Kebekus singt vom Tod durch Impfung – „extrem unwahrscheinlich“

  • In der „Carolin Kebekus Show“ im Ersten sang die Moderatorin amüsant darüber, wie übertrieben Impfängste zur Pandemie sind.
  • Begleitet wurde Carolin Kebekus bei dem Song „Das alles bringt uns um“ am Piano von der Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim.
  • Bald bekommen die beiden Frauen eine eigene Show bei ZDFNeo.
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Zwei Wochen nach ihrem Sommerhit „Adios Corona“ mit dem SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat Carolin Kebekus ein weiteres Lied zur Corona-Krise geschrieben. Diesmal geht es um die Gefahren des Lebens. Begleitet wird sie von der Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim.

Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr kennt man Mai Thi Nguyen-Kim vor allem als Wissenschaftsjournalistin, die auf ihrem Youtube-Kanal auch unangenehme Wahrheiten schonungslos ausspricht. Dass die inzwischen 33-Jährige allerdings auch eine talentierte Pianistin ist, war bislang eher weniger bekannt. In der jüngsten Ausgabe der Satireshow „Die Carolin Kebekus Show“ im Ersten gab sie nun eine Probe ihres Könnens zum Besten.

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Tod durch Corona: 10.000 Mikromort, durch Corona-Impfung: zwei Mikromort

Gemeinsam mit der Gastgeberin Carolin Kebekus performte Nguyen-Kim einen Song über die Gefahren des Lebens. Auslöser dafür war natürlich die Corona-Pandemie, genauer gesagt die Bedenken, die viele Menschen immer noch gegenüber der Schutzimpfung hegen: „Nach allem, was wir wissen, ist die Wahrscheinlichkeit an einer Corona-Impfung zu sterben, extrem gering“, stellte Kebekus zu Beginn ihres Beitrags klar.

Sie belegte diese These sogleich mit einigen statistischen Beispielen: Die Maßeinheit Mikromort besage, wie wahrscheinlich es sei, an einer gewissen Sache zu sterben. Ein Kaiserschnitt habe zum Beispiel 170 Mikromort. Die Wahrscheinlichkeit, an dem Coronavirus zu erkranken und daran zu sterben, sei viel höher und liege bei 10.000 Mikromort. Im Vergleich dazu erscheinen die zwei Mikromort, die nach aktuellen Erkenntnissen einer Impfung mit Astrazeneca zugeschrieben werden, lächerlich gering.

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Kebekus: „Das alles bringt uns um, dummdiedummdiedummdiedumm“

Nach dieser Ausführung begann die 41-jährige Comedienne das Lied „Das alles bringt uns um“ zu singen. Begleitet wurde sie von Mai Thi Nguyen-Kim am Flügel. Wie der Titel schon vermuten lässt, besang Kebekus in dem vierminütigen Song verschiedene lebensbedrohliche Aktionen: Los ging es mit der in unseren Breiten eher weniger alltäglichen Situation „Erschlagen von einer Kokosnuss“, spätestens in der zweiten Strophe folgten dann allerdings deutlich häufigere Gefahren: „Mitlaufen bei einem Marathon / Beim Autofahren klingelt das Telefon / Den Tampon nicht wechseln bei Menstruation / Gestochen werden von einem Skorpion“.

Unterbrochen wurden diese Aufzählungen von einem wiederkehrenden, heiter klingenden Refrain: „Das alles bringt uns um, dummdiedummdiedummdiedumm“.

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Der Kebekus-Song hatte auch eine politische Komponente

Auch politische Beispiele brachte Kebekus, etwa: „Erdogan kritisieren in der Türkei / Als Schwarzer diskutier’n mit der US Polizei“. Oder aber: „Einen Song singen zusammen mit Mai“. Nguyen-Kim selbst sang nicht mit, sondern beschränkte sich auf den ein oder anderen Einwurf: Als Kebekus „In eine Steckdose pinkeln“ aufzählte, erwiderte die Pianistin etwa: „Das passiert jetzt wirklich nie!“

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Bald könnte es übrigens einen Nachschlag zu diesem unterhaltsamen Musikauftritt geben: Demnächst bekommt das Frauenduo eine eigene Show auf ZDF neo.

RND/Teleschau

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