„I Can See Your Voice“: Sophia Thomalla genervt von Anspielungen

  • Tim Mälzer schämte sich, Thomas Hermanns lästerte und Sophia Thomalla schmiss sich auf den Boden.
  • Die RTL-Comedy-Musik-Show „I Can See Your Voice“ bot auch am Dienstag in der dritten Folge reichlich absurde Momente und einen perfekt inszenierten Schwindel.
  • Wer Thomalla nervte: Moderator Daniel Hartwich mit seinen Anspielungen auf ihre Beziehung zum Fußballer Loris Karius.
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Ein Star, der seinem Superfan zu 10.000 Euro verhelfen will, ein Promirateteam, das dabei helfen soll und sieben Kandidaten, unter denen die Schwindler entlarvt werden müssen – das sind die Zutaten der RTL-Show „I Can See Your Voice“.

Diesmal war es Sängerin und DSDS-Jurorin Maite Kelly (41), die mit ihrer Bewunderin Krissy (36) gewinnen wollte. „Die Schlangenakrobatin“, „der Fußballer“, „der Fotograf“, „die Gospelsängerin“, „der Waldbademeister“, „die Horrorfilmqueen“ und „das Skatergirl“ – wer von denen war mit einer göttlichen Stimme gesegnet, wer lediglich mit grandiosem Performancetalent?

Sophia Thomalla: „Ich habe nur einen Fußballer und nicht hundert!“

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In den „Waldbademeister“ im bunten 90er-Jahre-Outfit hatte sich Rateteammitglied und TV-Koch Tim Mälzer (50) sofort „schockverliebt“. „Selbst wenn er nicht singen kann, dann bezahl‘ ich ihm Stimmbänder und lass ihm die einpflanzen.“ Weniger überzeugt war er vom „Fußballer“, den auch Mitraterin Sophia Thomalla (31) angesichts seiner schlanken Wadenmuskulatur für einen Schwindler hielt: „Hast du schon mal richtige Fußballerbeine …?“ – „Nicht so nah wie du wahrscheinlich“, machte Moderator Daniel Hartwich (42) die erste von vielen Anspielungen, die es in der Show auf Sophias Beziehung zum Union-Berlin-Torwart Loris Karius (27) gab.

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Irgendwann wurde es der Schauspielerin dann aber doch zu bunt, und sie sah sich genötigt, die Verhältnisse geradezurücken. Thomalla: „Ich habe nur einen Fußballer und nicht hundert!“

Wen aber sollte Krissy nach der Runde „der erste Eindruck“ rauswählen? Sie entschied sich für die „Schlangenakrobatin“ – denn Jenny konnte sich nicht nur verbiegen, sondern auch „Creep“ von der britischen Band Radiohead sehr gut singen. Der nächste Grund für Tim Mälzer dahinzuschmelzen: „Mein Lieblingslied!“

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Tim Mälzer: „Ich schäme mich, dass ich so viel Blödsinn gesprochen habe“

Würden die beiden „Lip-Sync“-Runden für mehr Klarheit sorgen? Nicht wirklich: Während Sänger Sasha von der Performance der „Gospelsängerin“ überzeugt war (“Also, wenn das gespielt war, dann war’s sensationell gut gespielt!“), fand Maite Kelly sie „zu gut, um wahr zu sein“. Der „Fußballer“ allerdings überzeugte kaum. „Never ever“ könne der singen, waren Sophia Thomalla und Tim Mälzer überzeugt, und auch Jürgen von der Lippe (72) traute dem jungen Mann wenig zu.

Pech, dass Krissy auf den Zug aufsprang, denn Mika konnte was, woraufhin Sophia Thomalla sich bewundernd auf den Boden legte, Jürgen von der Lippe fürchtete, bei ihm würden „jetzt die Betrüger anrufen und den Enkeltrick versuchen“, und Tim Mälzer gestand: „Es ist selten, dass ich mich in der Öffentlichkeit schäme – und ich hab viele Gründe dafür –, aber jetzt schäm‘ ich mich gerade wirklich, dass ich so viel Blödsinn gesprochen habe.“

In der zweiten „Lip-Sync“-Runde waren alle hin und weg vom „Waldbademeister“ (Thomalla: „Ich glaub‘ dem total!“), nur Krissy nicht, die zum Entsetzen des Teams auf ihr „Bauchgefühl“ hörte und ihn aussortierte. Tja, nicht immer ist der Magen ein guter Berater: Der 78-jährige Walter, der meditative Führungen im Wald anbietet, sang toll, und so schmolz die Hoffnung dahin, beim finalen Schlussduett mit Maite einen Könner am Mikro zu haben. Doch wie viele gute Sänger im Angebot waren, war geheim. Noch konnte also einer dabei sein.

Thomas Hermanns lästert über den „echten Superstar“ Melanie Müller

Nächste Runde: In zweimal zwei „Fakt-oder-Fake“-Videos erzählten die Kandidaten mit verzerrten Stimmen von ihrem Leben, je einen musste Krissy rauswählen. Das Video des „Fotografen“, der von seiner Arbeit am Ballermann mit „echten Superstars“ berichtete, amüsierte dabei vor allem Rateteammitglied Thomas Hermanns (58): „Das war schon sehr lustig. Gerade die Formulierung ‚echte Superstars wie Melanie Müller‘, da musst‘ ich ja schon ein bisschen kichern.“

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Offenbar stellt sich der Comedian darunter etwas anderes vor als die Ex-Dschungelkönigin, die derzeit mit dem Krawalltrash „Promis unter Palmen“ (Sat.1) für Schlagzeilen sorgt. Raus flogen in dieser Runde erst „Gospelsängerin“ Theresa und später „Skatergirl“ Lynn. Und puh – beide quietschten sich auf der „Bühne der Wahrheit“ fröhlich einen ab und ließen Krissy damit weiter auf den Sieg hoffen.

Blieben der „Fotograf“ und die „Horrorfilmqueen“. Sänger Sasha (49) glaubte, „gute Nachrichten“ zu haben: „Beide können singen.“ Tja – Fehlanzeige. Erst wurde der schief singende Ingmar für sein Täuschungstalent gelobt: „Meeeega gemacht!“ (Sasha). Dann richteten sich alle Augen auf Annika, die schwarz gekleidete Lady, die mit Maite Kelly zum finalen Duett, dem Peter-Maffay-Klassiker „Du“, ansetzte – und kaum einen Ton traf. Womit sie um 10.000 Euro Preisgeld reicher war.

RND/Teleschau

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