Tag vier von IBES

Gigi macht Dschungel-Moderatoren fassungslos: „Hast du uns gerade angefurzt?“

Echt dufte! Mit rektalem Antrieb startete Gigi Birofio (rechts) gemeinsam mit Tessa Bergmeier in die Dschungelprüfung "Puppengraus".

Echt dufte! Mit rektalem Antrieb startete Gigi Birofio (rechts) gemeinsam mit Tessa Bergmeier in die Dschungelprüfung "Puppengraus".

Die Großwetterlage im RTL-Dschungel ist weiterhin stürmisch. „Bohnengate“ zwischen Verena Kerth und Jana Pallaske wirkt noch nach und spaltet das Camp in Lager.

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Hier ätzt Verena („Sie sagt, ich red‘ so aggressiv“) mit Verstärkung von Claudia Effenberg, dort mault Jana Pallaske („Ich bekomme von ihr nur Hass“) urkräftig und darf Cecilia Asoro und Tessa Bergmeier an ihrer Seite wissen. Sie heulen nebeneinander und übereinander, aber nicht miteinander. Erst Papis Loveday spricht ein Machtwort: „Ihr streitet euch über Essen? Das ist Kindergarten. Auf der Welt sterben Kinder wegen Hunger und ihr streitet. Das ist lächerlich.“

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Was ist des Dschungelcampers liebstes Hobby, wenn gerade nicht gestritten wird? Beichten. Djamila Rowe erinnert der Futterstreit nämlich an ihre schlimme Kindheit. Eigentlich sollten ihre Großeltern sie verpflegen, damals in der DDR, aber Oma und Opa investierten das Betreuungsgeld für Djamila lieber in Alkohol. „Das Hungern hier reißt alte Wunden auf“, offenbart sie ihrem Seelsorger Markus Mörl, der gar nicht aussieht, als hätte er gerade Spaß.

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Claudia Effenbergs übersinnliche Lebensbeichte

Auch als sich Claudia anschickt, auch was Privates zu entsorgen, kommt Markus nicht rechtzeitig außer Hörweite. La Effenberg schildert allen, wie es zum Zerwürfnis mit ihrer Schwester kam, das über deren Tod hinaus währte. Die Schwester hatte wegen einer Zahn-OP mit Claudia gebrochen, kein Scherz. Und auch, dass Claudia und ihre verstorbene (!) Schwester erst mittels eines Mediums ihren Frieden miteinander fanden, meint Clauia ernst. „Ja, es gibt viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die man nicht versteht“, meint Djamila und schürzt ihre unverständlich überdimensionierten Lippen.

Sehr irdisch geht es dagegen in der Dschungelprüfung zu. Natürlich wurde Tessa erneut nominiert. Als Verstärkung wurde ihr Gigi Birofio zugeteilt, der in seiner liebevoll angeberischen Art Futter verspricht. „Du hast Hunger? Mach dir keinen Kopf, heute wird gegessen“, verspricht er Cecilia.

Gigi Birofio hat noch einen Koffer in Australien

Gigi ist ein italienischer Hallodri, ein machoider Aufschneider vor dem Herrn, nicht die hellste Kerze auf der Torte, aber mit einem riesengroßen, weichen Herzen und einer Zunge, die ungekünstelt Wahrheit kündet: „Die haben mal kurz die Zunge in einen Fußballer gesteckt“ beschreibt er die Vergangenheit von Verena und Claudia als Kickerliebchen.

Im Puppenhaus des Grauens zeigt Gigi Birofio Nerven wie Drahtseile und birgt fünf Sterne.

Im Puppenhaus des Grauens zeigt Gigi Birofio Nerven wie Drahtseile und birgt fünf Sterne.

