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Gewalt bei „Princess Charming“? Zwei Kandidatinnen werden aus lesbischer Datingshow geschmissen

  • Die erste lesbische Dating-Show der Welt schreibt TV-Geschichte
  • Auf TVNow startet sie mit einem Knall, mit dem „Princess Charming“ Irina Schlauch wohl niemals gerechnet hätte.
  • Schon am ersten Abend kommt es zu einer handfesten Auseinandersetzung.
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Bei „Princess Charming“ sollte es schon in der Aufktaktfolge heiß hergehen: Alkohol satt, wilde Knutschereien, unverblümten Sextalk, aber auch große Emotionen und viele Tränen. Alle 20 Teilnehmerinnen freuten sich darauf, „Princess“ Irina Schlauch endlich in der Villa auf Kreta kennenzulernen. Die Frau der Begierde ist 30 Jahre alt, Rechtsanwältin aus Köln und nach einem halben Jahr Single-Dasein „bereit für die Liebe“. „Hier geht es halt wirklich um Gefühle“, beschreibt eine der Kandidatinnen den Vorteil von „Princess Charming“ gegenüber anderen Dating-Formaten. Diese Gefühle sollten jedoch schon am ersten Tag überkochen und für einen Rausschmiss sorgen, den so früh wohl niemand erwartet hatte.

„Ich glaube, die Princess hat die Qual der Wahl, weil wirklich jeder Typ dabei ist“, wollte Miri aus Kiel angesichts des Überangebots an tollen Frauen nicht mit Irina tauschen. Sie selbst findet: „Wir brauchen junge dynamische Mädels, die den Mädels da draußen zeigen: ‚Hey, das ist völlig normal!‘“ Auch Kandidatin Anja hofft, „dass wir mit ‚Princess Charming‘ zeigen können, dass es auch lesbische Liebe gibt und dass das nicht nur in Pornos vorkommt“. Gea setzt sich für die Community der nicht-binären Personen ein: „Der Regenbogen ist groß, es gibt noch so viele bunte Farben, die wir alle zeigen müssen.“ Und Bine, die einen Putzfimmel hat, sagt schlicht und einfach: „Let’s go, lesbians!“

Innere Werte? „Das sagen alle, die hässlich sind“

Und dann war da noch die selbstbewusste Ulle, die gleich beim Einzug in die Villa die Pride-Flagge hisste: „Das ist jetzt unseres!“ Außerdem gab sie damit an, dass sie mit ihrem Aussehen jede Frau rumkriege: „Ich bin ein androgyner Typ, aber ich habe weibliche Züge.“ Vor Konkurrenz hat sie keine Angst: „Es hat keiner eine Chance gegen mich.“ Große Töne, die bei den anderen Singles nicht gut ankamen. Die friedliebende Sarina war irritiert: „Was ist das jetzt eigentlich hier für eine Zickerei schon?“

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Nach den ersten Runden Sekt wurde das Eintreffen von Princess Irina angekündigt. Bei der burschikosen Elsa brach Panik aus: „Ich gehe meinen Anzug bügeln!“ Ulle blieb cool: „Es kommt ja nicht auf die äußeren Werte an, sondern auf die inneren.“ Die brünette Wiki gab Kontra: „Ja klar, das sagen alle, die hässlich sind.“

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TVNow schneidet die schlimmsten Szenen raus

Während die Damen sich in Schale schmissen, haderte Sonja aus Österreich mit ihrem Selbstbewusstsein: „Ihr seid alle so perfekt.“ Trotzdem entführte sie die Princess Irina sofort zum Einzelgespräch und ging auf Tuchfühlung. Für die Prinzessin nicht unbedingt nur positiv: „Sonja wurde sehr touchy irgendwann.“ Da zerstörte Ulle die Zweisamkeit, was Sonja gar nicht gut fand und ihr am Pool auch ins Gesicht schrie: „Ich war ja noch nicht einmal fertig!“ Ulle schnauzte zurück: „Wenn ich da bin, ist jeder fertig!“

Es folgte „ein krasser emotionaler Zusammenbruch“ von Sonja, denn Irina ließ ihr Geschenk, österreichische Pralinen, links liegen. Als dann auch noch Ulle dazukam, passierte etwas, das TVNow den Zuschauern nicht zeigen wollte und herausschnitt. Die Eskalation führte jedoch dazu, dass „Princess Charming“ für Sonja und Ulle sofort beendet war und beide aus der Villa geschmissen wurden.

„Gewalt hat hier keinen Platz“

„Ich bin doll schockiert über das, was da passiert ist. Die beiden haben da Anspannungen rausgelassen auf körperliche Art, wo sie absolut nicht hingehört“, deutete Johanna eine handfeste Auseinandersetzung an. Elsa distanzierte sich ebenfalls von dem Vorfall: „Ich möchte auch nicht, dass unsere Community mit so einem Verhalten in Zusammenhang gebracht wird. Das sind wir nicht!“ Noch deutlicher wurde „Princess“ Irina: „Dass beide gegangen sind, war die richtige Entscheidung, denn Gewalt hat hier keinen Platz.“

Und so kehrte vorerst wieder Frieden in die Villa ein, in der die übrigen 18 Kandidatinnen auf die Liebe hoffen durften.

RND/Teleschau

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