“Großstadtrevier”-Kollege: Jan Fedders Leichtigkeit wird am Set fehlen

  • Viele Fans werden ihn schmerzlich vermissen. Der Hamburger Jan Fedder hatte als Dirk Matthies die Vorabendserie “Großstadtrevier” wie kein anderer geprägt.
  • Nun läuft die letzte Folge mit ihm.
  • Schauspielkollege Abozen erinnert sich an die Drehs mit Fedder.
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Hamburg. Der Hamburger Schauspieler Patrick Abozen (34) wird die Leichtigkeit von Jan Fedder am Set der ARD-Vorabendserie "Großstadtrevier" vermissen. "Mir wird immer in Erinnerung bleiben, dass er sich immer dafür entschieden hat, dass das Schauspiel nicht über allem steht", sagte Abozen der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Fedder habe ihm immer gezeigt, "dass es am Ende des Tages nur ein Film ist und man den Spaß an der Sache nicht verlieren sollte".

Auch habe Fedder am Set immer wieder spontan gesungen oder einen Witz erzählt. Die beiden Hansestädter habe zudem während der gemeinsamen zweieinhalb Jahre beim “Großstadtrevier” auch immer der “Hamburger Schnack” verbunden.

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Das bewegte Leben des Jan Fedder
0:54 min
Der Volksschauspieler Jan Fedder spielte sich als „Dirk Matthies“ in die Herzen der Zuschauer. Am 30.12.2019 verstarb der Schauspieler im Alter von 64 Jahren.
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Fedder war Ende Dezember im Alter von 64 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Schon während der Dreharbeiten zur aktuell im Ersten laufenden Staffel hatte Fedder wegen einer Verletzung aussetzen müssen. Die letzte Folge mit Fedder als Dirk Matthies im "Großstadtrevier" wird an diesem Montag, 18.50 Uhr, ausgestrahlt. In seiner letzten Szene stand er mit Abozen, alias Lukas Petersen, vor der Kamera.

“Fällt schwer zu verstehen, dass Jan nicht mehr wiederkommt”

"Es ist schon etwas Besonderes, mit Jan Fedder seine allerletzte Szene in der Serie teilen zu dürfen und es wird sicher nicht leicht für mich, mir das am Montag anzusehen", sagte Abozen. "Es fällt mir schwer, zu verstehen, dass Jan diesmal nicht wiederkommt." Das habe vor allem damit zu tun, dass Fedder auch vorher immer wieder einige Folgen lang bei den Dreharbeiten nicht dabei war, aber "eben doch immer wieder zurückgekommen ist".

Für die Zeit ohne Jan Fedder, der jahrzehntelang das Gesicht der Serie gewesen sei, hofft Abozen, dass “die Fans am Ball bleiben und uns als Team auch eine Chance geben”.

RND/dpa

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