Jan Hofer: „RTL Direkt“ wird keine One-Man-Show

  • Am 16. August wird Jan Hofer das erste Mal für RTL die Nachrichten moderieren.
  • Im vergangenen Jahr hatte der 69-Jährige bei der „Tagesschau“ aufgehört.
  • Nun hat er weitere Details zu seiner neuen Sendung verraten.
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Köln/Berlin. Das neue News-Format „RTL Direkt“ wird nach den Worten von Moderator Jan Hofer keine One-Man-Show sein. „‚RTL Direkt‘ ist keine reine Nachrichtensendung mit einem Überblick über die Themen des Tages – wie zum Beispiel die ‚Tagesthemen‘ und das ‚heute-journal‘“, erläuterte der ehemalige „Tagesschau“-Chefsprecher in einem „Hörzu“-Interview. „Im Gegenteil. Uns geht es darum, große Politik zu erklären. Das Wichtigste sind die Themen des Tages, zudem gibt es in der Regel immer einen Gesprächspartner sowie einen Nachrichtenblock am Anfang.“

Am Ende „ein versöhnlicher, positiver Ausstieg“

Hofer kündigte an: „Die Gespräche mit den Interviewpartnern führe ich selbst. ‚RTL Direkt‘ ist aber keine One-Man-Show, weil ich drei hervorragende Reporter (…) an meiner Seite habe und wir auch versuchen wollen, über soziale Kanäle wie Instagram viele Zuschauer einzubinden. Unser Newsblock ist nicht so bestimmend wie bei den Öffentlich-Rechtlichen. Außerdem erwarten die Zuschauer eigene Filme – und, am Ende statt der Wetteraussichten, ein versöhnlicher, positiver Ausstieg.“ Am 16. August soll „RTL Direkt“ starten. Ab Herbst wird Pinar Atalay im Wechsel mit Hofer durch die Sendung führen. Atalay, seit 2014 „Tagesthemen“-Moderatorin, kam zum 1. August zu RTL.

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„Ich hatte nie vor, in Rente zu gehen“

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Über den Sendeplatz in direkter Konkurrenz zu den ARD-„Tagesthemen“ sagte der 69-jährige Hofer: „Ich finde den Sendeplatz ganz prima, wobei er der Not geschuldet ist, in das Gesamtkonzept von RTL passen zu müssen. Ich hätte auch nichts gegen 21.45 Uhr oder 22 Uhr gehabt, aber so ist es völlig in Ordnung.“ Im März war bekanntgeworden, dass er nach mehr als 15 Jahren als „Tagesschau“-Chefsprecher eine neue Karriere bei RTL beginnt. Hofer dazu: „Ich hatte nie vor, in Rente zu gehen. Für mich ist Rente ein schreckliches Wort. Ich hatte diverse Angebote, die teilweise sehr interessant waren, aber ‚RTL Direkt‘ war das attraktivste von allen.“

RND/dpa

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