Der Druck steigt

Intime Beichte von Lucas Cordalis im Dschungelcamp: „Irgendwann muss es ja mal raus“

Endlich mal Stille: Während Verena, Claudia und Tessa ihre Dschungelprüfung absolvieren und ein Ekel-Menü verspeisen müssen, genießt Lucas Cordalis die Ruhe.

Endlich mal Stille: Während Verena, Claudia und Tessa ihre Dschungelprüfung absolvieren und ein Ekel-Menü verspeisen müssen, genießt Lucas Cordalis die Ruhe.

Schamanen-Zauberei rund ums RTL-Lagerfeuer: Das hat man eben davon, wenn der frühere „Fack Ju Göhte“-Star plötzlich zur Teamchefin wird. Am sechsten Tag im Dschungelcamp übernahm Jana Pallanske, die sich nicht grundlos den esoterisch angehauchten neuen Nachnamen „Urkraft“ gab, das Kommando und stimmte ihre Mitbewohner auf einen Tagesablauf ganz nach ihrem Geschmack ein. Plötzlich standen bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ Atemübungen auf dem Programm. Die Camper fassten sich brav an den Händen, bildeten Therapie-Kreise, stimmten ins ausdauernde „Ommm“-Summen und „Kumbaya My Lord“-Singen ein.

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Klar: Janas Eifer kann man als Zwangsbeglückung kritisieren und Firlefanz wie ihr improvisiertes Klangschalen-Getrommel mit Kochtopfdeckeln als Mumpitz belächeln. Allerdings: Wirkung zeigte die geballte „Urkraft“ im Camp eben doch. Natürlich verstummten die latente Gereiztheit, der Zank und das Herumgiften - vor allem zwischen einer dauergenervten, selbst gerne streitlustigen Cecila, Ex-„Topmodel“ Tessa mit den extrem schwankenden Gemütszuständen sowie den beiden lauten „Blond Girls“ Claudia und Verena nicht vollständig. Und auch der Hunger-Frust hielt an. Und doch öffneten sich so manche Jana-Jünger. Es kam zu spontanen Emotions-Eruptionen, Tränen lösten sich und Lucas Cordalis sprach sogar ein paar vollständige Sätze.

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Lucas Cordalis: Dschungel-Toilette „ist halt sehr unerotisch“

Tatsächlich fiel der Daniela-Katzenberger-Gatte, von dem sich RTL ursprünglich ja so viel Einsatz erwartet hatte, bislang vor allem durch eine Eigenschaft auf: komplett blasse Unauffälligkeit. Mithilfe von ein wenig Jana-Magie sollte sich das diesmal aber ändern: Lucas begann zu reden. Und was man von ihm hörte, waren nicht nur fromme Gedanken. Ganz im Gegenteil: Er outete sich, vorsichtig gesprochen, als ziemlich „sehnsüchtig“. Anders gesagt: Cordalis Junior fehlt Befriedigung.

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„Irgendwann wird es uns alle packen, Freunde. Irgendwann muss es ja mal raus“, sagte Lucas. Und damit spielte er auf die vermeintliche Unausweichlichkeit männlicher Triebe an. „Wie lange kann man das aushalten?“ Immer deutlicher machte er klar, dass ihn sehr konkrete Vorhaben umtreiben, die ihn gedanklich immer tiefer unter die Gürtellinie führten. Doch wo sich Erleichterung verschaffen? Möglicherweise auf der Dschungel-Toilette? „Aber die ist halt sehr unerotisch.“

„Enorm Druck“: Das merkt auch Jolina

Immerhin: Djamila, die liebenswert unaufgeregte Nachrück-Kandidatin, kam Lucas mit praktischen Hilfsangeboten näher. Sie bot an, sich - sollte das gewünscht sein - vor die Klo-Tür zu stellen, um dem einsamen Mann dort dann ein wenig Privatsphäre zu ermöglichen. Dass Not am Lucas ist, merkte man jedenfalls deutlich. „Ich glaube, er hat enorm Druck“, meinte Mitbewohnerin Jolina. So kann man es auch sagen.

