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„Kampf der Realitystars“: Youtuber und Bauer-sucht-Frau-Kultfigur müssen gehen

Die Teilnehmer der aktuellen "Kampf der Realitystars"-Staffel.

Man hätte es ahnen können. Nicht das mit Cathy Hummels. Dazu später mehr. Aber dass mit Cosimo Citolo, dem aus DSDS als „Menderes für Arme” bekannten „Checker vom Neckar” gehörig Konfliktpotenzial an den Traumstrand brandete. Sein beherzter Begrüßungsgriff („Ich bin real. Real Shit!”) galt einer Whisky-Cola. Das machte ihn Claudia Obert zwar auf den ersten Blick sympathisch („Immerhin frühstückt er wenigstens ein Schlückchen”), aber es war ein schlechtes Omen.

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Cosimo, dem eigenen Angaben zufolge „noch nie etwas peinlich” war, ist – mit Verlaub – eine begnadete Labertasche. Charmant ist er nicht. Wenn er Recht hat, dass ihn „99 Prozent lieben, früher oder später”, dann hat er Kader Loth mit einem Spruch zur Ein-Prozent-Lady getrieben. „Du bist Kader, aber früher warst du jünger, oder?”.

Auch wenn man nicht der hellste Stern am Reality-Firmament ist, sollte man der selbsternannten Königin des Trash-TV nicht unnötig dumm kommen: „Ich lasse mich von einem Neuankömmling nicht so runtermachen”, keifte sie und versprach: „Ich zerleg ihn in Stücke!” Und überhaupt: „Ich lass mich von Neulingen nicht beeindrucken – ich bin 20 Jahre am Markt!”

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Leon Machère muss gehen – wegen Langeweile

Und auch eine Zeitlang am RTLZWEI-Reality-Traumstrand. Denn gehen mussten andere. Zunächst war die Lage am Beach – trotz Cosimo – so dröge, dass die Produktion nachhelfen musste. Die Bewohner sollten entscheiden, wer unter die beiden Sternchen sind, die den wenigstens Unterhaltungswert bieten. Die beiden gesuchten Kandidaten waren schnell gefunden. Claudia Oberts knallhartes Urteil über Leon Machère lautete: „Er hat performt wie eine Lusche, ein Weichei, ein Sitzpinkler.” Und Gino Bormann zog über Mike Heiter her: „Der Mike ist mega sexy, aber Persönlichkeit? Da könntest du auch mit ‘ner Tapete reden, da hättest du mehr davon.”

Am Ende machte Leon das Rennen und kassierte das „Langweiler-Diplom” – verbunden mit dem Ticket für den sofortigen Rückflug! Da war sogar Cosimo kurz sprachlos. Dafür hatte er zuvor die ultimative Entscheidungsmethode vorgeschlagen: „Lasst uns Schnickschnackschnuck spielen.”

Claudia Obert: „Champagner, Klopapier, Boys? Dann komm ich!“

Das Spiel „Privatinsolvenz” bot Abwechslung. Und noch mehr Fremdscham. „Wer verdient hier am meisten?”, „Wer wurde als Erster angefragt?” – Die Stars mussten Schätzfragen beantworten. Fehleinschätzungen wurden mit grünem Schleim bestraft. Und es wurden – natürlich – viele Fehler gemacht. Ist aber auch tatsächlich erstaunlich, dass „Bauer sucht Frau”-Aushängeschild Narumol dem Sender wichtiger war als Claudia Obert. Oder dass Mike Heiter seinen Vertrag häufiger nachbessern ließ als Claudia, die nur geringe Ansprüche bei einer Teilnahme an einem Reality-TV-Format hat: „Bei mir ist so: Ist Champagner da? Gibt’s Klopapier und süße Boys? Scheint die Sonne – dann bin ich dabei.” Dass Ex-„Bachelor” Andrej bei der Show weniger Gage abgreift als Kader Loth, war klar. Kader jedenfalls: „Nur weil der mal ein paar Rosen verteilt hat, darf der doch nicht mehr verdienen als ich.”

