen den Nachtkönig losbricht). 47 Emmys hat die Serie bis 2018 eingefahren – Rekord. Das halbe 100 wollen die Serienmacher nach Möglichkeit noch knacken. Am 23. September wird im Microsoft Theater in Los Angeles darüber befunden werden.

„GoT“ steht immer noch vor vielen vorzüglichen Serien

Trost für Fans: „GoT“ steht bei imdb natürlich immer noch deutlich vor anderen herausragenden Serien – etwa „The Wire“ (9,3 Sterne), „Die Sopranos“ (9,2), „Sherlock“ (9,1), „Westworld“ (8, 8), „Twin Peaks“ (8,8) „Big Little Lies“ (8,6), „Boardwalk Empire“ (8,6), „Vikings“ (8,6), „The Handmaid’s Tale“ (8,5), „The Night Of“ (8,5), „Lost“ (8,4) und „Bates Motel“ (8,2).

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Und trotzdem: Die Stimmung ist nicht besser geworden, seit Mitte Mai Jon Schnee mit den Wildlingen und Schattenwolf Geist jenseits der Mauer ritt und Amin Djawadis betörende Titelmusik nochmal in der opulenten Chorfassung erklang. Die einen sind unerbittlich sauer, die anderen Teile der Fanscharen trauern - um die Serie, die Figuren, die magischen Komponenten, die geschliffenen Dialoge. Andere Serien kommen einem schal vor. Die Empfehlung von „Bild.de“ sich dereinst mit dem „GoT“-parodistischen Kinoklamauk „Purge of Kingdom“ zu trösten, funktioniert nicht recht.

Ein deutscher Kinostart steht noch nicht fest, es braucht ihn aber auch gar nicht, man will keine Verhohnepipelung seiner (gefallenen) Lieblingsserie.

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Wer sich aber doch mit mittelalterlichen Ulknudeln ablenken will – die zwei Staffeln der norwegischen Comedyserie „Norsemen“ sind köstlich, knallhart und sexy, schon jetzt zu haben (bei Netflix) und bar jeden „GoT“-Spotts.

Von RND/big