Ken Duken als Hans Albers: „Ich verkörpere seine Energie“

  • Ken Duken spielt in dem ARD-Film „Die Liebe des Hans Albers“ (6. Januar, 21.45 Uhr) einen legendären Schauspielkollegen.
  • Er zeichnet den einstigen Ufa-Superstar Hans Albers als Meister der Selbsttäuschung und Mann mit einem großen Herzen.
  • Im RND-Interview spricht Duken über Mut, Haltung, Widerstand und die Vergänglichkeit des Ruhms.
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Herr Duken, was kannten Sie vom Ufa-Star Hans Albers an Filmen und Musik, bevor Sie an das Projekt „Die Liebe des Hans Albers“ herangingen?

Ich habe wohl viele seiner Filme in meiner Kindheit gesehen, aber nicht so hundertprozentig bewusst wahrgenommen. Mir waren natürlich seine Klassiker ein Begriff – von „Münchhausen“ bis „Große Freiheit Nummer 7“. Und dann war da natürlich dieser schunkelnde Seebär Albers. Als ich das Angebot zu „Die Liebe des Hans Albers“ bekommen habe, war diese Figur schon wahnsinnig weit weg von mir. Den Zugang zu ihm zu bekommen dauerte lange: Jedes Mal, wenn ich ein Bild von ihm hatte, ist es mir doch wieder aus den Händen gerutscht. Weil er doch sehr impulshaft, instinktgetrieben, sprunghaft, narzisstisch war. Er war so vieles, was ich gar nicht auf dem Zettel hatte.

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Es gibt ja auch kaum Material des Privatmannes Hans Albers. In diesen wenigen Aufnahmen erscheint er immer als derselbe Typ wie in vielen seiner Filme – der Hoppla-jetzt-komm-ich-Hans. Konnten Sie Hans Albers aus seinen Filmen herausarbeiten?

Ich glaube, das ist so, weil er sich auf diesen Privataufnahmen immer ganz klar bewusst war, ob er allein oder mit anderen Menschen zusammen ist. Er hat sich unter Leuten schon früh immer in Szene gesetzt. Er war ein Entertainer und Enthusiast, was immer auch, wie ich glaube, mit Alkohol zu tun hatte. Ich glaube, dass er schon in seinen frühen Jahren von morgens bis abends immer seinen Pegel gehalten hat. Das sieht man auch daran, wie unstringent er spielt – er spielt viele Figuren in einer Rolle. Auf der anderen Seite hat er in einer Zeit, wo viele noch abgefilmtes Theater spielten, eine Natürlichkeit gehabt, die ihresgleichen suchte. Da finden sich schon Parallelen etwa zu Marlon Brando – obwohl Hans Albers das Wort Vorbereitung offenbar nicht kannte. Wenn man sich seinen Film „Quick“ ansieht, wo er einen Harlekin spielt – das ist zwar instinktiv, aber so präzise und auf den Punkt, das kriegen andere Leute mit aller Vorbereitung nicht hin.

Und wie haben Sie Hans Albers am Ende doch in den Griff gekriegt?

Ich habe versucht, nicht den Menschen Hans Albers zu verkörpern, sondern seine Energie, seine Power, wie er an beiden Enden gebrannt hat, den ganzen Narzissmus. Und seinen großen Widerspruch: seinen Wunsch, geliebt zu werden vom deutschen Volk, und sein Selbstverständnis, dass er sich dabei nicht vor den Karren des Nationalsozialismus spannen lässt, sondern – im Gegenteil – die Nazis an der Nase herumzuführen glaubt.

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Sie haben als Albers die berühmten blonden Haare, aber Sie hamburgern nicht, und es gibt auch keine aufwendige Albers-Maske. Verwechselbarkeit mit dem Original war kein Gebot.

