ESC in Rotterdam: Die Jurys wählten die Schweiz zum Sieger

  • Der Schweizer Sänger Gjon war der Favorit der Experten-Jurys beim Eurovision Song Contest.
  • Mit seiner Ballade „Tout l‘univers“ holte er unter den Fachleuten die meisten Punkte.
  • Deutschland landete bei den Experten genau wie in der Endabrechnung auf dem vorletzten Rang.
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Rotterdam. Nach den Juryvotes aus 39 Ländern hat die Schweiz mit dem Sänger Gjon’s Tears und der Ballade „Tout l’univers“ den Eurovision Song Contest in Rotterdam gewonnen. Am Ende reichte es aber nur für Platz drei. Deutschland erreichte mit lediglich zwei Punkten aus Österreich und einem Punkt aus Rumänien den vorletzten Platz. Fans aus der ganzen Welt fiebern jetzt noch den in Rotterdam verkündeten Zuschauervotes entgegen, die 50 Prozent ausmachen und noch alles ändern können.

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Mit Rockband Måneskin zum Sieg: Italien gewinnt Eurovision Song Contest
1:54 min
Es ist erst der dritte Eurovision-Song-Contest-Sieg für Italien überhaupt. Die Siegerband heißt Måneskin und der Song „Zitti e buoni“.  © Reuters

Die Jury-Punkte aus Deutschland gab zum sechsten Mal Barbara Schöneberger bekannt. Sie war live aus Hamburg zugeschaltet. Deutschlands Höchstpunktzahl der Jury (Janin Ullmann, Ivy Quainoo, Matthias Arfmann, Uwe Kanthak und Constantin Zöller) ging nach Frankreich.

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ESC Ergebnis: Zuschauer-Voting zählt 50 Prozent

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Zuschauer konnten per Telefon, SMS und App ihre Stimme etwa 50 Minuten lang nach 23 Uhr abgeben, aber nicht fürs eigene Land stimmen. Am Ende gewinnt der Song mit den meisten Punkten. 2020 fiel der Musikwettbewerb wegen der Corona-Pandemie erstmals seit seiner Gründung 1956 aus. Viele der damals nominierten Teilnehmer waren nun 2021 erneut dabei - jedoch mit einem anderen Lied.

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In der Rotterdamer Ahoy-Halle durften trotz Corona-Pandemie rund 3500 Zuschauer sitzen. Alle Besucher mussten ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen, genauso wie Künstler und Mitarbeiter. Für Deutschland trat bei den 26 Finalisten mit der Startnummer 15 der Sänger Jendrik mit dem Anti-Hass-Lied „I don't feel hate“ an.

Das Ergebnis des ESC 2021

Platz 1 / 524 Punkte: Italien mit Måneskin („Zitti e buoni“)

Platz 2 / 499 Punkte: Frankreich mit Barbara Pravi („Voilà“)

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Platz 3 / 432 Punkte / Die Schweiz mit Gjon’s Tears „Tout l’univers“)

Platz 4 / 378 Punkte / Island mit Daði og Gagnamagnið („10 Years“)

Platz 5 / 364 Punkte / Die Ukraine mit Go_A („Shum“)

Platz 6 / 301 Punkte / Finnland mit Blind Channel („Dark Side“)

Platz 7 / 255 Punkte / Malta mit Destiny („Je me casse“)

Platz 8 / 220 Punkte / Litauen mit The Roop („Discoteque“)

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Platz 9 / 204 Punkte / Russland mit Manizha („Russian Woman“)

Platz 10 / 170 Punkte / Griechenland mit Stefania („Last Dance“)

Platz 11 / 170 Punkte Bulgarien mit Victoria („Growing Up Is Getting Old“)

Platz 12 / 153 Punkte / Portugal mit The Black Mamba („Love Is On My Side“)

Platz 13 / 115 Punkte / Moldau mit Natalia Gordienko („Sugar“)

Platz 14 / 109 Punkte / Schweden mit Tusse („Voices“)

Platz 15 / 102 Punkte / Serbien mit Hurricane („Loco Loco“)

Platz 16 / 94 Punkte / Zypern mit Elena Tsagrinou („El Diablo“)

Platz 17 / 93 Punkte / Israel mit Eden Alene („Set Me Free“)

Platz 18 / 75 Punkte / Norwegen mit Tix („Fallen Angel“)

Platz 19 / 74 Punkte / Belgien mit Hooverphonic („The Wrong Place“)

Platz 20 / 65 Punkte / Aserbaidschan mit Efendi („Mata Hari“)

Platz 21 / 57 Punkte / Albanien mit Anxhela Peristeri („Karma“)

Platz 22 / 50 Punkte / San Marino mit Senhit feat. Flo Rida („Adrenalina“)

Platz 23 / 11 Punkte / Die Niederlande mit Jeangu Macrooy („Birth Of A New Age“)

Platz 24 / 6 Punkte / Spanien mit Blas Cantó („Voy a quedarme“)

Platz 25 / 3 Punkte / Deutschland mit Jendrik („I Don’t Feel Hate“)

Platz 26 / 0 Punkte / Großbritannien mit James Newman („Embers“)

RND/dpa/msk

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