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Vox-Gründershow

Eklat um Nico Rosberg: Darum verließ Georg Kofler wütend das „Höhle der Löwen“-Studio

Große Aufregung auf der Löwen-Bank: Georg Kofler und Ralf Dümmel regten sich in der neuen Ausgabe der Vox-Gründershow stark über ihren Co-Investor Nico Rosberg auf.

Selten ging es in der Vox-Gründershow so liebenswürdig zu wie diesmal. Gleich mehrere Familienduos – ein sympathisches Naschkatzenpaar gleich zu Beginn der Sendung sowie ein couragiertes Mutter-Tochter-Duo aus dem Schwabenland zum Finale – ließen die Herzen der Löwen höher schlagen. Und doch war es dann ebenso rasch wieder vorbei mit der Harmonie.

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Dann nämlich, als Nico Rosberg durch eine zumindest mal rätselhafte Spontanentscheidung Kopfschütteln bei den Kolleginnen und Kollegen verursachte. Georg Kofler verlor jede Geduld: Er schnellte mit hochrotem Kopf aus seinem Sessel hoch, nestelte sich sein Mikrofon­kabel vom Leib und stampfte schnellen Schrittes von der Bühne ab. Wie von einer Wespe, vermutlich eher sogar von einer Hornisse gestochen.

Was auf jeden Fall feststand: Den Deal mit der 49-jährigen Claudia Eckert und ihrer 17-jäh­rigen Tochter Leslie vom Familien-Start-up Vapowesp aus Stuttgart hätte der Südtiroler gerne gemacht. Tatsächlich hatte er sich schon nach den ersten Takten der Produktvorstellung einer Räucherstation, mit der sich lästige Wespen im Garten oder auf dem Balkon vertreiben lassen, zum bislang schnellsten Angebot der „Höhle der Löwen“-Geschichte hinreißen lassen.

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Georg Kofler prescht mit Blitzangebot vor

„Das ist schwäbischer Erfindergeist vom Feinsten. Das ist so überzeugend, ihr beide seid so überzeugend. Ich gebe euch die 75.000 Euro für 35 Prozent“, sprudelte es aus Georg Kofler nur so heraus. Doch so schnell ging es nicht, es kam kam ganz anders.

Die einfallsreiche Biolösung zur Insektenvergrämung – die Chemiekeule kommt für die Eckerts bei ihrem Kampf gegen die stechenden Plagegeister nicht infrage – imponierte auch Koflers Mitlöwen sehr. Vapowesp setzt auf ein altes Hausmittel: das Verräuchern von Kaffeesatz. Um das Feuer gut handhabbar zu machen, haben die Eckerts eine schmucke Räucherstation mit einem sicheren Edelstahlbehältnis für die Glut entwickelt. Und um den doch auch für Menschen eher unangenehmen Geruch des verglimmenden Kaffeepulvers zu „parfümieren“, bieten sie Vapopulver in drei Duftnoten an.

Ein rundum überzeugendes Konzept! Und vor allem vorgestellt von sehr authentischen Gründerinnen. Für Mutter Claudia Eckert hat Vapowesp sogar einen persönlichen Leidenshintergrund. Sie ist gegen Wespenstiche allergisch und hatte schon einen Kreislaufkollaps erlitten. Zuvor waren Gartenabende für sie unmöglich. Jetzt genießt sie das Familienleben im Freien wieder in vollen Zügen.

Nico Rosberg im Tunnel - Löwen reagieren fassungslos

„Ich bin begeistert von eurem Brand Design“, lobte Nico Rosberg das überzeugende Produkt. „Ich würde liebend gern euer Partner sein“, meinte wenig später Ralf Dümmel. Und auch Judith Williams war begeistert. „Ihr seid perfekt“, sagte sie zu den Gründerinnen. „Eure Bewertung ist perfekt. Ich glaube, ich bin der perfekte Partner.“ Immer mehr Angebote trudelten also ein - und das Gesicht von Georg Kofler, der so gern im Handstreich das Rennen gemacht hätte, verfinsterte sich zunehmend.

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49-jährigen Claudia Eckert und ihrer 17-jährigen Tochter Leslie vom Familien-Start-up „Vapowesp" aus Stuttgart.

Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung auf RTL+ gestattet.

49-jährigen Claudia Eckert und ihrer 17-jährigen Tochter Leslie vom Familien-Start-up „Vapowesp" aus Stuttgart. Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung auf RTL+ gestattet.

