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Nur Ärger mit seinem Lokal

„Völlig am Ende“: Gibt „Goodbye Deutschland!“-Star Steff Jerkel seinen Mallorca-Traum auf?

Trotz Meereskulisse: Paradiesisch war Peggys und Steffs Leben in den letzten Jahren nicht.

„Meine Nerven sind grad völlig am Ende!“ Wenn es nach ihm ginge, wäre die Tiki-Beach-Bar auf Mallorca längst Geschichte, daraus machte „Goodbye Deutschland!“-Auswanderer Steff Jerkel (52) in der aktuellen Folge der Vox-Dokusoap keinen Hehl. Seit er und seine Frau Peggy Jerofke (46) das Strandlokal in Cala Rajada 2019 übernommen hatten, jagte eine Katastrophe die nächste: Erst hatte ein Sturm die traumhafte Terrasse zerstört, dann kamen wegen des Corona-Lockdowns monatelang keine Touristinnen und Touristen – und jetzt gab es von Behördenseite Stress.

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Eine lange Liste an Auflagen hatte das Paar bekommen. So musste etwa plötzlich eine neue Lüftungsanlage her, damit warme Küche erlaubt war. Doch sehr viel schlimmer war die Tatsache, dass die Hafenpromenade und damit auch die Terrasse des Tiki Beach enorm verkleinert werden sollte. Einen Großteil der eigens angefertigten Möbel hätten Steff und Peggy damit umsonst gekauft – und was den Umsatz der Bar anging, standen riesige Einbußen bevor. Bis zu 70 Prozent der rund 200 Plätze könnten verloren gehen!

„Goodbye Deutschland!“: Steff fühlt sich „hilflos und betrogen“

Dass die beiden schließlich nach einer Beantragung noch eine kleine Fläche neben dem Lokal mit Plätzen bestücken durften – eigentlich war so was nur vor dem Laden erlaubt –, sorgte für große Erleichterung. Doch die hielt nicht lange an. Ob es neidische Nachbarinnen und Nachbarn gewesen waren, die dafür gesorgt hatten, oder ob es andere Gründe gab: Die Behörde zog die Lizenz wieder zurück, womit 40 Plätze erneut verloren waren. 40 Plätze, das bedeutete rund 2000 Euro Verlust – täglich!

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Steff fühlte sich „hilflos und betrogen“. Dazu kam Ärger mit unzuverlässigen Handwerkern sowie einem Servicemitglied, woraufhin schließlich einen Tag vor der geplanten Eröffnung das gesamte Team kündigte. Und das in Zeiten, in denen Gastropersonal knapp war. Zwei der sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überlegten es sich zwar doch wieder anders, dennoch konnte die Bar – nach ohnehin schon langer Verzögerung – erst eine Woche später als geplant öffnen.

Frustkilos und neue Pläne

Steff setzte mittlerweile große Hoffnungen in das Café del Sol, das sich rund 45 Autominuten entfernt in traumhafter Strandlage befindet. Auch Peggy fand das Objekt „perfekt“, konnte sich aber noch nicht damit anfreunden, deshalb das Tiki Beach aufzugeben: „Ich kann das nicht. Ich kann nicht was anfangen und weil jetzt gerade irgendwas schwierig ist, kann ich nicht mein ganzes Leben verkaufen.“

„Warum soll ich mir diesen Scheißärger antun, den ich gerade hab‘?“, schimpfte dagegen Steff. „Dieser Laden raubt mir Lebensenergie. Drei Jahre schon, der raubt mir Lebensfreude!“ Aus lauter Frust habe er sich sogar 30 Kilo angefuttert! Noch war allerdings ohnehin nicht klar, ob das Paar das Café del Sol würde übernehmen können, denn noch hatte wegen eines Rechtsstreits mit dem Vorbesitzer nicht einmal die Bewerbungsphase dafür begonnen. Und die würde es wegen der Toplage in sich haben: „Da schlagen sich alle drum“, war sich Steff bewusst.

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Werden er und seine Peggy sich durchbeißen und ihr Tiki Beach halten können – beziehungsweise wollen? Das wird sich zeigen. Anders als Steff, der am liebsten schon jetzt alles hinschmeißen wollte, blieb Peggy weiter zuversichtlich und war sich sicher: „Am Ende wird alles gut!“

RND/Teleschau

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