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  • Let's Dance: Joachim Llambi verärgert Zuschauer – Juror habe kein Mitgefühl für Auma Obama gezeigt

Mangelndes Mitgefühl? Joachim Llambi verärgert „Let’s Dance“-Zuschauer

  • Joachim Llambi ist für seine harten Urteile bekannt.
  • Gleich zwei Kandidaten bescheinigt er am Freitagabend „Untenrum nix los“ und ließ Mitgefühl bei Auma Obama vermissen, die jüngst ihre Großmutter verloren hat.
  • Manche Nutzer machen ihrem Ärger auf Twitter Luft.
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Die zweiwöchige Oster-Auszeit bei „Let’s Dance“ nutzten die Promi-Kandidaten ganz unterschiedlich. Während Lola Weippert (25) und Nicholas Puschmann (30) ihre Geburtstage feierten, übte Ex-„Tagesschau“-Sprecher Jan Hofer fleißig weiter.

Die Fleißarbeit schlägt noch nicht so recht an. Für seinen Slowfox zu „Summerwind“ von Frank Sinatra kassierten er und Tanzpartnerin Christina Luft in der fünften Ausgabe der RTL-Tanzshow, die diesmal unter dem Motto „Sommerparty“ stand, gerade einmal 12 Punkte. Während Motsi Mabuse dem 69-Jährigen immerhin noch bescheinigen konnte, „mehr Fläche“ genutzt zu haben, forderte Llambi: „Ich will mehr Tanzen sehen.“

Lambi spottet über Sander

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Tatsächlich war das noch recht höflich im Vergleich zur harschen Kritik an Erol Sander etwas verspannter Samba. „Untenrum war nix los“, lautete das gnadenlose Urteil von Joachim Llambi. Ja mehr noch: Ein „Totentanz“ sei das gewesen. Der vom Ober-Juror spöttisch als „Samba-König aus Istanbul“ gekrönte Schauspieler (Daniel Hartwich konterte: „Dann sind Sie der John Travolta aus Duisburg“) bekam zwar einen Punkt mehr als Hofer, aber offenbar weniger Anrufe. Am Ende der Show schieden er und seine Partnerin Marta Arndt aus.

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Tragisch war indes der Auftritt von Auma Obama. Die Halbschwester des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obamas wollte mit ihrem Tanz ihre „verletzliche Seite“ zeigen, trauerte sie doch um ihre geliebte Großmutter, die jüngst im Alter von 99 Jahren in Kenia verstorben war. „Sie war eine der wichtigsten Personen in meinem Leben“, erklärte sie unter Tränen.

„Jetzt schaffen Sie es ja, gleich zwei Kandidaten zu beleidigen“

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Von Anteilnahme war bei der Jury jedoch kaum etwas zu spüren. „Das war eine gemütlich getanzte Rumba in einer karibischen Nacht. Du hast gelacht, du hast deinen Job gemacht. Das war nett“, sagte ein halbwegs zufriedener Jorge González. Motsi Mabuse attestierte eine „hervorragende Benutzung vom Knie“, wünschte sicher aber gleichzeitig „ein bisschen mehr Pfeffer“. Joachim Llambi erklärte: „Das war heute nicht euer Tanz. Es waren keine Aktionen. Rumba ist ein Hin und Her, das war aber nur lieb. Das war der Jan Hofer-Gedächtnis-Rumba-Tanz!“

Zuschauer in Sozialen Netzwerken verärgert

Darüber war nicht nur Moderator Daniel Hartwich entgeistert: „Oh, jetzt schaffen Sie es ja, gleich zwei Kandidaten zu beleidigen!“, hielt er dem Oberjuror vor, der es sich zudem nicht nehmen ließ, über die Sieben-Punkte-Wertungen seiner Kollegen hämisch zu lachen.

Er gab Auma Obama und Andrzej Cibis nur zwei Punkte, erntete Buh-Rufe der Jury-Kollegen und zog damit den Zorn von manchen Usern in den Sozialen Medien auf sich. „Unterste Schublade“ sei das, „eine Frechheit“, schrieben Nutzer, die ihm zudem mangelnde Empathie unterstellten.

„Was ist mit Llambi los? Nikolas und Rurik bekommen nur eine 9 obwohl diese 30 Punkte verdient hätten und Auma bekommt eine 2 und das versteht niemand?“, fragt ein anderer. Ein weiterer User schrieb auf Twitter: „Llambi war gerade extrem unsensibel. (...) Nach einem Todesfall hier auftreten und dennoch eine anständige Leistung zeigen, ist groß und eine ‚2′ ist unterirdisch.“

Allerdings ließ sich die 63-Jährige nicht entmutigen. „Meine Oma war eine Kämpferin. Wenn sie hören würde, dass ich sage, ich höre jetzt auf, würde sie sagen: Papperlapapp, du tanzt weiter!“, so Auma Obama.

RND/teleschau

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