Veganerin Tessa Bergmeier

„Mein Körper ist kein Grab“: So schnell kam es im Dschungelcamp noch nie zum Zoff

Sorgt gleich an Tag 1 für Krawallstimmung: Model Tessa Bergmeier.

Sorgt gleich an Tag 1 für Krawallstimmung: Model Tessa Bergmeier.

„Ich kann hier unmöglich meine Werte verraten“, sagt Tessa Bergmeier, bekannt aus „Germany‘s Next Topmodel“, „Frauentausch“ und „Promiboxen“, kurz nach dem Einzug ins Dschungelcamp. „Versteh ich nicht - was machst du dann überhaupt hier?“, zeigt sich Gigi Birofio überrascht. Der Reality-Womanizer („Ex on the Beach“) sieht auch im australischen Busch der Realität ins Auge: „Ich bin sogar auf Rindersperma vorbereitet. Habe mit meinem eigenen geübt.“

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Zu viel nicht-pflanzliches Protein für die überzeugte Veganerin Bergmeier: „Diese Leichenteile stammen von früheren Individuen“, kommentiert sie die Bestandteile des ersten großen Ekel-Contests. Das von Neu-Moderator Jan Köppen freudig angekündigte „Bar-Bäh-Cue“ enthält unter anderem eine als „Schnuten-Schnitzel“ deklarierte Büffel-Zunge.

Während sie Lucas Cordalis, Thronfolger des ersten deutschen Dschungelkönigs, Stück für Stück verspeist („Ist irgendwie zu viel“), kommen Tessa fast die Tränen: „Tiere sind Freunde, und mein Körper ist kein Grab.“ Schauspielerin Jana Pallaske ist unter ihrem neuen Zweitnamen „Urkraft“ ebenfalls Spirituellem anheimgefallen („Ich wollte meine Seele nicht an Hollywood verkaufen“). Auch sie verweigert Tierisches („Die Stinkfrucht mit fermentiertem Tofu hätte ich aber probiert“), aber ebenso Bergmeier‘sche Besserwisserei wie „'Veganer...Pause...Innen‘ haben weniger Herzerkrankungen.“

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Kroko-Augen für den Teamgeist

Beschwerden anderer Art beschäftigen bei der ersten Dschungelprüfung Claudia Effenberg und Papis Loveday, die sich für eine Kostprobe von Krokodilaugen entscheiden. „Es geht doch um Teamgeist“, so die pragmatische Fußballer-Gattin Effenberg, die, flankiert von dem Model aus dem Senegal, die fragwürdige Delikatesse heftig kauend und wellenartig aufstoßend schließlich schlucken kann. Ebenso angewidert, aber fast stoisch und letztlich erfolgreich widmen sich die erfrischend selbstironische Influencerin Jolina Mennen („Bin irgendeine Trulla aus dem Internet“) und Reality-Sternchen Cecilia Asoro („Ich bin laut“) einem Arrangement von Schweine-Penissen.

Die kringeligen Genitalien hatten Radio-Moderatorin und Promi-Begleiterin Verena Kerth sowie Gigi Birofio („Stell dir einfach vor, der ist von Marc Terenzi“) zuvor abgelehnt und sich stattdessen spuckend und scheiternd an der „Kotzfrucht“ Durian ausprobiert. „Ich glaube, der Penis ist schneller zu essen“, entscheidet sich Jolina wiederum gegen die Rinderhoden, an denen Cosimo riecht, würgt und scheitert.

Nicht so Jolina und Cecilia: Noch vor Ende der vorgeschriebenen Minute haben beide die leuchtend pinken Stückchen gegessen. Bleibt Neue-Deutsche-Welle-Ikone Markus Mörl („Ich geb Gas, ich will Spaß“) nur „Mariniertes Kot-Lett“ in Form eines Ziegen-Anus. Getreu seines ewigen Erfolgshits kaut er so lange darauf herum, bis es überstanden ist, und sichert dem Camp einen weiteren Stern.

Claudia Effenberg ist schon bedient: „Oh Gott, was hab‘ ich hier gemacht?“

Die kulinarischen Strapazen scheinen die Truppe zunächst zusammenzuschweißen - bis es an ein weiteres sensibles Thema geht. So obliegt es Tessa, die Betten zu verteilen. Sich selbst sichert sie eines der komfortabelsten. Das wurmt Jolina: „Es geht hier nicht nur um dich.“ Das Model gibt zurück: „Sprich mit mir in einem normalen Ton und nicht so aggressiv!“ Jolina kontert: „Ich muss mit dir hier gar nicht reden!“ „Oha“, teilt Claudia Lucas mit: „Ich wusste, dass sie Krawall macht, aber dass sie gleich so loslegt.“

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Nachdem Tessa mit Cosimo („Lügnerin!“) alte Verletzungen aus einem anderen gemeinsamen Reality-Format aufwärmt, ist Claudia als Nächste mit Tessa verstrickt. „Mein Fuß tut weh, ich fühle mich behindert“, klagt die 57-Jährige. „Das Wort ist nicht angemessen“, so die auf political correctness pochende Tessa, „oder hast du etwa einen Behindertenausweis?“ Der steht allein ihr zu: „Ich habe eine bipolare Krankheit und bin zu 60 Prozent schwerbehindert.“ Nicht nur diese Information führt zu Claudias erstem Dschungelcamp-Zwischenfazit: „Oh Gott, was hab‘ ich hier gemacht?“

Harter Tobak zum Auftakt, den Jolina Mennen schulterzuckend und völlig einsichtig kommentiert: „Was raus muss, muss raus - Tränen, Durchfall, Erbrochenes. Dafür wird es ja angeschaut.“

RND/Teleschau

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