Ende der „Lindenstraße“: An diesem Tag fällt die letzte Klappe

  • Die Lindenstraße endet nach über 30 Jahren Erfolgsgeschichte.
  • Viele Ex-Stars der Serie kehren in den letzten Folgen noch mal für einen Gastauftritt zurück.
  • Die Ausstrahlung der letzten Folgen ist im März 2020, Drehschluss für die Schauspieler ist aber bereits im Dezember.
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Im März heißt es für die Fans der Kultserie „Lindenstraße“ Abschied nehmen. Die Schauspieler werden schon Wochen vorher das letzte Mal in ihre Rollen schlüpfen: Am 20. Dezember 2019 ist offiziell Drehschluss, erklärte „Lindenstraße“-Pressesprecherin Gitta Deutz auf Anfrage der Nachrichtenagentur Spot on News. Dann werde es „eine interne Feier wie jedes Jahr am letzten Drehtag des Jahres geben“. Letzter Sendetermin ist der 29. März 2020, 18.50 Uhr im Ersten mit Folge 1758.

Comebacks in den letzten Folgen

In den letzten Folgen der „Lindenstraße“ dürfen sich die Zuschauer auf das Comeback einiger Figuren freuen. Zuletzt kehrte Philipp Sonntag (77) alias Querdenker Adi in die Serie zurück, auch Entertainer Willi Herren (44) wird noch einmal als Fiesling Olli Klatt zu sehen sein. Und die beiden sind nicht die einzigen Ex-Stars, die für Gastauftritte wieder vor der „Lindenstraße“-Kamera stehen: Es werde ein Wiedersehen mit einigen Ehemaligen geben, so Deutz, wie etwa auch Momo, der von Moritz Zielke (46) gespielt wurde. Der Schauspieler war von Folge 346 bis 1639 Teil der Serie.

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In seinen jungen Jahren – 1990 bis 1992 – spielte Til Schweiger den Soldaten Jo Zenker in der „Lindenstraße“, den großen Bruder von Iffi und Valerie. Heute gehört er zu den bekanntesten Schauspielern und Drehbuchautoren Deutschlands.

Rahmenbedingungen der ARD haben sich geändert

Am 8. Dezember 1985 startete die wöchentliche Serie „Lindenstraße“ ihre Erfolgsgeschichte. Viele Schauspieler wie Marie-Luise Marjan (79) als Mutter Beimer oder Andrea Spatzek (60) als Gabi Zenker sind von Anfang an dabei. Im November 2018 wurde bekannt gegeben, dass die Serie nach mehr als drei Jahrzehnten eingestellt wird. „Die Fernsehprogrammkonferenz der ARD hat sich mehrheitlich gegen eine Verlängerung des Produktionsvertrages mit der Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion ausgesprochen“, lautete das Statement des Senders, in dem es unter anderem auch hieß: „Das Zuschauerinteresse und unsere unvermeidbaren Sparzwänge sind nicht vereinbar mit den Produktionskosten für eine solch hochwertige Serie.“

RND/hub/spot

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