Dschungelcamp gestartet: RTL spendet 100.000 Euro für Buschfeueropfer

  • Dass das Dschungelcamp trotz der verheerenden Buschbrände in Australien stattfindet, hatte im Vorfeld für Kritik gesorgt.
  • Zum Start der Show gab RTL eine große Spende für die Opfer der Katastrophe bekannt.
  • Auch die australische Botschafterin begrüßt die Ausstrahlung der Show.
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In Australien wüten schwere Buschbrände, zeitgleich startet RTL das Dschungelcamp – das hatte im Vorfeld der beliebten Show für viel Kritik gesorgt, Politiker hatten sogar die Absage gefordert. Zum Auftakt von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ am Freitagabend gingen die Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwig auf die Kritik ein – und gaben eine große Spende bekannt, die beim Kampf gegen die Brände helfen soll.

Wie aus den vergangenen Jahren gewohnt, begrüßten Zietlow und Hartwig das Publikum im morgendlichen Australien – und kamen sofort auf die Kritik am Dschungelcamp zu sprechen: „Lassen Sie uns ganz schnell anfangen, bevor uns die SPD verbietet“, scherzte Zietlow. Und Hartwig meinte: „Oder der WDR uns aus der Mediathek nimmt.“

Botschafterin: „Wir sind dankbar für die Fortsetzung der Produktion“

Dann wurden die Moderatoren ernster und zitierten aus einem Statement der australischen Botschafterin in Berlin, Lynette Wood. Die sagte gegenüber RTL: „Seit über zehn Jahren wird die deutsche Fernsehshow ‚Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!‘ im Norden von New South Wales gedreht. Seitdem haben sich viele persönliche Beziehungen mit den Menschen und Unternehmen vor Ort gebildet. Wir sind dankbar für die Fortsetzung der Produktion, die in enger Abstimmung mit den lokalen Behörden die Sicherheit der Crew, der Teilnehmer und der Menschen vor Ort sicherstellt.“

Ein klares Bekenntnis also der australischen Politik zum RTL-Dschungelcamp – zumal auch die heimische Ausgabe der Show seit dem 5. Januar laufe, wie die Moderatoren betonten.

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„Ein zweites Zuhause gefunden“

Und dann gab Daniel Hartwig noch bekannt, dass RTL 100.000 Euro zur Unterstützung der von den Buschfeuern betroffenen Menschen vor Ort spendet. „Und zum Finale werden wir noch einmal ordentlich nachlegen“, so Hartwig, der die Zuschauer dazu aufrief, selbst zu spenden.

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Hartwig: „Wir wollen unsere Präsenz auch dazu nutzen, um zu helfen. Nicht als Ausrede, sondern aus Überzeugung und in tiefer Verbundenheit mit dem Land und den Menschen.“ Sonja Zietlow meinte: „Wir sind hier seit 16 Jahren vor Ort und haben hier Freunde und ein bisschen auch ein zweites Zuhause gefunden.“

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