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Silbereisen rügt Presse: “Nicht sinnvoll, zwei Jahre über Trennung zu berichten”

  • Moderator Florian Silbereisen hat bei einer Gala im Ruhrgebiet mahnende Worte an die Presse gerichtet.
  • Journalisten sollten eher über soziale Projekte informieren als “zwei Jahre über meine persönliche Trennung”.
  • Gerade die “bunten Blätter” hätten einen besonderen Auftrag.
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Castrop-Rauxel . Entertainer Florian Silbereisen (38) hat bei einer Gala in Castrop-Rauxel an die Verantwortung der Presse appelliert. Es wäre sinnvoller, über soziale Projekte zu informieren, als "zwei Jahre über meine persönliche Trennung zu berichten", sagte Silbereisen, der am Samstagabend einen Preis für sein soziales Engagement erhielt.

Gerade, weil die bunten Blätter bundesweit gelesen würden, hätten diese Zeitungen einen besonderen Auftrag. Die Solidarfonds-Stiftung NRW zeichnete bei der Gala neben Silbereisen auch den Vorstandsvorsitzenden des Fußball-Meisters FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, aus.

Silbereisen erzählt von Schulzeit

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Anlässlich der Gala der Stiftung, die besonders bildungsbezogene Projekte unterstützt, blickte Silbereisen auch auf seine eigene Schulzeit zurück: "Mir haben früher immer alle Menschen gesagt, du musst mehr für die Schule machen", erinnerte er sich.

Wichtig sei aber, dass man das finde, was Spaß mache, sagte der neue ZDF-"Traumschiff"-Kapitän. "Dann klappt alles." Er selbst sei Schülersprecher gewesen und habe außerdem eine Schüler-Lehrer-Band gegründet, weil er schon immer gerne Musik gemacht habe. "Mathe, Musik und Sport waren meine Lieblingsfächer."

Vertrag um vier Jahre verlängert

Am Sonntag hatte die ARD bekannt gegeben, dass Florian Silbereisen auch in Zukunft für die öffentlich-rechtlichen Sender zu sehen sein wird. Demnach hat der 38-Jährige seinen Vertrag mit dem Ersten Deutschen Fernsehen um vier Jahre verlängert. Der ARD zufolge soll der Showmaster weiterhin die "Schlagerfeste" moderieren.

RND/dpa