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Gewalt gegen Kinder in Corona-Krise: Webseite als Hilfsangebot

Die wegen der Corona-Pandemie verhängten Ausgangsbeschränkungen könnten zu mehr Gewalt gegen Kinder führen (Symbolbild).

Berlin. Eine neue Webseite des Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung soll von Gewalt bedrohten Kindern in der Corona-Krise schnellere Hilfe bieten und die Bürger zu mehr Wachsamkeit bewegen. Auf www.kein-kind-alleine-lassen.de könnten sich Kinder und Jugendliche, die von familiärer oder sexueller Gewalt bedroht sind, Direkthilfe etwa per Chat holen, teilte der Missbrauchsbeauftragte, Johannes-Wilhelm Rörig, am Donnerstag mit. Dort fänden sie zudem eine anonyme Telefon-Hotline (0800-2255530) und die Kontaktdaten von Beratungsstellen. Die Aktion sei ein dringender “Appell an die Bevölkerung, in der aktuellen dramatischen Situation Kinder nicht aus den Augen zu verlieren”, so Rörig.

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Kontaktsperren und Isolation können zu mehr Gewalt gegen Kinder führen

Zudem solle die Initiative Erwachsene zu Wachsamkeit bewegen. Auf der Seite stünden Flyer und Material zum Teilen in Sozialen Netzwerken bereit sowie Tipps, wie man sich bei einem Verdacht auf sexuelle und andere familiäre Gewalt im Umfeld verhalten sollte, hieß es weiter. "Schon das Aufhängen eines Flyers im Hausflur kann helfen, die Nachbarschaft daran zu erinnern, sich um Kinder und Jugendliche aus dem eigenen Umfeld zu kümmern und aufeinander aufzupassen", erklärte Rörig.

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Die wegen der Corona-Pandemie verhängten Kontaktsperren und die Isolation könnten zu mehr Gewalt gegen Kinder führen, wie Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) gewarnt hatte.

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RND/dpa

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