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Karl Lauterbach antwortet in der ZDF-„heute-show“ auf „ausgewählte Hasslyrik“

  • Zuletzt hatte SPD-Politiker und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach erneut mit vielen Hasskommentaren im Netz zu kämpfen.
  • Nun reagiert er in der ZDF-„heute-show“ mit Oliver Welke mit Humor darauf.
  • Dort liest er Hassnachrichten aus dem Internet vor und antwortet darauf.
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Der SPD-Politiker und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wird wegen seines harten Kurses in der Pandemie immer wieder angefeindet. Zuletzt gab es eine neue Hasswelle gegen ihn im Netz. Doch seinen (trockenen) Humor verliert er deshalb nicht. So war er nun in der ZDF-„heute-show“ zu sehen – und antwortete dort auf „ausgewählte Hasslyrik“, wie Oliver Welke den Beitrag ankündigte.

Und tatsächlich: Lauterbach liest darin Hasskommentare aus dem Internet vor und reagiert dann darauf. „Ralph K. fragt: ‚Warum läuft der eigentlich noch frei herum?‘“, liest er unter anderem vor. Seine Antwort: „Das ist eine gute Frage, Ralph. Tatsächlich habe ich meine sozialen Kontakte weitgehend eingeschränkt, aber es ist ein Gerücht, dass der einzige verbleibende Sozialkontakt Markus Lanz wäre. Etwas breiter aufgestellt ist es dann doch noch.“ Eine Anspielung darauf, dass der Politiker so oft in Lanz‘ Talkshow sitzt.

Weiter geht‘s: „Lori W. meint: ‚Der ist selbst der größte Mutant‘“, liest Lauterbach vor. „Da kann ich nur sagen: Wenn ich ein Mutant wäre, wäre ich ansteckend und das einzige, das bei mir noch ansteckend geblieben wäre, wäre dann der Humor, den ich mir auch in dieser Phase nicht nehmen lasse.“ Das beweist er mit dem Beitrag in der „heute-show“, bei dessen Ankündigung ein Plakat des Films „e-m@il für Dich“ im Hintergrund zu sehen ist. In das Bild wurde neben Hauptdarstellerin Meg Ryan Lauterbach hineingeschnitten – als Titel steht darauf „Hass e-m@ail für Dich“.

In der Sendung spricht Welke außerdem an, dass Lauterbach, der eigentlich Ende kommender Woche als Impfarzt in Leverkusen arbeiten und sich dort auch mit dem Astrazeneca-Vakzin impfen lassen wollte, das Ganze abgesagt hat. Nach angekündigten Protesten hält die Polizei die Arbeit dort für zu riskant. Ebenfalls aufs Korn genommen wird der mittlerweile beigelegte Streit zwischen Lauterbach und FC-Bayern-Trainer Hansi Flick.

RND/hsc

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