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Joko und Klaas kommentieren U21-Länderspiel – die besten Sprüche und Reaktionen

  • „Ich kenne nicht mal die Spieler der deutschen Nationalmannschaft”, mit diesen Worten kommentiere Klaas Heufer-Umlauf in der vergangenen Woche die Tatsache, am Dienstagabend als Kommentator für das U21-Länderspiel zum Einsatz zu kommen.
  • Fußballfans durften sich also auf die geballte Fachkompetenz von Joko und Klaas gefasst machen.
  • Und vor allem bei Twitter-Nutzern sorgten die Sprüche des Duos für jede Menge Begeisterung.
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Wer an Klaas Heufer-Umlauf und Fußball denkt, kommt vermutlich nicht umhin, an seinen legendären Auftritt bei „Doppelpass” zu denken, bei dem der Moderator mit einer Fußballfloskel nach der nächsten für ziemliche Unruhe gesorgt hat. Umso gespannter waren vermutlich Fans und Follower am Dienstagabend, denn nachdem Joko und Klaas in der vergangenen Woche bei „Joko und Klaas gegen Pro7” gegen ihren Haussender verloren hatten, lautet die Strafe: Sie müssen ein U21-Länderspiel kommentieren.

Um 18.15 Uhr war Anstoß bei der Begegnung zwischen Deutschland und Bosnien-Herzegowina, doch bereits zwei Minuten vor Anpfiff sorgte Klaas Heufer-Umlauf für den ersten Spruch, der bei Fußballfans vermutlich die Frage aufkommen ließ, für wen der Gastkommentar der beiden Moderatoren mehr Strafe sei: für die Fans oder das Comedy-Duo. Denn der Entertainer fragte sich laut und gut hörbar, wie man eigentlich den Namen des Spielers mit der Trikotnummer drei ausspricht.

Eines war dennoch sicher: Vor allem die Twitter-Nutzer freuten sich sehr auf den Länderspielkommentar der anderen Art:

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Entsprechend viele Tweets liefen bei Twitter folglich unter dem Hashtag #jokoundklaas ein, während die beiden Entertainer ihren sportlichsten Fußballjargon zum Besten gaben – auch wenn der ein oder andere Spielername vermutlich vor Beginn der Partie doch noch einmal hätte recherchiert werden können. So war U21-Kicker Tim Handwerker schnell Thema bei den beiden – und bei der Twitter-Community:

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Doch auch jede Menge Fußballweisheiten der beiden Entertainer durften nicht fehlen. Von Sprüchen wie „Der, der am weitesten schießen kann, ist meistens der Torwart“ über „Yannik Keitel ist übrigens der Sohn von Harvey Keitel, kennt man vielleicht aus dem einen oder anderen Hollywood-Film – der Cleaner in ‚Pulp Fiction’” bis hin zu „Es geht alles tendenziell Richtung Tor”, keine Vorlage war den beiden Amateurkommentatoren zu flach – und den Zuschauern schien es zu gefallen. Vor allem Klaas Heufer-Umlauf sorgte mit seinen Floskeln für jede Menge Belustigung außerhalb des Spielfeldrandes.

Auch das 1:0 für Deutschland wurde fachmännisch von Heufer-Umlauf beäugt: „Mit viel Fingerspitzengefühl – und zwar an der Seite, mit der man normalerweise nicht schießt.” Und manche Nutzer wurden den Verdacht nicht los, hier könne parallel ein ganz anders Spiel gespielt werden:

„Holt er jetzt das Pfefferspray raus, oder was?”

Doch nicht nur Klaas gab während der Partie geballtes Fußballwissen zum Besten. Auch Joko kommentierte die U21-Begegnung mit dem fachmännischen Blick für das Wesentliche – auch wenn sich mit Blick auf das Freistoßspray des Schiedsrichters dann doch eine Frage ergeben sollte: „Holt er jetzt das Pfefferspray raus, oder was?”

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In der zweiten Halbzeit sollte es auf Topniveau weitergehen – zumindest mit Blick auf Klaas Heufer-Umlaufs Fußballkommentare: „Bei vielen Sportarten wird sich durchaus auch zum Ball hinorientiert. Wo es nicht so sehr um die Orientierung in Richtung Ball geht, sind zum Beispiel Sportarten wie Ringen, Surfen, Schach.”

Und ganz wie es sich für einen sportbegeisterten Kommentator gehört, durften natürlich auch Emotionen bei der Berichterstattung nicht fehlen. Vor allem Klaas ließ diesen freien Lauf, als er eine Szene auf dem Spielfeld beobachtete: „Mensch du, hör' mal auf den zu schubsen, du Hanswurst.”

Ob Klaas Heufer-Umlauf und Joko Winterscheidt durch ihren Ausflug in den Fußballkommentar nun zu waschechten Fans des Ballsports geworden sind, bleibt abzuwarten. Aber so viel scheint mit Blick auf den ein oder anderen Tweet sicher: So viele Nicht-Fußballfans wie an diesem Abend haben vermutlich selten ein U21-Länderspiel im Fernsehen geschaut.

RND/liz

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