Nun ja, als wir anfingen, wollte ich schon mit Prosthetics optisch so nahe wie möglich an den echten Hans Albers herangebracht werden. Das gaben wir dann auch aus Zeitgründen auf. Die prägnantesten Merkmale – blonde Haare und blaue Augen – wollten wir nicht weglassen, und schon dadurch habe ich mich wahnsinnig weit von mir selbst entfernt. Auch mein Bild war natürlich das des hamburgernden Albers, aber wenn man sich die Filme anguckt – er spricht da dieses markige Altdeutsche, er berlinert, hat Einschüsse von hier und da, aber das Hamburgisch kommt außer bei „Große Freiheit Nr. 7“ gar nicht raus. Hinbekommen hätte ich das, ich spiele gern mit Akzent. Aber ich habe das Hamburg in ihm nur sacht akzentuiert, habe das Altdeutsche eingebaut und das ein oder andere Berliner Ding reingehauen, um dieses Kauderwelsch von Mensch darzustellen.

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Sie haben zugenommen.

Ich habe mir acht Kilo draufgefressen, um den alten Hans mit Bauch zu spielen, und die ewig jugendliche Frische musste ich dann mit eingezogenem Bauch darstellen. Es war spannend, ich habe die Arbeit sehr genossen.

Die NS-Zeit scheint eine besonders gewichtige Rolle in Ihrem Werk zu spielen. Zufall oder Plan?

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Es ist bewusst und zufällig zugleich. Ich habe ungefähr 15 Filme gemacht, die in dieser Zeit spielen, etwas mehr als 10 Prozent meines filmischen Schaffens bisher. Wobei ich alle Blickwinkel eingenommen habe – von dem jüdischen Lehrer, der 50 Kinder vor den Nazis rettet, bis zu den wirklich überzeugten SS-Offizieren, die glauben, dass sie die Guten sind. Ich habe auch beide Wurzeln – mein Vater ist deutsch, meine Mama kommt aus einer jüdischen Familie. Deswegen hat mich diese Zeit auch immer gereizt, und dabei Filme zu machen, die die Grautöne aufzeigen. Ich mochte nie diesen bescheuerten schreienden Nazi-Bösewicht in Filmen, das war mir zu einfach. Die Zeit und die Thematik beschäftigen mich bis heute. In meinem Film „Berlin Falling“ von 2017 geht es ja auch um die Rechte, die einen Terroranschlag fingiert, damit die Stimmung in Deutschland zugunsten von rechts kippt. Als ich das entwickelt habe, wurde ich noch ausgelacht. Und wenn man sich dann heute umschaut … Man muss die Figuren nachvollziehbar gestalten, um ein Reflektieren zu ermöglichen. Wenn man sie im Verkörpern eindimensional verteufelt, erreicht man das Gegenteil, treibt Leute eher in diese „Bewegung“ hinein.

Hans Albers’ jüdische Lebensgefährtin Hansi Burg flieht in der NS-Zeit, kehrt nach dem Krieg zu Hans Albers zurück. Der Film zeigt beider Aussprache. Ist das authentisch oder Fiktion?

Wir waren alle nicht dabei, aber der Autor hat schon sehr präzise recherchiert. Es geht nicht so sehr um einen genauen Wortlaut, sondern darum: Hat er genug getan oder nicht? Was ist seine Position im Zahnrad der Geschichte?

Er sieht sich im Film selbst als aktiver Nazi-Gegner, weil er nicht zu Preisverleihungen und Premieren erschien. Sie sagt: „Bild dir das bloß nicht ein“, er sei „ausgewichen“ statt „entgegengetreten“. War er für Sie ein Widerständler?

Ich kann jetzt natürlich meine Position dazugeben, denn ich hinterfrage mich selbst immer, ob ich genug tue. In dem Wort „Unterhaltung“ steckt auch das Wort „Haltung“. Und ich denke, er hat zu wenig „Haltung“ gezeigt. Er wollte, aber er konnte nicht, er hätte zu viel aufgeben müssen. Und ich glaube, er hat sich das dann buchstäblich schöngesoffen. Dass er zutiefst geglaubt hat, nicht den Nazis zu dienen. Ich glaube, er war ein Mensch mit einem großen Herz. Und es ist von unserer Seite auch immer schnell gesagt, was man an seiner Stelle alles getan hätte. Wenn es wirklich um das eigene Leben geht, verfallen viele in Angst und werden manipulierbar.