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Ein Mann, ein Wort. Und ein Furz. Denn bevor sich Gigi ins Puppenhaus des Grauens stürzt und dort zwischen Getier und Tierabfällen inbrünstig italienisch fluchend nach Sternen wühlt, fällt er den Moderatoren Sonja und Jan während deren Erläuterungen massiv ins Wort: mit einem rektalen Statement! „Hast du uns gerade angefurzt?“, strahlt Jan einen Hauch (!) von Fassungslosigkeit aus. Ja, hat er. „Sorry, der musste sein, den hab ich schon seit zwei Stunden weggedrückt.“

Der Känguru-Klassiker: „Ich esse keinen Schwanz!“

Im „Puppengraus“ hat Gigi dann weniger mit den Tieren Probleme, als mit den Knoten, mit denen die Sterne befestigt sind. „Ey, Mann, ihr mit eure Knotens! Ich hab erst vor Kurzem gelernt, wie man Schuhe bindet“, jammert er laut, wühlt aber erfolgreich: Er holt fünf Sterne, Tessa steuert noch zwei dazu. Macht stolze sieben. Bei der Verkündung im Lager fangen Papis und Cosimo Citiolo vor Freude zu tanzen an. Papis: „Heute essen wir eine Kuh!“

Es wird keine Kuh, immerhin aber ein stattlicher Känguruschwanz. Aber natürlich passt das wieder einigen nicht auf den Teller. „Ich esse keinen Schwanz“, zischt Claudia und Tessa mault, weil „wenig V dabei“ ist - dabei sind von sieben Zutaten sechs (Affenkopfpilze, Sprossen, gelbe Zucchini, roter Glücksklee, Pfirsiche und Senfkohl) vergan sind! Zum Nachzählen kommt sie nicht. Weil das Nerverl von Gigi („Deine Stimme geht mir auf den Sack“) angeblafft wird, zieht sie sich motzend („Fi..t euch doch alle!“) ins Dschungeltelefon zurück - und die anderen futtern.

Worüber wird als nächtes gezofft? Cecilia Asoro, Jana Pallaske und Gigi Biropfia (von loinks) sind gespannt.

Worüber wird als nächtes gezofft? Cecilia Asoro, Jana Pallaske und Gigi Biropfia (von loinks) sind gespannt.

Zum Nachtisch gibt‘s Schimpfe: „Das ist ein Sauhaufen!“

Zum Nachtisch gibt‘s es wieder Streit. Jolina Mennen, Campchefin, findet es „asozial“, dass sich viele direkt nach dem letzten Bissen vom lecker Abendbrot auf die Matte legen und Papis, der Koch, und sie, die Chefin, alleine das Geschirr feudeln müssen. „Hier sind viele zu faul“, meint Jolina. Claudia und Verena widersprechen nicht, die hatten schon während der Nachtwache festgestellt, dass das Camp ein „Sauhaufen“ sei, weil jeder überall was rumliegen lasse.

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Weil aber Claudia weder „die Mutter Theresa noch die Frau Feldwebel“ spielen und Lucas Cordalis (ja, der ist auch anwesend) seinen Job nicht in der „Dschungelpolizei“ sieht, wird es chaotisch weitergehen. Jolina und Claudia haben unabhängig voneinander festgestellt: „Wir sind hier kein Team, wir ziehen nicht an einem Strang.“

Irdischer Popanz: Jana Pallaske muss in die nächste Prüfung

Das gilt explizit nicht für Djamila und Cosimo, die bei der ersten Schatzsuche in Bienenverkleidung (Djamila: „Ne flotte Biene und ne stattliche Hummel“) erfolgreich waren. Leider wählt die Corona dann aber die falsche Antwort auf die Quizfrage - und die Truhe offenbart ihren Schatz nicht. Da wäre auch wieder mehr Teamverhalten gut gewesen.

Gute Aussichten also eigentlich nur für die Zuschauer, die sich am Elend der Camper laben. Und für Jana Pallaske, denn die steht über den Dingen. Morgen nicht nur von ihrer persönlich-spirituellen Einstellung, sondern ganz simpel im wahrsten Sinne des Wortes: Bei der Dschungelprüfung muss sie hoch oben um Sterne kämpfen.

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RND/Teleschau

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