Guter Tipp: Günther Jauch rettet Rentner das Leben

  • Als er in der Corona-Quarantäne war, erzählte Moderator Günther Jauch bei „stern TV“, dass er den Sauerstoffgehalt seines Blutes mit einem Pulsoximeter messe.
  • Einem 79-jährigen Mann rettete das Gerät das Leben – er hatte einen lebensbedrohlichen Wert von 80 Prozent erreicht.
  • Seine Tochter hatte die RTL-Sendung mit Jauch gesehen.
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Es ist eigentlich unglaublich: Nachdem Anfang April bei Günther Jauch eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde, hat der „Wer Wird Millionär“-Quizmaster wohl ausgerechnet während seiner häuslichen Quarantäne einem anderen Menschen das Leben geredet. Im Rahmen der RTL-Sendung „stern TV“ sprach er damals per Videoschalte über seinen Gesundheitszustand. Dabei erwähnte Jauch, dass er mithilfe eines sogenannten Pulsoximeters die Sauerstoffsättigung seines Blutes überwache.

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Ein „kleines Gerät“ nannte der Moderator den Sensor, der mithilfe von Infrarotstrahlen die Haut im Finger durchleuchtet. Weiter erklärte der 64-Jährige, dass ein Sättigungswert unter 90 Prozent dramatische Folgen nach sich ziehen könne. Tatsächlich ist bereits ein Wert unter 94 Prozent gesundheitlich bedenklich.

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„Ohne Ihren Tipp wäre mein Vater jetzt tot“

Den TV-Beitrag sah damals auch Heike Grundlich, deren Vater zum damaligen Zeitpunkt ebenfalls an Corona erkrankt war und sich in Quarantäne in seinem Zuhause befand. Wie ein „stern TV“-Beitrag vom Mittwochabend berichte, verließ sich Grundlich kurzerhand auf die Empfehlung Jauchs und kaufte ihrem Vater ein Pulsoximeter.

Als der Witwer daraufhin seinen Blut-Sauerstoffgehalt überprüfte und diesen am Telefon seiner Tochter mitteilte, alamierte sie besorgt den Hausarzt: Jürgen Krüger hatte nur noch 80 Prozent Sauerstoff im Blut – ein lebensbedrohlicher Zustand.

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Der Rentner wurde sofort ins Krankenhaus geliefert. Die Diagnose: Lungen- und Herzmuskelentzündung. Bei einem zu niedrigen Sauerstoffgehalt drohen langfristig Koma und Organversagen. Mittlerweile ist der 79-jährige Jürgen Krüger wieder auf dem Weg der Besserung. Er befinde sich zwar nach wie vor im Krankenhaus, die Intensivstation hat er aber mittlerweile wieder verlassen. Am Telefon sagte er seiner Tochter, es gehe ihm „ausgezeichnet“.

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Um Günther Jauch für seine lebensrettende Empfehlung zu danken, schrieb Heike Grundlich ihm einen Brief. Darin erklärt sie: „Ohne Ihren Tipp im Interview wäre mein Vater jetzt tot. ich bin Ihnen unendlich dankbar.“

RND/Teleschau

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