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  • Ellen DeGeneres: Show verliert eine Million Zuschauer – trotz Entschuldigung in erster Show

„The Ellen DeGeneres Show“ verliert eine Million Zuschauer

  • Im letzten Jahr warfen ehemalige Mitarbeiter der „Ellen DeGeneres Show“ ein toxisches Arbeitsklima vor.
  • In der ersten Folge der neuen Staffel bat die Talkerin um Verzeihung – ihre Entschuldigung brachte DeGeneres Rekord­einschalt­quoten ein.
  • Doch danach kamen viele Zuschauer nicht mehr zurück.
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Die „Ellen DeGeneres Show“ hat seit September mehr als eine Million Zuschauer verloren. Wie die „New York Times“ mit Berufung auf das Markt­forschungs­unternehmen Nielsen berichtet, hatte die 63-jährige Talkerin in den letzten sechs Monaten einen Durchschnitt von 1,5 Millionen Zuschauern. Im vorigen Jahr schalteten im selben Zeitraum 2,6 Millionen Menschen ein. Demnach hat sie 38 Prozent ihres Kernpublikums – Frauen unter 58 Jahren – eingebüßt.

Auftakt erreichte Rekordwert

Doch beim Auftakt der aktuellen 18. Staffel im September sahen die Einschalt­quoten noch viel besser aus. Die erste Folge verschaffte Ellen DeGeneres einen Rekordwert. Darin entschuldigte sich die Moderatorin, nachdem Vorwürfe eines toxischen Arbeitsklimas am Set bekannt wurden. „Ich habe gelernt, dass hier Dinge passieren, die niemals hätten passieren dürfen“, sagte sie. „Ich nehme das sehr ernst. Und ich möchte den Betroffenen sagen, dass es mir sehr leidtut.“

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Vorwürfe wurden im Juli 2020 bekannt

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Ende Juli 2020 hatten 36 ehemalige Mitarbeiter in einem Bericht der Nachrichten­website „Buzzfeed“ schwere Anschuldigen bezüglich des Arbeitsklimas am Set ihrer Show erhoben. Es ging um sexuelles Fehlverhalten, Rassismus und Mobbing. Die meisten Vorwürfe drehten sich um die beiden ausführenden Produzenten Ed Glavin und Kevin Leman und den Koproduzenten Jonathan Norman. Leman bestritt jegliche Art von sexuellem Fehlverhalten in einer ersten Reaktion, Norman wies die Vorwürfe kategorisch zurück.

Die Produktion trennte sich von allen dreien. Nach einer internen Untersuchung des Mutter­konzerns Warner Media räumte Warner Bros. „einige Mängel im täglichen Management der Show“ ein. Zwar seien nicht alle Vorwürfe bestätigt worden, doch sei man enttäuscht, dass erste Erkenntnisse einige Defizite offengelegt hätten.

RND/am

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