Streit um Meghan: Starmoderator Piers Morgan stürmt vor laufender Kamera aus Studio und kündigt danach

  • Piers Morgan ist einer der bekanntesten und umstrittensten britischen Fernsehmoderatoren.
  • Immer wieder fällt er durch heftige persönliche Kritik an Herzogin Meghan auf – so auch nach deren Interview mit Oprah Winfrey.
  • Einem Kollegen geht das zu weit, die Situation eskaliert schließlich vor laufenden Fernsehkameras – und Morgan kündigt.
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London. Eklat vor laufender Kamera: Der bekannte englische Fernsehmoderator Piers Morgan ist am Dienstag vor laufenden Kameras aus der Sendung „Good Morning Britain“ des Fernsehsenders ITV gestürmt. Zuvor war er mit seinem Kollegen Alex Beresford aneinandergeraten, der hatte ihn für seine Schimpftiraden über Herzogin Meghan scharf kritisiert. Stunden später gab ITV bekannt, der Moderator habe den Sender informiert, dass er nicht mehr als Moderator zur Verfügung stehe. ITV habe „seine Entscheidung akzeptiert“ und werde den Sachverhalt nicht weiter kommentieren, heißt es Medienberichten zufolge in einem Statement des Senders.

Morgan gilt als heftiger Kritiker von Prinz Harry und Herzogin Meghan – ein Image, das er durch eindeutige Meinungsäußerungen unterstreicht: Morgan bezeichnete das Interview mit Oprah Winfrey unter anderem als „schändlichen Verrat an der Königin und der königlichen Familie“, beurteilte Meghans Aussagen als unglaubwürdigen „Unsinn“ und provozierte mit dem Vorschlag, sie dafür mit einem Oscar als beste Schauspielerin zu nominieren.

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In der Sendung „Good Morning Britain“, die er zusammen mit mehreren Kollegen moderiert, wurde Morgan dafür am Dienstag scharf angegangen. Sein schwarzer Kollege Beresford unterstellte ihm persönliche Gründe für seine Aussagen und verwies auf eine beendete Freundschaft zwischen Morgan und Herzogin Meghan: „Ich verstehe, dass du Meghan Markle nicht magst. Du hast es oft genug deutlich gemacht in diesem Programm“, sagte Beresford vor laufender Kamera zu seinem Kollegen. Die Frau von Prinz Harry habe den Moderator „fallen gelassen“ und nie wieder von ihm gesprochen, das sei ihr gutes Recht. Trotzdem habe er, Morgan, sie immer wieder „in den Dreck gezogen“, das sei ein „diabolisches“ Verhalten.

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Morgan platzte daraufhin der Kragen, er stürmte vom Set und sagte dabei: „Okay, ich habe genug. Sorry, bis später. Ich kann so nicht weitermachen.“ Beresford brachte das nicht aus der Ruhe, er fuhr fort: „Piers gibt hier regelmäßig diese Dinge von sich und wir müssen hier sitzen und uns das anhören. Gestern von 6.30 Uhr bis 7 Uhr. Das war unglaublich schwer, sich das anzusehen.“

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Mittlerweile hat sich Piers Morgan auf Twitter zu dem Vorfall geäußert: Er müsse es nicht hinnehmen, sich von Kollegen im Fernsehen als diabolisch bezeichnen zu lassen, schrieb er.

Stunden später gab der Sender ITV bekannt, das Morgan seinen Posten als Moderator von „Good Morning Britain“ abgegeben habe. Morgan selbst kommentierte die Entscheidung zunächst nicht - veröffentlichte auf Twitter allerdings das GIF einer tickenden Uhr.

RND/ytk

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