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Es wurde also viel gelacht am „Privatinsolvenz”-Strand. Das böse Erwachen kam nach der Rückkehr in die Sala. Wegen der vielen Fehler wurden Luxusgüter einkassiert: Ventilatoren, Haartrockner, Fitnessgeräte, Spiegel – alles weg! Und wie wehrt man sich am besten gegen Entbehrungen? Offenbar mit einer fetten Party. Allerdings wurde es vor allem Gino, der sich, auf dem Tisch tanzend, mit Schampus bespritzen ließ („Das ist wie an einem ganz normalen Samstag in Berlin”), ziemlich schnell ziemlich schwül. Auch Cosimo hatte sich verrechnet. Der wollte Claudia in Grund und Boden tanzen, fand sich aber einer Partywildkatze gegenüber. „Wenn die Claudia loslegt, steppt der Bär im Kettenhemd”, staunte jedenfalls nicht nur Mike Heiter.

Ausgerechnet Andrej kann nicht nominiert werden

Der Kater nach der Party: Die „Stunde der Wahrheit” nahte! Die Neuen, also „Berlin Tag und Nacht”-Darstellerin JJ Rühle und Cosimo, durften einen Etablierten aus dem Format kicken. Aber die wurden sich nicht einig: „Ich will, dass Narumol geht”, meinte Cosimo. JJ sah ihre Stimme eher bei Andrej. Andere beäugten das „Love-Couple” Mike und Laura kritisch. „Die haben doppelte Macht”, unkten sich Jenefer und Loona einander zu. Gino war offener und neckte Andrej: „Wenn hier bald der mega Bitchfight losgeht, bist du ja schon nicht mehr da.” Andrej reagierte säuerlich: „Du bist ein Miststück, ey.”

Aber, wieder einmal: Ätsch, ausgelacht, alles ganz anders. Denn Andrej, der Widerborst, hatte nichts Besseres zu tun, als ausgerechnet mit seinem vermeintlichen Erzfeind Chris Broy das Safety-Spiel zu gewinnen und durfte deshalb nicht nominiert werden. Das krempelte sämtliche Taktiken im Intrigantenstadl komplett über den Haufen. JJ musste sich eingestehen: „Das hatte ich mir anders vorgestellt.”

Cathy Hummels fehlt

Aber es kam noch besser: Weil sich Cosimo, der Checker, frohgemut mit Schampus zulötete, war er zu betrunken, um über die gemeinsame Nominierung zu beratschlagen. Stattdessen pöbelte er alle an. „Ich sch... auf euch, ich schwör!” Bis JJ derbe zurückkeifte und ihm eindeutige Fingersignale gab. Das war zu viel für den zarten Cosimo: „Sie hat mir Fingerstinke gezeigt!”, jaulte er.

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Bei dem Drama, das sich auf Erden abspielte, wollte Petrus nicht hintanstehen und schickte einen Wolkenbruch. Die Auswahlzeremonie fiel buchstäblich ins Wasser. Erstes Opfer wurde Moderatorin Cathy Hummels, der natürlich nicht zuzumuten war, dass sie durch nassen Sand stöckelt. Also wurde ihr Auftritt forsch aus der Show getilgt.

„Ich bin nicht böse!“: Narumol muss gehen!

Die Rauswahl moderierte stattdessen Jenefer. Das ist eh ihr Traum, wie sie lauthals verdeutlichte: „Cathy Hummels, du bist gekündigt!”. Und sie machte ihren Aushilfsjob wahrlich nicht schlecht. War ohnehin alles klar: Cosimo hasst alle, alle hassen Cosimo, viele können Andrej nicht leiden. Aber auf der Abschussliste landeten Laura, Narumol und Mike. Und die Neuen entschieden, wer gehen musste.

Es traf „Bauer sucht Frau”-Ikone Narumol. Gino war enttäuscht: So viele geile Leute auf der Liste, die man hätte abschießen können.” Narumol aber nahm es gelassen: „Ich bin nicht böse. Ich gehe nicht mit leeren Händen, ich habe den Respekt und die Liebe der Teilnehmer.” Und das können von den verbleibenden Sala-isten nur wenige von sich behaupten.

RND/Teleschau

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