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Die Streamingtipps für Mai: Wenn Kinderstars erwachsen werden

Die Darstellerinnen und Darsteller der Netflix-Mysteryserie „Stranger Things“ sind keine Kinder mehr.

Die Darstellerinnen und Darsteller der Netflix-Mysteryserie „Stranger Things“ sind keine Kinder mehr.

Liebe Leserinnen und Leser,

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sie werden so schnell groß. Als uns im Sommer 2016 die erste Staffel der Mysteryserie „Stranger Things“ das Fürchten lehrte und nebenbei einen riesigen Hype auslöste, war Hauptdarstellerin Millie Bobby Brown gerade einmal zwölf Jahre alt – einige ihrer Drehpartner sogar noch jünger. Wenn Ende Mai die vierte und vorletzte Staffel der Erfolgsproduktion zurückkehrt, ist eines schon mal klar: Der einstige Niedlichkeitsfaktor der Kinderstars wird deutlich mehr Gruselszenen weichen.

Millie Bobby Brown ist mit ihren 18 Jahren inzwischen eine erwachsene Frau, Sadie Sink und Caleb McLaughlin sind sogar schon 20. Letzterer posiert auf seinem Instagram-Kanal inzwischen in Designerklamotten und mit langen Haaren auf Yachten und trägt Bart. Das hat nicht mehr viel mit dem Kinderzimmer-Lifestye zu tun, den man von McLaughlin einst aus der Serie kannte.

Das Erwachsenwerden des „Stranger Things“-Casts wird sich unweigerlich auch auf die Handlung der Serie auswirken, wie Produzent Ross Duffer kürzlich im Podcast „Present Company with Krista Smith“ andeutete. Als man Netflix die Serienidee vor einigen Jahren vorgestellt habe, gehörten die Kinderstars fest zum Konzept. Ein bisschen „Die Goonies“, ein bisschen „ET“, so seine Formulierung. Ein guter Mix aus kindlicher Unschuld und Grusel halt.

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In der vierten Staffel werden die inzwischen volljährigen Darstellerinnen und Darsteller nun Teenager spielen – und damit soll auch die Handlung der Serie reifen. „Wir wagen uns viel stärker in das Gebiet der Horrorfilme vor, das wir lieben“, so der Produzent. Soll heißen: Die vierte und vorletzte Staffel „Stranger Things“ dürfte wohl die bislang gruseligste werden.

Ein bisschen erinnert all das an die berühmten Filme der Harry-Potter-Reihe. Auch diese starteten im Jahr 2001 mit einem gerade mal elf Jahre alten Daniel Radcliffe. In den folgenden Filmen durchlebten die beliebten Kinderstars schneller die Pubertät, als man mit der Handlung hinterherkam. Aus den anfänglich oft lustigen Zauberabenteuern wurden mit der Zeit dunkle Mystery-Filme.

Das (zu) schnelle Erwachsenwerden junger Darstellerinnen und Darsteller ist auch ein Grund, warum sie in Serienproduktionen vergleichsweise selten eingesetzt werden. Es macht der Kontinuität einen Strich durch die Rechnung – und komme nebenbei auch bei Zuschauerinnen und Zuschauern häufig nicht gut an, wie Rebecca Feasey, Gender-, Medien- und Filmprofessorin an der Bath Spa University, dem Magazin „Slate“ sagte.

Um das Problem zu umgehen, lassen Produzentinnen und Prozenten bei jungen Rollen häufig lieber gleich Erwachsene vor die Kamera, die nicht so schnell altern können. In der beliebten Netflix-Serie „Sex Education“ beispielsweise werden die 16-jährigen hormongeplagten Teenager von Darstellerinnen und Darstellern gespielt, die längst Mitte 20 sind. Hauptdarsteller Ncuti Gatwa wird in diesem Jahr sogar 30. In Jugendserien wie „Riverdale“ sind die Darsteller im Schnitt 8,2 Jahre älter als ihre Charaktere, wie das Magazin „Vice“ ausgerechnet hat.

„Stranger Things“ ist da eine Ausnahme. Ein bisschen ungewohnt wird das Wiedersehen mit den inzwischen erwachsenen Protagonisten am 27. Mai bei Netflix aber vermutlich schon sein.

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Erste Ausschnitten zeigen übrigens, was da ungefähr zu erwarten sein wird: Die Charaktere sind nicht nur älter – auch die Achtzigerjahrefrisuren wurden noch ein ganzes Stück schlimmer. Und der aktuellste Trailer zeigt: Es wird richtig düster.

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Und was steht sonst noch an im Mai? Das erfahren Sie nun wieder in unserem Newsletter. Viel Spaß wünscht Ihnen das Stream-Team: Lena Obschinsky, Matthias Halbig, Matthias Schwarzer und Imre Grimm.

