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„Klassentreffen der Dschungelstars“: Bei Sarah Knappiks Auftritt kommt es zum Eklat

Sarah Knappik betrat mit einem selbst verfassten Rap als Überraschungsgast die Bühne.

Sie gilt als die legendäre Staffel schlechthin. Auch wenn manches, was 2011 bei „Ich bin Star - Holt mich hier raus!“ im RTL-Dschungelcamp passierte, dafür sorgte, dass den Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach die Witze im Halse stecken blieben. Eine Fake-Liebe, ein Mobbingexzess, eine Beinahe-Meuterei - sogar ein Bundesminister kommentierte die Szenen einer aus den Fugen geratenen Unterhaltungsshow.

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Damals gleichsam im Auge des Orkans: Sarah „Dingens“ Knappik. Eine Woche lang zog sie den Hass der Mitinsassen und des Fernsehpublikums auf sich, ehe sie auf Druck der Gruppe das Camp verließ. Nicht ohne manche brisante Enthüllung über ihre Mitstreiter zu äußern. Nach ihrem Auszug gingen die Psychospiele im Camp dann erst so richtig los. So mancher Imagegewinner stand plötzlich als übler Mobber da. Über acht Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer schalteten auf dem Höhepunkt der Eskalationsspirale ein.

Wie sehr die fünfte IBES-Staffel elf Jahre später noch nachwirkt, zeigte sich am Sonntagabend bei RTL. Der Sender hatte im Vorlauf auf die aktuelle Dschungelcamp-Ausgabe eine Art Veteranenveranstaltung ins Programm genommen. „Das Klassentreffen der Dschungelstars - Jetzt wird ausgepackt!“, titelte die von Olivia Jones moderierte Sendung, gestaltete sich dann aber über weite Strecken verblüffend harmonisch. Bis Sarah Knappik hinzustieß.

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„Du hast so viel Geld gemacht danach, Schätzchen!“

„Meine Überraschung. Jetzt macht euch bitte auf was gefasst!“, kündigte die Moderatorin (und Ex-Dschungelcamperin) ihren Coup an. Knappik betrat die Party mit einem von ihr selbst verfassten Rap: „Ich bleib ein Dschungelstar, egal was die anderen sagen!“

„Die anderen“ wirkten jedoch erst mal baff - Sarah legte sofort nach: „Der Einzige, der Eier hatte und auf Geld verzichtet hat, war ich!“, blickte sie auf ihren freiwilligen Dschungelauszug 2011 zurück. Da wurde es Katy Karrenbauer, der späteren Zweitplatzierten jenes Jahrgangs, zu bunt. „Du hast so viel Geld gemacht danach, Schätzchen!“, warf die Schauspielerin ein. „Mit einem Mal ging ein Fass auf, und sie sagte über jeden von uns etwas, das nicht stimmte. Madame hat damals gesagt, einer wäre ein Fußfetischist, und ich wäre eine Cognac-Säuferin. Ich trinke keinen Cognac!“

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„Ist das nicht krass, wie Katy das immer noch aufregt?“

Karrenbauer redete sich dermaßen in Rage, dass sie aufstand und die Villa verließ, in der das Treffen aufgezeichnet wurde. „Sie hat damit Geld verdient, das Opfer zu sein“, schimpfte sie draußen vor der Tür weiter. „Wir sind alle die Bösen. Wenn ich dabeisitze, mag ich mir keine Lügen anhören. Wenn ihr dann durch seid mit Sarah, komme ich gerne zurück.“

Olivia Jones staunte nicht schlecht: „Ist das nicht krass, wie Katy das immer noch aufregt?“ Kommentar Sarah Knappik: „Man muss das auch irgendwann mal loslassen.“ Im späteren Sendungsverlauf kehre Katy Karrenbauer zur Gruppe zurück. Sie setzte sich kommentarlos auf ihren Platz.

Von Zuschauerzahlen wie 2011 ist das Dschungelcamp aktuell übrigens Lichtjahre entfernt. Am Sonntag sahen 3,56 Millionen Menschen die dritte Folge der aktuellen Staffel. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei für das erfolgsverwöhnte Format historisch schwachen 26,3 Prozent. Beim „Klassentreffen der Dschungelstars“ waren zuvor ab 20.15 Uhr insgesamt 2 Millionen Interessierte dabei - auch dies ein blasser Wert.

RND/Teleschau

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