„Kampf der Realitystars“: Promis unter Palmen - aber anders?

  • Sat.1 hat die umstrittene Sendung „Promis unter Palmen“ kürzlich aus dem Programm genommen.
  • RTL II allerdings schickt bei „Kampf der Realitystars“ Prominente und solche, die sich so bezeichnen, wieder unter solche Palmen.
  • Gibt es einen Unterschied zwischen den beiden Formaten?
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München. Reality-Formate im Fernsehen sind längst nicht mehr so unumstritten wie sie schonmal waren. Wo hört Unterhaltung auf und wo fängt schlichtes Mobbing an? Die Grenzen können da zuweilen fließend sein – oder viel zu durchlässig. Der Ruf dieser Formate hat gelitten. Sat.1 beispielsweise gab erst kürzlich bekannt, die umstrittene Show „Promis unter Palmen“ aus dem Programm zu nehmen.

RTL II aber schickt Promis nun wieder unter Palmen: An diesem Mittwoch (14. Juli, 20.15 Uhr) startet die zweite Staffel der Show „Kampf der Realitystars“. Auch dieses Mal ist Influencerin Cathy Hummels (33) wieder dabei.

„Ich bin da relativ entspannt, weil "Kampf der Realitystars“ ein komplett anderes Format ist“, betont sie im Interview der Deutschen Presse-Agentur. „Wir konzentrieren uns nicht darauf, Kandidaten bloßzustellen, sondern wir wollen unterhalten.“

Es gehe schlicht „ums beste Entertainment. Und wir haben wirklich Spiele dabei, die einfach lustig sind, die Spaß machen“, sagt sie. Man werde nicht über die Kandidaten lachen, sondern mit ihnen. „Das ist uns ganz wichtig.“

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RTL II engagiert sich für eine Kampagne gegen Hass im Netz - ein Thema, mit dem die Ehefrau von Fußball-Nationalspieler Mats Hummels (32) sich auskennt. Weil sie als Mutter eines drei Jahre alten Sohnes nach Thailand flog, um dort zu arbeiten, wurde sie angefeindet - ganz im Gegenteil zum Vater ihres Kindes, als der sich zur Europameisterschaft verabschiedete.

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„Letztendlich finde ich es immer schade grundsätzlich, wenn man über andere Modelle Familienmodelle urteilt“, sagt sie. „Man weiß es immer für sich und seinen Partner und seine Familie am allerbesten, würde ich sagen. Und wenn alle glücklich sind, dann ist es die Hauptsache.“

Hummels sieht ihre berufliche Zukunft auch weiter als Moderatorin. „Dass ich als Moderatorin weiter zu sehen sein werde, das ist ein Fakt“, sagte sie im dpa-Interview. „Shows, natürlich auch Reality-Formate, Dating-Formate - ich leg' mich da nicht so fest.“

Bei „Kampf der Realitystars“ kämpfen 25 Promis unter dem freiem Himmel Thailands um den Titel und 50 000 Euro. Darunter sind bekannte Fernseh-Gesichter wie „Bauer sucht Frau“-Teilnehmerin Narumol, oder die frühere „Germany's Next Topmodel“-Kandidatin Gina-Lisa Lohfink. Hummels verspricht: „Es wird spektakulär.“

RND/dpa

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