 

Worauf wir uns freuen

Meisterin von Farbe und Form – „Bridgerton“-Star Phoebe Dynevor als Art-déco-Künstlerin

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Alles trist? Dann mach’s mit Farben quirlig! Clarice Cliff (1899 – 1972) wuchs in der Töpferregion Staffordshire auf, war ein Naturtalent in Sachen Keramik und die erste Frau, die modellieren durfte und Dekors entwarf. Orange, Zitronengelb, Kobaltblau und ein in die Augen stechendes Grün, dazu fantasievolle Art-déco-Formen – Cliffs erste Kollektion „Bizarre“ wurde zur Depressionszeit der letzten Zwanzigerjahre ein Hit – selbst die anfangs abgestoßene Queen Mary kaufte später Cliffs Kunstgeschirr.

Gespielt wird die Art-déco-Meisterin in Claire McCarthys Biopic „The Colour Room“ von Phoebe Dynevor. „Eine Ehre“ sei die Rolle dieser „bemerkenswerten Frau“ für sie gewesen, ließ der „Bridgerton“-Star in „Variety“ verlauten. Den Fabrikbesitzer, Cliffs Mentor und späteren Ehemann Colley Shorter, spielt Matthew Goode („Good Wife“, „A Discovery of Witches“). Ganz „selfmade“ ging’s damals halt leider oft noch nicht für Frauen.

„The Colour Room“, Film, 108 Minuten, Regie: Claire McCarthy, mit Phoebe Dynevor, Matthew Goode, Kerry Fox (ab 2. Mai bei Sky)

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Gejagt von der dunklen Seite – „Obi-Wan Kenobi“ bei Disney+

„Der Kampf ist vorbei. Wir haben verloren. Versteck dich!“, hört man eine Stimme aus dem Off. Der deprimierte Jediritter Obi-Wan Kenobi führt einen Spacedromedar in ein Kaff auf dem Wüstenplaneten Tatooine. Er hat den kindlichen Luke Skywalker vor den Häschern des Imperiums versteckt. Er wird selbst von ihnen verfolgt. Der Imperator sieht die Jedi als Gefahr, die erst gebannt ist, wenn der Letzte des Ordens tot in den Sand sinkt.

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Ewan McGregor kehrt in der Serie „Obi-Wan Kenobi“ zurück in die Rolle des mythischen Protegés und Kämpfers für das Gute, die er in drei Kinofilmen spielte. Und auch Hayden „Darth Vader“ Christensen wird jetzt wieder Teil des „Star Wars“-Universums. Der Vorschusslorbeeren sind nicht wenige – die Macht war eindeutig mit den bisherigen „Star Wars“-Serien auf Disney+. Sie schlugen die Kinofilme der letzten Trilogie in Sachen Erzählkunst und Spannung um Längen.

„Star Wars: Obi-Wan Kenobi“, Serie, sechs Episoden, mit Ewan McGregor, Hayden Christensen, Joel Edgerton, Rupert Friend (ab 27. Mai beis Disney+)

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„Crime“ – Irvine Welshs selbstbewusst betitelter Thriller als Serie

Schon sehr selbstbewusst, wenn ein Autor einen Thriller schlicht „Crime“ nennt. Der Schotte Irvine Welsh, der Mann, der uns 1993 „Trainspotting“ schenkte, glaubte, das vor nunmehr 14 Jahren tun zu dürfen. Das Verbrechen, um das es ging, war Pädophilie. Der trunk- und drogensüchtige Detective Inspector Ray Lennox erholte sich in Florida von dem grausigen Fall eines Kindsmords. Und geriet im Sonnenstaat vom Regen in die Traufe. Das Buch war wirklich ein Ereignis.

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Welsh war jetzt auch bei der Drehbuchentwicklung dabei, die Verfilmung von „Crime“ hat also das Zeug zur Edelserie. Weil Schottland auch schön ist, sind die Macher nicht in Floridas Ferne geschweift. Dougray Scott („Hemlock Grove“, „Snatch“) schlüpft in die Rolle eines zutiefst ramponierten Helden, der sich auf ein Katz-und-Maus-Spiel mit einem Serienmörder einlässt.

„Crime“, Serie, erste Staffel, sechs Episoden, von Irvine Welsh und Dean Cavanagh, mit Dougray Scott, Joanna Vanderham, Angela Griffin, Allison McKenzie (ab 26. Mai bei Magenta TV)

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Vom Lindwurm und dem Licht des Wissens – die Historienserie „Die Schlange von Essex“

Was wäre die Literatur ohne die großen britischen Schauergeschichten des 18. und 19. Jahrhunderts? Von Horace Walpoles „Schloss von Otranto“ (1764) über Mary Shelleys „Frankenstein“ (1810) bis Bram Stokers „Dracula“ (1897) wurde das Genre der Gänsehaut besonders auf den Inseln gepflegt. Bis heute ziehen diese Klassiker Publikum – Charles Robert Maturins faustischer Wälzer „Melmoth der Wanderer“ (1820) etwa wurde jüngst von der Gruselspezialistin Sarah Perry einem Update unterzogen. Schreck, lass’ nicht nach!