Kein Wunder, dass die Schwäbinnen glücklich wirkten und sich zunächst einmal durch das bekannte goldene Käfiggitter des „Löwentunnels“ in den Studiohintergrund zur kurzen Beratung zurückzogen. Doch dann folgte ihnen mit Nico Rosberg ein junger Mann, der dort nun wirklich nichts verloren hatte. Der Investor, der selbst zuvor kein Angebot machen wollte, ging den Eckerts in den Tunnel hinterher. Die restlichen Investoren wirkten fassungslos.

„Eine Sekunde noch“, vernahm man, wie Nico Rosberg in die Mutter-Tochter-Besprechung hineingrätschte. „Wollt Ihre meine Meinung hören?“ Was genau der frühere Formel-1-Fahrer bezwecken wollte, war dann nicht zu hören. Wohl aber, wie die anderen „Löwen“ unruhig wurden. „Nico, du machst keinen Deal“, rief ihm Ralf Dümmel drohend in den Tunnel nach.

Aus drei Angeboten werden plötzlich vier

Regelrecht der Kragen platzte dann aber Georg Kofler: „Wolltest du außerhalb der ‚Höhle der Löwen‘ einen Deal machen“, fuhr er den Kollegen Rosberg scharf an. Der grinste nur und blieb stumm. „Das verrate ich nicht.“ Vielleicht war es diese Undurchsichtigkeit, diese Dreistigkeit, die Kofler ausflippen ließen. „Da bin ich echt sauer“, schimpfte der Südtiroler.

Nicht zu seiner Nervenberuhigung trug bei, dass Rosbergs Ausflug in den Studiohintergrund offenbar Wirkung gezeigt hatte. Die Eckerts liebäugelten - allem Anschein nach auf Rosbergs Anregung hin - jetzt mit einer Doppel-Investoren-Lösung. Judith Williams und Ralf Dümmel, die neben Georg Kofler zuvor Einzelangebote zu den von Mutter und Tochter geforderten Bedingungen abgegeben hatten, schlossen sich spontan zusätzlich für eine Kombilösung zusammen: 75.000 Euro für dann aber gemeinsam 40 Prozent an der noch zu gründenden „Vapowesp“-Firma. Nun lagen vier Angebote vor - von drei Löwen!

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Kofler schäumt über: „So was macht man nicht!“

Claudia und Leslie Eckert zögerten nicht mehr lange: Sie wählten freudig das Duo Williams-Dümmel. Georg Kofler war nicht nur enttäuscht. Er war am Ende seiner Selbstbeherrschung. „Ihr könnt mir erst mal alle den Buckel runterrutschen“, schimpfte er. Und über Nico Rosbergs Sondertour ärgerte er sich noch immer. „Da ist gegen die Spielregeln“, sagte er. „So was macht man nicht.“ Dann zog er verärgert ab.

Alles in allem war es das dramatische, aber für das Familien-Duo Eckert doch erfreuliche Finale einer tollen Show. Zuvor hatte sich das ebenfalls sympathische junge Ehepaar, das hinter den zuckerfreien „Nicetarts“-Leckereien aus der Tiefkühltruhe steckt, einen Deal mit Ralf Dümmel gesichert.

Handwerker und Show-Talent: Willi mit den Nagelschuhen gehört ins Fernsehen!

Nils Glagau holte sich den Zuschlag beim Beauty-Start-up „Mijasi“, das vor der vorzeitigen Hautalterung durch das schädliche blaue Licht von Computer- und Handybildschirmen schützen möchte. Bei der App-Lösung von Aivy aus Berlin schlugen Dagmar Wöhrl und Carsten Maschmeyer zu. Sie unterstützen in Zukunft eine Technologie, die über kleine Spieleanwendungen Persönlichkeitsmerkmale bei Onlinebewerbungen ermitteln soll. Clevere Idee!

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Es war diesmal allein der Handwerker-Profi Wilhelm „Willi“ Frank, der ohne Deal abziehen musste. Seine „Nivilli“-Nagelschuh-Clogs, die auf Baustellen und bei der Rasenpflege zum Einsatz kommen könnten, wirkten für die Investoren dann doch zu abseitig. Die Pitchvorstellung war allerdings eine Seltenheit: ein echter komödiantischer Höhepunkt der Show. Willi gehört ins Fernsehen. Gut möglich, dass man bald mehr von ihm sieht.

RND/Teleschau

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