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  • Fernsehen: Was im zweiten TV-Halbjahr 2021 ansteht – Comebacks, Neustarts, Abschiede

Atalays Neustart bis Klebers Adieu – was im zweiten TV-Halbjahr ansteht

  • Claus Kleber geht, Pinar Atalay und Hape Kerkeling kommen wieder und Lukas Podolski sucht nun Talente.
  • Im Rest des Jahres passiert einiges im deutschen Fernsehen.
  • Es wird Comebacks, Neustarts und Abschiede geben.
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Berlin. Allmählich kommen viele bekannte Fernsehsendungen aus der Sommerpause zurück. Das TV-Jahr geht weiter und startet Richtung Endspurt. Es wird ein paar Comebacks, Neustarts und Abschiede geben. Ein Überblick – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Der RTL-Klassiker „Das Supertalent“ geht mit völlig neuer Jury in eine neue Runde. Neben Fußballstar Lukas Podolski sitzen der Designer Michael Michalsky und die Moderatorin Chantal Janzen. Es ist die 15. Staffel der Show, in der bislang immer Dieter Bohlen gesessen hatte und fast immer – elf Mal – auch Bruce Darnell. Apropos RTL-Shows: Die Dreharbeiten für die neue Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ mit Florian Silbereisen in der Jury laufen derweil – die Ausstrahlung folgt aber erst Anfang 2022.

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Der Privatsender RTL greift die „Tagesthemen“ mit einer neuen halbstündigen Nachrichtensendung um 22.15 Uhr an und lässt sie vom langjährigen ARD-Gesicht Jan Hofer und ab Herbst auch im Wechsel von der ARD-Abwerbung Pinar Atalay moderieren. Das Format „RTL Direkt“ mit Studiogästen sowie einem Reporterteam soll am 16. August an den Start gehen und montags bis donnerstags laufen. Der Sender will seit geraumer Zeit familienfreundlicher und newslastiger werden. Atalays Nachfolgerin bei den ARD-„Tagesthemen“ neben Caren Miosga und Ingo Zamperoni wird ab 4. September die 33-jährige Aline Abboud.

ProSieben macht seinen Quotenhit „The Masked Singer“ bei der fünften Staffel im Herbst zur Samstagabendshow. Zuletzt lief die von Matthias Opdenhövel moderierte Musik-Kostümshow dienstags. ProSieben-Chef Daniel Rosemann sagte, man wolle den von Fans vielfach geäußerten Samstagswunsch „einmalig“ mit sechs Shows erfüllen.

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Bei Deutschlands populärster Krimireihe geht es ab 29. August mit neuen Fällen weiter – als erstes kommt der Frankfurter „Tatort: Wer zögert, ist tot“. Später gibt es dann beim Kieler Team ein Wiedersehen mit dem „stillen Gast“, dem vielleicht unheimlichsten Mörder der „Tatort“-Geschichte: Kai Korthals (Lars Eidinger), der schon 2012 und 2015 vorkam. Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) hat dagegen unter der Regie von Detlev Buck einen Fall zu lösen, bei welchem der echte Udo Lindenberg dabei ist. Und Heike Makatsch tritt zum dritten Mal als Ellen Berlinger in der Reihe in Erscheinung.

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Mit 66 Jahren und nach mehreren Monaten Verlängerung hört beim ZDF-„heute-journal“ im Dezember der populäre Anchorman Claus Kleber auf. Das Datum seiner letzten Sendung wurde noch nicht bekanntgegeben. Bei den ZDF-Nachrichten findet 2021 eine Verjüngung statt. Das Studio ist seit Juli neu designt und Jana Pareigis (40) ist bei der 19-Uhr-„heute“ die Nachfolgerin von Petra Gerster, die sich nach fast 23 Jahren am 26. Mai verabschiedet hatte.

Im November soll die schon für 2020 geplante und dann wegen Corona verschobene geplante einmalige Sonderausgabe von „Wetten, dass..?“ im ZDF mit Thomas Gottschalk über die Bühne gehen. Allerdings ist auch diesen Sommer unklar, wie im Herbst die Corona-Lage ist. 2020 hatte Gottschalk gesagt, dass „Wetten, dass..?“ keine Notausgabe sein dürfe, sondern eine „Nostalgie-Party“. Vom ZDF heißt es dazu im Hochsommer 2021: „Die Produktion ist in Nürnberg geplant. Für alle weiteren Details ist es noch zu früh.“

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Nach 60 Ausgaben in fast zwölf Jahren hört Guido Cantz am 18. Dezember als Gastgeber des ARD-Klassikers „Verstehen Sie Spaß?“ auf. Weil’s gut laufe, sei jetzt die richtige Zeit, sagt der Kölner. Er übernahm 2010 von Frank Elstner (2002 bis 2009). Zuvor waren erst Kurt Felix (1980 bis 1990; ab 1983 mit Paola und auch Karl Dall), dann Harald Schmidt (1992 bis 1995), dann Dieter Hallervorden (1996/97) und Cherno Jobatey (1998 bis 2002) an Bord. Der Südwestrundfunk (SWR) setzt die langlebigste Samstagabendshow im deutschen Fernsehen 2022 mit Barbara Schöneberger im Ersten fort.

Die MDR-Talkshow „Riverboat“ wird ab Oktober auch vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) produziert. Wie das „Riverboat Berlin“ im Wechsel mit der Leipziger Ausgabe aussieht, ist im Sommer noch unklar. Auch wer in den Berliner Ausgaben neben Gastgeberin Kim Fisher durch die Sendung führt, werde erst später verraten, heißt es vom RBB. Im „Riverboat Leipzig“ bleibt Jörg Kachelmann an Bord.

Wie der Entertainer und Bestsellerautor Hape Kerkeling („Pfoten vom Tisch!“) kürzlich bei einer Lesung in Berlin durchblicken ließ, ist er schon ab November bei Vox in einer Doku zu sehen. Eine Sprecherin bestätigt den Start noch in diesem Jahr, sagt aber nichts Genaueres. Klar ist jedenfalls, dass die RTL-Mediengruppe derzeit einiges mit Kerkeling plant.

RND/dpa

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