Horrorfilme zu Halloween: Diese Schocker haben Netflix, Amazon und Co. im Programm

  • Der Grusel-Monat Oktober neigt sich dem Ende entgegen – in der Nacht zum 1. November ist wieder Halloween.
  • Zeit für das passende Horrorfilm-Programm.
  • Die Streaminganbieter haben unzählige Klassiker und neue Produktionen im Angebot. Ein Überblick.
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Hannover. Draußen ist es kalt und schmuddelig, es wird immer früher dunkel – und bald ist auch schon wieder Halloween. Wer den Grusel-Monat Oktober mit dem passenden Filmprogramm zelebrieren will, hat dafür genug Auswahl: Die Streaminganbieter haben jede Menge Horrorfilme im Angebot.

Zum Repertoire von Netflix, Amazon und Co. gehören in diesem Jahr Klassiker wie etwa der Zombiefilm „Night of the Living Dead“ aus dem Jahr 1968, aber auch neue Produktionen wie das Remake von Stephen Kings „Es“.

Eine Auswahl der Produktionen zeigen wir in der nachfolgenden Liste. Aber Vorsicht: Diese Horrorschocker sind nichts für schwache Nerven.

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„Halloween - Die Nacht des Grauens“ (1979), Amazon Prime/Sky

Fangen wir mit dem Offensichtlichsten an: „Halloween – Die Nacht des Grauens“ mit dem brutalen Serienmörder Michael Myers ist der Halloween-Klassiker schlechthin. Die Entstehungsgeschichte spielt im Jahr 1963: Teenagerin Judith Myers (Sandy Johnson) wird in ihrem Elternhaus von ihrem sechsjährigen Bruder brutal erstochen – die erste Tat von Michael Myers (Will Sandin). Der Junge kommt in das Smith’s Grove Warren County Sanatorium, 15 Jahre später gelingt ihm jedoch die Flucht aus der Heilanstalt. Das Gemetzel des maskierten Killers nimmt seinen Lauf ...

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„Es“ (2017), Netflix

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„Es“ war schon als Buch von Stephen King und in seiner filmischen Erstfassung aus dem Jahr 1990 absoluter Kult. Netflix hat das erfolgreiche Remake des Horrorklassikers aus dem Jahr 2017 im Programm. Die Story: In der Kleinstadt Derry in Maine verschwinden immer wieder Kinder. Alles, was von ihnen zurückbleibt, sind einzelne Körperteile. Eine Gruppe von Freunden kommt Bill Skarsgård als Horror-Clown Pennywise jedoch auf die Schliche.

„Freitag, der 13.“ (2009), Netflix

Horror-Killer Jason aus „Freitag der 13.“ dürfte ähnlich kultig sein wie Michael Myers aus „Halloween“. Mit dem Film legte Sean S. Cunningham 1979 den Grundstein für eine der erfolgreichsten Horrorfilmserien der Welt. Auf Netflix lässt sich das Gemetzel noch mal anschauen – allerdings nicht in der Originalfassung, sondern im Remake von 2009. Der Film zeigt eine Gruppe Jugendlicher, die an einem See, in dem vor Jahren ein Junge ertrank, ein Feriencamp aufbaut. In der Nacht vom Freitag, dem 13., werden sie von einem geheimnisvollen Mörder blutigst gemeuchelt.

„Wenn die Gondeln Trauer tragen“ (1973), Sky

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Nach dem Unfalltod ihrer kleinen Tochter lebt das Ehepaar John und Laura Baxter in Trauer. Um über den Verlust hinwegzukommen, begleitet Laura ihren Mann nach Venedig, wo John die Restauration einer Kirche beaufsichtigt. Alle Erholung verfliegt, als Laura die Bekanntschaft zweier mysteriöser Schwestern macht, die behaupten, mit den Toten in Kontakt zu stehen, während John mehr und mehr von unheimlichen Visionen heimgesucht wird. Der Film von Nicolas Roeg aus dem Jahr 1973 kann auf Sky Ticket gestreamt werden.

„Night of the Living Dead“ (1968), Amazon

Die Geschwister Johnny (Russell Streiner) und Barbra (Judith O’Dea) wollen auf einem abgelegenen Friedhof zum Grab ihres Vaters. Dann erscheint ein merkwürdiger Mann auf dem Gelände. Er geht anders als ein „normaler“ Mensch und er sieht ziemlich blass aus. Keine Überraschung: Er ist natürlich ein Zombie – und wenig später ist Johnny tot. Das Werk von George A. Romeros Film gilt als der Vorreiter aller Zombie-Horror-Filme und ist bei Amazon Prime zu sehen.

„Ich seh ich seh“ (2015), Netflix

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Etwas moderner kommt der Horrorschocker „Ich seh ich seh“ daher. In einem abgelegenen, idyllischen Haus am Waldrand genießen die Zwillingsbrüder Lukas und Elias die Sommerferien. Die beiden streunen zwischen Waldsee und Maisfeld umher und können die Ankunft ihrer Mutter kaum erwarten. Als sie jedoch mit einbandagiertem Gesicht aus dem Krankenhaus zurückkehrt, erkennen sie ihre Mutter kaum wieder. Schon bald werden sie den Zweifel nicht mehr los, dass eine Fremde die Kontrolle übernimmt. Die Produktion aus dem Jahr 2015 ist bei Netflix zu sehen.