Tatsächlich wirkte der überraschende Themenschwenk - weg vom Aufregerthema Essensmangel, hin zum beherzten Intim-Talk - ziemlich befreiend. Auch Gigi, der sinnenfrohe Deutsch-Italiener, der schon vom Einzug ins Dschungelcamp freizügiges Verhalten angekündigt hatte, sah sich plötzlich dazu veranlasst, über den offenbar gar nicht mehr so weit entfernten Moment zu spekulieren, an dem bei ihm eine einzige Berührung eine Körperfunktion auslösen würde. Etwas zurückhaltender verhielt sich sein Kumpel Cosimo . „Alleine kriege ich keinen hoch“, meinte der selbsternannte „Checker vom Neckar“.

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Djamila: „Ich liebe es, wenn ich ein Loch bohren kann“

Doch es waren nicht nur die (Macho-)Männer, deren Gedankenwelt sich plötzlich auf ein neues Reiz-Thema stürzte: Auch Djamila und Jolina nutzten jede Gelegenheit zum offenherzigen Meinungsaustausch. Besonders prickelnd, allerdings auch unfreiwillig komisch entwickelte sich ihr, nun ja, Erotik-Fachgespräch während der gemeinsam absolvierten Nachtwache.

Los ging‘s mit einem Lust-Geständnis der 55-Jährigen, die einst als „Botschaftsluder“ durch die Boulevardpresse gejagt worden war. Djamila, die selbst aktuell offenbar Single ist, wäre einer Belebung ihres Liebeslebens jedenfalls nicht abgeneigt. „Also die australischen Männer, muss ich ja mal sagen, als wir hier ankamen - nicht übel“, gestand sie. Allerdings macht sie sich aktuell nicht allzu große Hoffnungen. „Nun bin ich schon sehr lange alleine, und das wird wohl auch so bleiben.“

Eine Schnute zieht Jolina aber nicht so schnell. Im Gegenteil: Sie weiß sich zu helfen - zumindest, was lebhafte Fantasie angeht. „Ich hätte gerne einen starken Mann fürs Leben, der auch mal einen Dübel in die Wand gerade reinkriegt“, sagte sie. Und Jolina fiel fast vom Hocker. „Ich liebe es ja, Schrauben und Dübel zu kaufen - ich glaube, das ist ein Fetisch von mir, so ein Baumarkt-Fetisch“, gestand Djamila. Und auch das hörte sich plötzlich eindeutig zweideutig an. „Ich liebe es, wenn ich ein Loch bohren kann und dann den Dübel rein und dann die Schraube.“ Und dann trieb sie ihre Beichte auf den Höhepunkt: „Ich sag‘s dir: Mein Leben hat sich drastisch geändert, seit ich diesen Akkuschrauber habe.“

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Der Druck im Kessel steigt. Es brodeln die Emotionen. Und es könnte schon bald ziemlich spannend werden. Die spirituelle Tagesreise mit Esoterik-Gruppenleiterin Jana klang jedenfalls vielversprechend aus. Ausgerechnet Lucas, der Mann mit dem Überdruck, bekommt schon bald die Chance, Dampf abzulassen. Er wurde zusammen mit Claudia Effenberg als Kandidat für die nächste Mutproben-Prüfung ausgewählt. Und dann wirkte nicht nur Djamila wie beseelt: Sie schwärmte vom bislang schönsten Tag im Camp.

Das große Würgen

Das konnten indes nicht alle Zuschauer behaupten: Mitten in einer Dschungelprüfung kündigte Moderatorin Sonja Zietlow eine seltsame Premiere an: „Wir unterbrechen für eine wichtige Durchsage: Pinar Atalay kann ab sofort behaupten, mal mitten in einer Dschungelprüfung gewesen zu sein.“ Und gab damit ins Studio der Nachrichten-Sendung „RTL direkt“.

Nach der Unterbrechung bat man Claudia Effenberg, Verena Kerth und Tessa Bergmeier schließlich zu Tisch, wo unter anderem „Bolo-Nase“ (eine Scheibe Schweine-Nase mit Strandwurm) und „Mies-Oh-Suppe“ (Kuh-Urin mit drei Hühnerherzen) serviert wurden. Das große Würgen - es hat halbwegs Erfolg. Sechs Sterne erspielte das Damen-Trio.

RND/Teleschau

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