“In aller Freundschaft”: Dreharbeiten nach Corona-Pause wieder gestartet

  • Die Dreharbeiten der ARD-Serie “In aller Freundschaft” sind nach der Corona-Zwangspause wieder gestartet.
  • 126 neue Folgen sollen bis Januar 2021 produziert werden.
  • Für die Dreharbeiten wurde ein “fundiertes Arbeitsschutz- und Hygienepaket” entwickelt.
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Leipzig. Bei der ARD-Erfolgsserie "In aller Freundschaft" laufen nach einer Corona-Zwangspause wieder die Dreharbeiten. Das berichtete am Dienstag eine Sprecherin des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Seit dem 5. Mai werde unter Einhaltung von strengen Sicherheits- und Hygieneregeln wieder gedreht, auch für den Ableger "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte".

“Fundiertes Arbeitsschutz- und Hygienepaket”

Die Wiederaufnahme der Arbeiten geschehe in enger Abstimmung mit den Behörden an den Drehorten Leipzig und Erfurt sowie im Einklang mit den Corona-Vorschriften von Sachsen und Thüringen. Ein externer Sicherheitsspezialist habe auf dieser Basis ein “fundiertes Arbeitsschutz- und Hygienepaket speziell für die Dreharbeiten konzipiert”, vor der Kamera und hinter den Kulissen.

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Aus Vorsorge gegen die Corona-Pandemie werde bei allen Produktionen auf Szenen mit enger, körperlicher Nähe verzichtet. MDR-Fernsehfilm-Chefin Jana Brandt erläuterte: "Die neue Wirklichkeit - mit dem Gebot des Abstandhaltens - erfordert eine neue Bildsprache. Diese entwickeln wir gerade. Szenen wurden überdacht und Drehbücher umgearbeitet."

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126 Folgen geplant

Der Rundfunkrat des Mitteldeutschen Rundfunks hatte am Montag der Produktion von drei weiteren Staffeln der Klinikserie zugestimmt. Insgesamt 126 Folgen würden ab Herbst 2020 produziert und ab Januar 2021 ausgestrahlt, teilte der Sender in Leipzig mit. Die Produktion stehe aber noch unter dem Vorbehalt der Zustimmungen weiterer Gremien von ARD-Landesrundfunkanstalten.

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Die wöchentliche Serie wird vom MDR seit 1998 für das Gemeinschaftsprogramm der ARD gedreht. Bis zu fünf Millionen Zuschauer verfolgen dem Sender zufolge Woche für Woche die Geschichten. Im vergangenen Jahr habe der durchschnittliche Marktanteil der Erstausstrahlung im Ersten 16,3 Prozent betragen, hieß es.

RND/dpa

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