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Jahresrückblick: Harald Schmidt ist zufrieden mit deutscher Corona-Politik – Gregor Gysi widerspricht

  • Harald Schmidt und Gregor Gysi sprechen in ihrem N-TV-Rückblick über das zurückliegende Jahr.
  • Themen sind die Corona-Pandemie, der Regierungswechsel in Deutschland und die Politkrise in Österreich.
  • Olaf Scholz, Friedrich Merz und Sebastian Kurz bekommen ihr Fett weg.
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Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende zu – Zeit für die TV-Branche, die letzten zwölf Monate zu rekapitulieren. Erneut vertreten: Harald Schmidt und Gregor Gysi, die in ihrem N-TV-Rückblick unter anderem über die Corona-Pandemie, den Regierungs­wechsel in Deutschland und die Politkrise in Österreich sprechen.

Ein Lockdown soll es also vorerst nicht richten im zweiten Corona-Winter. Auf strengere Kontakt­beschränkungen – auch für Geimpfte – hat sich die Bundes­regierung mit den Länderchefs angesichts der Droh­kulisse der Omikron-Variante aber dennoch verständigt.

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Auch wenn erneut Kritik an dieser Entscheidung laut wurde, fällt Harald Schmidt in der TV-Sendung „Gysi & Schmidt: Der N-TV-Rückblick“ (Donnerstag, 23. Dezember, 23.30 Uhr) ein mildes Urteil über die deutsche Corona-Politik: „Unterm Strich haben wir es nicht schlecht hingekriegt, wenn ich auf die nackten Zahlen gucke.“ Er räumt aber auch ein, bisweilen den Überblick verloren zu haben „mit diesen ganzen 2G, 3G, 5G plus, Boostern, schon vor der Zeugung die Kinder impfen“. Härter mit den Entscheidungs­trägern ins Gericht geht Gregor Gysi, der Versäumnisse der Regierung ausmacht.

Gregor Gysi: „Sebastian Kurz war eine Idee zu jung und zu schön für das Amt“

Auch abgesehen vom omni­präsenten Thema Corona arbeiten sich Harald Schmidt und Gregor Gysi einmal mehr an den wichtigsten Ereignissen des Jahres ab. Die Bundestags­wahl darf da natürlich nicht fehlen. „Ich habe das erste Mal erlebt, dass man so einen Erfolgskurs hinlegt, indem man sich so gut wie gar nicht äußert“, wundert sich Gregor Gysi über den Wahlerfolg von Neukanzler Olaf Scholz. Harald Schmidt urteilt derweil über die Neu­ordnung der Union mit Friedrich Merz als Parteichef: „Man kann nicht direkt sagen, dass es eine Verjüngung ist.“

Bewegt hat in diesem Jahr auch die Politkrise in Österreich. „Der Kurz war eine Idee zu jung und zu schön für das Amt. Also seinem eigenen inneren Gefühl nach“, analysiert Gregor Gysi. Harald Schmidt quittiert das Personal­karussell auf dem wichtigsten politischen Posten des Landes hingegen mit einem Augen­zwinkern: „Drei Bundes­kanzler in, ich glaube, zwei Wochen – warum nicht? Da frage ich mich, wenn es bei uns aktuell wäre, hätten wir überhaupt so viel Personal, dass wir so viele Bundes­kanzler zur Verfügung hätten?“

RND/Teleschau/che

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