Frauenrechtlerin Malala macht Fernsehfilme für Apple TV+

  • Privat liebt die Nobelpreisträgerin Filme und hat auch schon viele Ideen für ihr künftiges Projekt.
  • Im AP-Interview hat sie zum Weltfrauentag auch eine Botschaft an Mädchen, die selbst aktiv werden wollen.
  • Ihre Botschaft an Mädchen laute: „Unterschätzt nicht eure Macht, selbst bei kleinen Aktionen."
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New York. Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai ist für ihren weltweiten Einsatz für Kinderrechte bekannt, privat ist sie aber auch ein Filmfan. Diese Passion hat nun zu einer Partnerschaft mit Apple TV+ geführt, wie die 23-jährige Yousafzai am Montag bekanntgab. Der Deal sei auf mehrere Jahre angelegt und sehe die Entwicklung von Filmen, Dokumentationen, Komödien, Zeichentrickfilmen und Serien für Kinder vor, sagte sie.

In ihrer Kindheit habe sie gerne Zeichentrickserien wie „Tom und Jerry“ zur Unterhaltung und als Flucht vor der Wirklichkeit gesehen, sagte sie in einem Interview der Nachrichtenagentur AP. Auch Komödien aus Bollywood und Hollywood habe sie geschaut. „Das hält dich beschäftigt und unterhalten“, zudem enthielten die Filme schöne Botschaften.

Frauen müssen für das gefeiert werden, was sie erreicht haben

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Nun wolle sie aber auch Dokumentarfilme über viele verschiedene Themen machen, darunter „hoffentlich auch (über) meine eigene Geschichte und die unglaublichen Mädchen, die ich treffe“, sagte Yousafzai. Sie habe so viele Ideen, dass sie sich kaum entscheiden könne.

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Nach dem Weltfrauentag am (heutigen) Montag gefragt, sagte sie, Frauen müssten für das gefeiert werden, was sie erreicht hätten. „An alle Frauen, die gerade so zurechtgekommen sind - besonders im vergangen Jahr: Legt eine Pause ein und seid stolz auf euch. Ihr habt einen unglaublichen Job gemacht.“ Und ihre Botschaft an Mädchen, die selbst aktiv werden wollen, laute: „Unterschätzt nicht eure Macht, selbst bei kleinen Aktionen. ... Sprecht darüber, warum Frauenrechte und Mädchenrechte wichtig sind, warum Klimawandel wichtig ist. Alle diese Dinge sind bedeutsam.“

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Yousafzai machte im Juni an der Universität Oxford ihren Abschluss. In ihrer Heimat Pakistan setzte sie sich für das Recht von Mädchen auf Bildung ein und wurde mit 15 in einem Schulbus von einem Taliban in den Kopf geschossen. Seit ihrer Genesung kämpft sie weltweit gegen die Unterdrückung von Mädchen. 2014 erhielt sie als bislang jüngste Person den Friedensnobelpreis für ihre Arbeit zum Schutz von Kindern vor Sklaverei, Extremismus und Kinderarbeit.

RND/AP

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