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Jauch und Co. sorgen sich um WDR-Sendungen und schreiben offenen Brief an Intendant Buhrow

  • Mehr als 100 prominente Personen haben einen offenen Brief an WDR-Intendant Tom Buhrow verfasst.
  • Darin appellieren sie, die Produktion der Radioformate “Stichtag” und “Zeitzeichen” nicht einzustellen.
  • Der WDR reagierte bereits auf den Brief.
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Aufgrund von Sparmaßnahmen plant die WDR-Führung die Streichung der Sendung “Stichtag”, welche bei WDR2 gesendet wird. Die Produktion des vier Minuten langen Formates, in dem wichtige geschichtliche Ereignisse kurz zusammengefasst werden, soll den WDR laut dem Deutschen Journalisten-Verband rund 158.000 Euro im Jahr kosten. Geld, das der Sender in Zukunft offenbar einsparen will.

Promis schreiben Brief - der WDR reagiert

Doch die Sparmaßnahmen gehen 102 Prominenten zu weit. In einem offenen Brief, der am Dienstag im “Kölner Stadtanzeiger” publiziert wurde, wenden sie sich an die WDR-Führung um Intendant Tom Buhrow. Neben “Stichtag” machen sich die Promis auch Sorgen um den Erhalt der Sendung “Zeitzeichen”, welche sie ebenfalls gefährdet sehen. Inzwischen hat der WDR bereits auf den Brief reagiert und beteuert, dass das Format “Zeitzeichen” definitiv nicht eingestellt werde. “Stichtag” hingegen werde es in Zukunft nicht mehr geben. Weiterhin werde es neben einem langen aber auch ein kurzes historisches Format in den Programmen des WDR geben. Das kurze Format soll in Kooperation mit der ARD zugeliefert werden.

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In ihrem Brief hatten die Prominenten unter anderem erklärt: “Beide Sendungen sind akustische Wegmarken, sie gehören zu den beliebtesten Podcasts der ARD und sprechen damit auch ein junges Publikum an. Wenige Programme erfüllen den öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag so punktgenau wie die Geschichtssendungen im WDR-Hörfunk."

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Jauch und Schwarzer unter den Unterstützern

Zu den Unterzeichnern des Briefes gehören prominente Personen wie die Moderatoren Günther Jauch, Micky Beisenherz und Christian Ehring. Zudem unterzeichneten Frauenrechtlerin Alice Schwarzer oder auch Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger den Appell an den WDR. Initiiert wurde der Brief vom ehemaligen ARD-Korrespondenten Horst Kläuser.

RND/jj



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