Ermordeter Reporter Peter R. de Vries: Niederländer nehmen Abschied

  • Der niederländische Kriminalreporter Peter R. de Vries ist nach einem Mordanschlag gestorben.
  • Nun nehmen die Menschen in Amsterdam an einem Theater Abschied von dem bekannten Journalisten.
  • Der Anschlag hat die Niederlande erschüttert und wurde auch international mit Bestürzung aufgenommen.
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Amsterdam. Gut zwei Wochen nach dem Mordanschlag auf den Kriminalreporter Peter R. de Vries nehmen die Niederländer Abschied von ihm. Vor dem Amsterdamer Theater Carré warteten am Mittwochmorgen schon Hunderte in langen Schlangen. Der prominente Journalist ist in dem Theater aufgebahrt. Bis 20 Uhr sollten Menschen die Gelegenheit haben, ihm am Sarg die letzte Ehre zu erweisen. Am Donnerstag findet ein Abschied für Familie, Angehörige und Freunde statt.

Der 64-Jährige wurde am Abend des 6. Juli mitten in Amsterdam niedergeschossen, nachdem er ein TV-Studio verlassen hatte. Mindestens eine Kugel traf ihn in den Kopf. Neun Tage später erlag er seinen Verletzungen. Der Anschlag hat die Niederlande erschüttert und wurde auch international mit Bestürzung aufgenommen.

Zwei mutmaßliche Täter nach Flucht gefasst

Zwei mutmaßliche Täter, 35 und 21 Jahre alt, wurden schon kurz nach der Tat auf der Flucht gefasst. Sie befinden sich in Untersuchungshaft. Über die Hintergründe der Tat ist wenig bekannt, die Ermittler gehen aber davon aus, dass das organisierte Verbrechen für die Tat verantwortlich ist.

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Peter R. de Vries war zuletzt Vertrauensperson des Kronzeugen in einem großen Prozess gegen eine Drogenbande. Zuvor waren bereits der Bruder des Kronzeugen und sein Verteidiger ermordet worden.

RND/dpa

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