Wurden Sie sich während der Dreharbeiten klar, was Sie an seiner statt getan hätten?

Ich glaube, dass wir alles in uns drinhaben. Jeder Mensch hat alles in sich drin. Kann ich jemanden umbringen? Jeder Mensch kommt irgendwann an einen Punkt, an dem er in der Lage wäre, jemanden umzubringen. Die Frage ist: Was muss passieren, dass es dazu kommt? Was ich an Hans’ Stelle getan hätte – das ist hypothetisch zu sagen. Ich würde mir wünschen, dass ich mit Haltung gegen Unrecht gehe. Ich würde mir wünschen, dass ich für das Richtige einstehe. Ich würde mir wünschen, auch mein Wohl zu riskieren. Bin ich mir sicher, dass ich es getan hätte? Auf keinen Fall.

Was war die Angst des Hans Albers?

Die größte Angst, die Hans hatte, war, nicht mehr geliebt zu werden, nicht mehr im Mittelpunkt zu stehen. Aber er hat natürlich auch immer gedacht, seine Hansi schützen zu können. Er hat sie mit einem Norweger verheiratet. Damit hat er ihr schon das Leben gerettet. Damit konnte sie reisen – als Norwegerin.

Hans Albers verteidigt sich: „Ich bin nicht politisch“. Darf oder kann ein Schauspieler unpolitisch sein?

Es gibt belanglose Kunst, und es gibt Kunst. Und ich glaube, dass Kunst immer hinterfragen muss. Die größte Form der Kunst, die ich auch mit meiner Darstellung des Hans Albers versucht habe, ist: nicht dem Zuschauer etwas aufzwingen, sondern die Menschen zum Nachdenken anregen, sie nicht zu belehren, sondern zu inspirieren.

Hat Sie auch das Erstarken der Rechten in Deutschland, rechter Terror, der neue Antisemitismus dazu gebracht, diese Rolle zu spielen?

Das ist sicherlich ein Aspekt. Keine Zeit der Welt ist so klar definiert und leicht zu verfilmen wie der Nationalsozialismus, das Dritte Reich, der Zweite Weltkrieg. Weil hier einfach so eindeutig ist: Wer ist böse, wer gut. Was ist falsch, was ist richtig. Und dass rechts trotzdem immer wieder passiert in der Welt, ist immer wieder erschreckend.

War die größte Liebe des Hans Albers am Ende nicht die zu Hansi Burg, sondern die zu sich selbst? Sogar als Hansi klagt, ihre komplette Familie durch den Holocaust verloren zu haben, zieht er sofort wieder sich selbst in den Fokus: „Ich hab mehr getan als meine Kollegen!“

Narzissmus, Selbstliebe – in seinem Kosmos ging es ganz klar um ihn. Viele Stars haben das auch heute, und es ist ja auch wie eine Droge. Leute, die nicht gefestigt sind, werden immer wieder nach dieser Droge greifen – nach Aufmerksamkeit, nach Gestreicheltwerden. Social Media sind heute spannend, sie bieten tolle Möglichkeiten – aber wie viele Leute sind heutzutage abhängig von irgendwelchen Like-Buttons! Und bei ihm war das – für die damalige Zeit – ganz extrem. Die Angst, das zu verlieren, war ein großer Teil seines Antriebes.

Können Sie Hans Albers leiden?

