„Greatnightshow“: Luke Mockridge witzelt über Wilke-Wurstskandal

  • In seiner „Greatnightshow“ hat sich Comedian Luke Mockridge diesmal des Wurstskandals der Firma Wilke angenommen.
  • Kunden hätten „eigentlich stutzig werden müssen, als sie gemerkt haben, dass die Bärchen-Wurst spricht“, so der 30-Jährige.
  • Die mit Listerien verseuchte Wilke-Wurst hat nach derzeitigem Stand mindestens drei Todesopfer gefordert.
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Köln. Von Keimen befallene Wurstwaren der hessischen Firma Wilke haben mindestens drei Todesopfer gefordert. Für Komiker Luke Mockridge kein Grund, auf Witze zum Thema zu verzichten: In seiner „Greatnightshow“ am Freitagabend in Sat.1 frühstückte der 30-Jährige alle naheliegenden Pointen zum Wurstskandal ab.

„Keimbefall! Holländische Wurstfirma Wilke ist pleite“, las Mockridge seinem Publikum vor. „Schimmel an der Wurst – hatte ich auch mal. Gibt es eine Creme für.“ Und dann wandte er sich grinsend in Richtung seines Schlagzeugers: „Hab ich mir von Pat, unserem Drummer, geliehen. Der hat die so als Fünf-Liter-Pumpflasche.“

„Vapiano macht noch ’nen tollen Caesar-Salad draus“

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Mockridge weiter: „Ja, ich meine, schimmelige Wurst … Ich hoffe, die haben das jetzt nicht alles weggeworfen, ne. Ich meine, jetzt so viel schimmelige Wurst wegwerfen … Ich glaube, Vapiano macht da noch einen tollen Caesar-Salad draus.“

Die Kunden der Wurst „hätten eigentlich stutzig werden müssen“, so der Comedian. „Spätestens, als sie gemerkt haben, dass man sich mit der Bärchen-Wurst unterhalten konnte. Halt nur auf Holländisch.“

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Wilke-Geschäftsführer

Tatsächlich kommt Wursthersteller Wilke gar nicht aus Holland, sondern aus Hessen. Nach Angaben des Umweltministeriums in Wiesbaden stehen mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ drei Todesfälle im Zusammenhang mit der verseuchten Wurst.

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Vor über einer Woche hatten hessische Behörden den Wurstproduzenten Wilke in Twistetal-Berndorf geschlossen. 37 Krankheitsfälle und zwei Todesfälle wurden zu diesem Zeitpunkt mit Wilke-Produkten in Verbindung gebracht. Die Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen den Geschäftsführer.

RND/msc/dpa