„Privatfernsehperversion“: 15 Minuten Live-TV aus den Mägen von Joko und Klaas

  • Wieder einmal hatten Joko und Klaas 15 Minuten Sendezeit auf Pro Sieben.
  • Was die Entertainer ihren Zuschauern boten, bezeichneten sie selbst nicht ganz zu Unrecht als „Privatfernsehperversion“.
  • Kameras zeigten eine Viertelstunde lang die Vorgänge in den Mägen von Joko und Klaas.
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Die Entertainer Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf haben bei Pro Sieben wieder freie Sendezeit erspielt und sie diesmal genutzt, um den Zuschauern „die Zukunft der Unterhaltung“ zu zeigen, wie es Joko zu Beginn formulierte. Was dann passierte, dürfte manch einer vor den Fernsehgeräten dann als eher unappetitlich empfunden haben.

Denn die Entertainer schluckten pillengroße Kameras, und in der folgenden Viertelstunde konnten Zuschauer die Vorgänge in den Mägen von Joko und Klaas mitverfolgen. Passender Titel der Sendung: „15 Minuten live aus Joko und Klaas“.

Joko staunt: „Das ist live aus uns drinnen“

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Sie hätten extra sechs Stunden nichts gegessen, verkündete Klaas, während sich die winzige Kamera den Weg in seinen Magen bahnte. „Geht das so schnell runter“, befand Joko. Augenblicke später waren die Kameras auch schon am vorläufigen Ziel angekommen. „Das ist live aus uns drinnen. Das ist wie im Wellenbad“, staunte Klaas über seinen leeren Magen.

Leer blieb die Mägen allerdings nicht lange: Joko schluckte zunächst Knabbergebäck in Fischform, Klaas anschließend Nudelbuchstaben, die das Wort „Hilfe!“ bildeten. „Die erste Quizshow aus dem Magen“, betonte der Entertainer und forderte seinen Partner auf, das Wort, das sich den Weg in seinen Magen gebahnt hatte, zu erraten.

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Anschließend schluckten Joko und Klaas winzig kleine Würfel – was folgte, war laut Klaas „das erste Würfelspiel im menschlichen Körper“. „Bitte nicht nachmachen zu Hause“, warnte Joko immerhin die Zuschauer.

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Zum Schluss schluckten beide noch die Köpfe einer Legofigur, um sich ein Wettrennen um die Rechte an dieser „Privatfernsehperversion“ zu liefern, wie Joko die 15 Minuten nicht unpassend beschrieb. Dann war der Spaß auch schon wieder vorbei.

Und was sollte das Ganze, mag sich da manch Zuschauer gefragt haben. Eine mögliche Antwort enthielt eine abschließend eingeblendete Texttafel: Sie hätten eigentlich auf Vorsorgeuntersuchungen aufmerksam machen wollen, „dann sind wir irgendwann falsch abgebogen. Gehen Sie trotzdem zur Vorsorge! Ach, und bitte schlucken Sie keine Würfel und keine Spielzeugfiguren!“

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Bei vielen Twitter-Usern kam die Botschaft an. Eine Nutzerin schrieb: „Die lustigste Vorsorgewerbung, die man hätte machen können.“

Die beiden Entertainer behandeln in ihrer Sendung „Joko & Klaas Live“ nicht nur Schabernack, sondern auch immer wieder gesellschaftlich relevante Themen – etwa den Pflegenotstand oder die schockierende Realität Geflüchteter im Lager Moria. Die freie Sendezeit hatten sich die Moderatoren in der am Dienstag ausgestrahlten Show „Joko & Klaas gegen Pro Sieben“ erspielt, in der sie in mehreren Wettkämpfen gegen ihren Arbeitgeber antreten.

RND/seb

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