Natürlich. Ich muss eine Figur ja in gewisser Weise lieben, um sie zu verkörpern. Ich kann ihn in vielerlei Hinsicht nachvollziehen. Ich liebe sein großes Herz, sein kaputtes Werteempfinden und seine Chuzpe, die sprachlos macht. Das Jiddische definiert Chuzpe so: Das ist, wenn ein Kind Vater und Mutter erschlägt und dann mildernde Umstände fordert, weil es Vollwaise ist.

Macht es sie traurig, wie flüchtig der Ruhm ist? Albers war ein Superstar der Nazi-Zeit und auch noch in den frühen Zeiten der Bundesrepublik. Ein heute 25-jähriger Deutscher hat aber wahrscheinlich nie von ihm gehört, geschweige denn einen Film von ihm gesehen.

Die Vergänglichkeit wird doch immer da sein. Dass der eigene Name für die eigene Zeit, ja über die eigene Zeit hinaus besteht? Nein, ich glaube, das wird sich immer wieder überschreiben. Und das geschieht auch immer schneller. Früher waren Stars viel länger Stars. Heutzutage furzt jemand anderes, und jeder davor ist vergessen. Die Hoffnung auf Ewigkeit ist auch der falsche Antrieb für einen Schauspieler, glaube ich. Besser ist es, im kleinen Kreis etwas bewegen zu können. Davon habe ich auch zwei, drei Momente. Einer war, als ich als junger Schauspieler in „Gran Paradiso“ einen Rollstuhlfahrer spielte, der auf einen Berg will. Darauf bekam ich einen Brief von einem Jungen, der im Rollstuhl gelandet war, und der mit dem Gedanken gespielt hatte, seinem Leben ein Ende zu setzen. Der Film habe ihm Kraft und Antrieb gegeben, schrieb er, er habe ihm gezeigt, dass sein Leben doch nicht vorbei, sondern nur anders geworden sei. Diesen Moment trage ich mein ganzes Leben mit mir, dafür macht man das. Den eigenen Namen für immer in die Welt tragen zu wollen, kann ich dagegen nicht nachvollziehen, weil es nicht mein Ziel ist.

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Und die Liebe des Publikums?

Gelobt und geliebt zu werden steht für mich nicht im Vordergrund. Ich, der ich ein alter Sack geworden bin, kann auch damit gut umgehen, vielleicht nicht alles erreicht zu haben, was ich wollte. Aber ich werde nie damit klarkommen, nicht alles versucht zu haben. Das ist mein Antrieb: alles zu versuchen. Und wenn ich jetzt in Corona-Zeiten höre, Kunst und Künstler seien nicht essenziell, dann halte ich dagegen: Wie würden wir denn diese Zeit verbringen ohne die Musik, ohne die Bücher, ohne die Serien und ohne die Filme. Das ist essenziell. Das bewegt Menschen. Meine Helden, zu denen ich aufgeschaut habe, die besten Freunde, die ich als Kind hatte, waren auf der Leinwand.

In manchen Ken-Duken-Filmen wie „Störtebeker“, „Northmen“ oder „Laconia“ könnte man sich prima auch Hans Albers vorstellen. Gibt es irgendeinen Albers-Film, in dessen Remake Sie gerne spielen würden?

Wo ich ihn ganz toll finde, wo ich allerdings ein bisschen am Drehbuch arbeiten würde, ist der schon vorhin erwähnte „Quick“ von 1932. Da ist eine Frische und jugendliche Energie, die ich ganz selten bei ihm gesehen habe. Wahnsinnig komisch, sehr übertrieben gespielt. Ich glaube, daraus könnte man etwas Süßes machen.

