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Youtube-Konkurrent macht umstrittenem Spotify-Podcaster ein 100-Millionen-Dollar-Angebot

Joe Rogan sorgt mit seinem Podcast weiter für Schlagzeilen.

Die Aufregung um Joe Rogan und seinen umstrittenen Podcast „The Joe Rogan Experience“ geht weiter: Wenige Tage, nachdem Spotify rund 100 Folgen des Formats aus seinem Angebot gelöscht hat, zeigt nun ein anderer Streaming­anbieter Interesse an genau diesen Inhalten: Youtube-Konkurrent Rumble postete ein entsprechendes Angebot an Rogan öffentlich auf Twitter.

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„Wir stehen dir, deinen Gästen und deiner Schar von Fans in dem Wunsch nach echten Gesprächen bei“, heißt es in dem Brief. „Deshalb möchten wir dir 100 Millionen Gründe bieten, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Wie wäre es, wenn du alle deine alten und neuen Sendungen ohne Zensur für 100 Millionen Dollar über vier Jahre hinweg zu Rumble bringen würdest? Das ist unsere Chance, die Welt zu retten. Und ja, das ist völlig legal.“ Unterzeichnet ist das Schreiben von Chris Pavlovski, dem CEO der Videoplattform.

Trump-Unterstützter Peter Thiel ist einer der Investoren

Rumble wurde 2013 von Pavlovski gegründet. Schätzungen zufolge beträgt der Wert des Unternehmens 500 Millionen Euro, die Nutzer­zahlen betragen etwa 30 Millionen. Zu den Investoren gehört unter anderem Peter Thiel, der künftige Arbeit­geber des ehemaligen österreichischen Kanzlers Sebastian Kurz.

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Pavlovski selbst bezeichnet die Plattform als „unpolitisch“. Allerdings hatten in der Vergangenheit mehrere Prominente, darunter der ehemalige US-Präsident Donald Trump, ihren Wechsel zu Rumble öffentlich angekündigt. Rogan hat sich bislang nicht zu dem Angebot geäußert.

Ende Januar hatten Künstler wie Neil Young ihre Werke von Spotify entfernt, um gegen Rogan und die von ihm verbreiteten Falsch­informationen in Bezug auf Covid-19 zu protestieren. Der schwedische Streaming­dienst ließ daraufhin zwar rund 100 der umstrittenen Podcast­folgen entfernen. Gleichzeitig stellte sich Konzernchef Daniel Ek allerdings hinter den Moderator. Rogan selbst entschuldigte sich via Twitter für einige seiner Aussagen.

RND/Teleschau

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