„Blair Witch Project“ (1999), Netflix

Das „Blair Witch Project“ galt bei seiner Premiere 1999 als völlig neue Erzählweise von Horrorfilmen. Der ganze Streifen ist nämlich im Stile einer Doku gedreht. Die Geschichte: Im amerikanischen Burkittsville (Maryland) existiert die Legende von einer im Wald hausenden Hexe. Die drei Studenten Heather Donahue (Heather Donahue), Josh Leonard (Joshua Leonard) und Mike Williams (Michael C. Williams) planen eine Dokumentation über diese Legende und machen sich mit einer Videokamera ausgerüstet auf den Weg in den Wald, in dem die Hexe existieren soll. Schon wenig später gerät alles außer Kontrolle. Auf Netflix ist neben dem Original auch ein Remake des Films aus dem Jahr 2016 zu sehen.

„The Shining“ (1980), Amazon

Jack Torrance übernimmt mit seiner Frau und seinem siebenjährigen Sohn über die Winterpause den Job als Hausmeister in dem luxuriösen Hotel Overlook. Dass sich in diesem Haus Jahre zuvor ein entsetzlicher Vorfall ereignete (der frühere Hausmeister hatte seine gesamte Familie ermordet), stört den Familienvater nicht. Er sieht endlich die Gelegenheit, sein Buch zu schreiben. Doch dieses soll nie fertig werden: Die infernalen, geheimen Kräfte des Hauses ergreifen schnell Besitz von ihm. Zu sehen ist der Spuk bei Amazon Prime.

„The Cabin in the Woods“0(2012), Netflix

Eine der jüngeren Horror-Produktionen ist bei Netflix zu sehen: In „The Cabin in the Woods“ aus dem Jahr 2012 planen fünf Freunde ein entspanntes Wochenende in einer Hütte im Wald. Fernab der Zivilisation, mitten in der Natur und selbstverständlich ohne Handynetz. Überraschung: So idyllisch bleibt es natürlich nicht. Die Freunde entdecken einen verborgenen Zugang zu einem Keller – und dann siegt wie immer die Neugier gegen die Vernunft.

„1922“ (2017), Netflix

„1922“ ist eine Netflix-Originalproduktion und basiert auf einer Geschichte von Stephen King. Der Farmer Wilfred James (Thomas Jane) wohnt mit seiner Frau Arlette (Molly Parker) und seinem Sohn Henry (Dylan Schmid) in Hemingford Home, Nebraska. Während Wilfred sich nie vorstellen könnte, in der Stadt zu leben, erwägt seine Frau, ihr Land zu verkaufen, um nach Omaha zu ziehen. Schon bald hegt Wilfred Pläne, seine Frau deswegen umzubringen.

„Die Vögel“ (1963), Amazon/Sky

Der älteste Film auf unserer Liste. „Die Vögel“ von Alfred Hitchcock erzählt die Geschichte von Melanie Daniels (Tippi Hedren), die auf dem Weg ist, um den Anwalt Mitch Brenner (Rod Taylor) zu besuchen. Bei einer kleinen Pause wird sie von einer Möwe angegriffen, misst dem Ereignis aber keine besondere Bedeutung zu. Später aber verdichten sich die Hinweise, dass mit der Tierwelt etwas nicht in Ordnung ist. Die Vögel entwickeln sich zu immer bedrohlicheren Kreaturen. Der Klassiker ist bei Amazon Prime und bei Sky Ticket im Angebot.

„Paranormal Activity“ (2007), Sky

Dem Pärchen Micah (Micah Sloat) und Katie (Katie Featherston) steht eine harte Beziehungsprobe bevor. Irgendetwas bringt sie um ihre Nachtruhe – es klopft an Türen, scharrt über den Boden, poltert ... Micah beschließt deshalb, ihren Schlaf mit einer Videokamera zu überwachen. So bekommt das Paar gruselige Gewissheit über das, was sich in ihrem Haus abspielt. Vorweg: Diese Aufnahmen sind nichts für schwache Nerven. Wer sie dennoch sehen will, kann bei Sky Ticket reinschalten.

„Das Schweigen der Lämmer“ (1991), Netflix

Der preisgekrönte Grusel-Schocker um den Kannibalen Hannibal Lecter ist auf Netflix zu sehen. Die Geschichte: Clarice Starling mitten in ihrer Ausbildung zur FBI-Agentin, als ihr ehemaliger Dozent Special Agent Jack Crawford sie um Unterstützung bittet. Er ermittelt im Fall des Buffalo Bill genannten Serienmörders, der seine Opfer häutet. Clarice soll den seit acht Jahren inhaftierten ehemaligen Psychiater Dr. Hannibal Lecter dazu bringen, Fragen des FBI zu beantworten. Jodie Foster und Anthony Hopkins liefern sich in der Verfilmung des Romans von Thomas Harris ein hochkarätiges Psychoduell.

„28 Days Later“ (2002), Netflix

Fahrradkurier Jim (Cillian Murphy) irrt durch die verwüstete, menschenleere Metropole London. 28 Tage lag er nach einem Unfall im Koma. In der Zwischenzeit hat sich ein Virus verbreitet, das Menschen zu reißenden Bestien mutieren lässt. Nur drei Überlebende findet Jim in der Stadt. Mit ihnen zieht er durchs Land – die Untoten im Nacken … Ein Film mit allem, was ein guter Zombie-Schocker so braucht. Das Werk von Regisseur Danny Boyle kann bei Netflix gestreamt werden.

„The Ritual“ (2018), Netflix

Gemeinsam wandern Luke (Rafe Spall), Hutch (Robert James-Collier), Phil (Arsher Ali) und Dom (Sam Troughton) durch die Wildnis Skandinaviens. Doch tief in einem Wald merken sie schnell, dass irgendetwas nicht stimmt. Es fängt mit grausam verstümmelten Tierleichen an und endet mit merkwürdigen Verletzungen. Bald müssen die vier Freunde erkennen, dass irgendwelche dunklen Kräfte am Werk sind. Die Produktion aus dem Jahr 2018 ist bei Netflix im Programm.