Ken Duken (41) ist der Sohn der Film- und Theaterschauspielerin Christina Loeb und eines Arztes. Duken begann seine Karriere am Theater, hatte 1997 seinen ersten TV-Auftritt und sorgte 1999 in Miguel Alexandres Drama „Gran Paradiso“ als Rollstuhlfahrer, der einen Berg hinauf will, für Aufsehen. Für die Rolle bereitete er sich gewohnt intensiv vor – mit drei Monaten Rollstuhltraining. Zu Dukens bekannten Rollen zählen „Störtebeker“ (2006), „Laconia“ (2011), „Northmen“ (2014). Internationale Rollen spielte er beispielsweise in dem Widerstandsdrama „Max Manus“ (2008) oder in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ (2009). In seinem Spielfilm-Regiedebüt „Berlin Falling“ thematisierte Duken 2017 mit einer perfiden Attentatsgeschichte das Erstarken des Rechtsextremismus in Deutschland. Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Antikriegsfilm „In the Name of War“, in dem er einen Wehrmachtsdeserteur spielen soll. Auch wird Duken in einer Folge der im Januar startenden Netflix-Fantasyserie „Fate: The Winx-Saga“ zu sehen sein. Duken ist seit 2000 mit der Schauspielerin Marisa Leonie Bach verheiratet, mit der er einen Sohn hat, der 2009 geboren wurde. Sein Nachname wird übrigens nicht englisch „Djuken“ ausgesprochen sondern wie er geschrieben wird. Auch ein französisch klingendes „Dükan“ hat er schon zu hören bekommen. Den Vornamen habe sein Vater, „weil ich keine Anna-Sophia war“, aus der Verwandlung des Nachnamens in eine Anrede („Du, Ken“) gewonnen, erzählte der Schauspieler im Interview.

Hans Albers wurde 1891 in Hamburg als Sohn eines Schlachtermeisters im Hamburger Stadtteil St. Georg geboren. Er begann seine Schauspielerlaufbahn nach selbst bezahlten Schauspielstunden als Kleindarsteller und Bühnenhelfer beim Theater, spielte darüber hinaus in über 100 Stummfilmen. Sein Stern ging in der späteren Weimarer Republik auf. Zu einer Art Superstar des deutschen Kinos wurde er in der Nazi-Zeit, wo er Filme wie „Der Mann, der Sherlock Holmes war“ (1937, gemeinsam mit dem anderen Superstar Heinz Rühmann), „Trenck, der Pandur“ (1940) oder „Münchhausen“ (1943) drehte. Sein Film „Große Freiheit Nr. 7″ entstand 1944, kam aber erst nach dem Krieg in die Kinos, weil das Milieu von Prostitution und Verzweiflung von den Nazis als unpassend fürs Publikum empfunden wurde. Auch im Nachkriegsdeutschland konnte Albers seine Filmkarriere mit Filmen wie „Blaubart“ (1951), „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins (1954)“, „Der tolle Bomberg“ (1957) oder die 1958er-Neuverfilmung seines Erfolgsfilms „Der Greifer“ von 1930 erfolgreich fortsetzen.

Im Film „Die Liebe des Hans Albers“ (6. Januar, 21.45 Uhr, ARD) erzählen Regisseur Carsten Gutschmidt und Drehbuchautor Dirk Eisfeld („Die Aldi-Brüder“) vom Wiedersehen des Schauspielers mit seiner großen Liebe, der jüdischen Schauspielkollegin Hansi Burg, die er 1920 kennengelernt hatte. 1938 flieht sie nach England, 1946, ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, besucht sie ihn in Bayern, wo sie ihn quasi in flagranti mit einer anderen erwischt. Der Film zeigt die Aussprache zwischen Albers, der von sich glaubt, trotz seiner Rolle als Ufa-Star gegen die Diktatur der Nationalsozialisten gewesen zu sein, während Burg ihn als halbherzigen „Ausweicher“ tituliert, der für das System gearbeitet habe. Die Rolle von Albers spielt Ken Duken, die der Hansi Burg wurde von Picco von Groote übernommen. Hansi Burg blieb übrigens bis zu Albers’ Tod im Jahr 1960 die Frau an seiner Seite. Geheiratet haben die beiden nie. Albers starb am 24. Juli 1960, drei Monate, nachdem er während einer Theateraufführung mit schweren inneren Blutungen zusammengebrochen war.


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