Auch in Perrys Roman „Die Schlange von Essex“ (und seiner Verfilmung) ist die Stimmung „gothic“. Die Witwe Cora Seaborne („Homeland“-Star Claire Danes) ist 1893 angefixt von dem Gerücht, der menschenfressende Lindwurm von Essex sei wieder auf Beutezug. Dass sie den abergläubischen Leuten von Aldwinter das Licht des Wissens in ihre Fantasie tragen möchte, empört den Pfarrer. Der von Tom „Loki“ Hiddleston gespielt wird. Sind da auch etwa Schauer der Liebe im Verzug?

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„Die Schlange von Essex“, Serie, sechs Episoden, Regie: Clio Barnard, mit Claire Danes, Tom Hiddleston, Clémence Poésy (ab 13. Mai bei Apple TV+)

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Und fährt und fährt und fährt – „Das Boot“ geht in die dritte Staffel

Eigentlich schipperte „Das Boot“ als einsamer Filmklassiker durch die Jahrzehnte. Kaleu Prochnow und die Leute von der U96 mitten in Hitlers ungebremstem Kriegsirrsinn – tragisch endend. Wer hätte je gedacht, dass dieser Antikriegsstreifen mal zu einer Serie erweitert würde. Ab Mitte Mai läuft die dritte Staffel des opulenten Dramas und noch ist der letzte Hafen nicht erreicht – für Juni sind die Dreharbeiten zur vierten Runde angekündigt.

Eine junge U-Boot-Crew unter Leitung von Robert Ehrenberg (Franz Dinda) gerät in die Atlantikschlacht und wird zur Maus in einem britischen Katz-und-Maus-Spiel. Und in Lissabon gerät Hagen Forster (Tom Wlaschiha) in eine Verschwörung zwecks baldigem Kriegsende. Manche Kritiker sagen, die Serie habe die Geschichte verwässert. Aber, hey, das passt doch prima zu U-Booten!

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„Das Boot“, Serie, dritte Staffel, von Colin Teevan und Tony Saint, Regie: Dennis Gansel, mit Franz Dinda, Tom Wlaschiha, Rick Okon, Ray Stevenson. Fritzi Haberlandt (ab 14. Mai bei Sky)

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Zwei Disney-Nager raufen sich zusammen – Comeback für „Chip & Chap: Ritter des Rechts“

Die knuffigen Walt-Disney-Nager Ahörnchen und Behörnchen, zu Beginn ihrer Comic/Cartoon-Laufbahn meist mit Nüssebeschaffung beschäftigt, wechselten ihre betulichen Namen später zu Chip und Chap und wurden Ende der Achtzigerjahre „Ritter des Rechts“, coole Helden einer Zeichentrickserie. Drei Staffeln lang kämpften sie mit ihren Freunden gegen das Böse. Im gleichnamigen Film treffen sie sich 30 Jahre später wieder.

In 30-Jahre-später-Filmen ist die Ausgangslage immer traurig: Freundschaft zerbrochen. Das Ziel ist optimistisch: Alles soll wie früher werden. Chip ist nun ein braves Vorstadthörnchen und arbeitet als Versicherungsvertreter, Chap hat sich einer CGI-Operation unterzogen und ist noch im Biz – als Convention-Star. Als ein Kollege von früher verschwindet, müssen sie sich zusammenraufen. Und weil der Trailer stark an den Liveaction-Cartoon-Mix „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ (1988) erinnert, steht nicht zu erwarten, dass uns die beiden Backenhörnchen auf die Nüsse gehen.

„Chip & Chap: Ritter des Rechts“, Film, Regie: Akiva Schaffer (ab 20. Mai bei Disney+)

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Im Wein liegt die Wahrheit – Amy Schumer in „Beth und das Leben“

Sie kaue ihr Essen nicht richtig, erzählt die verdrossene Beth ihrem Arzt. Und, ja, sie rase mit Lichtgeschwindigkeit auf ihren 40. Geburtstag zu, das ist ihr auch noch wichtig. Ob sie irgendwelche Vorerkrankungen habe, fragt der Arzt. „Ich bin eine Frau“, sagt sie dann. Ojemine! Eigentlich ist Beth eine erfolgreiche Weinhändlerin in Manhattan. Aber sie hat das Gefühl, allem hinterherzulaufen, dem Erfolg, dem Freund, dem ganzen Leben. „Beth und das Leben“ heißt entsprechend die neue Serie von und mit Amy Schumer.

In der die mittlebenskriselnde Heldin auf einen Neuanfang abzielt. Sie will sich bewusst machen, wie sie wurde, wer sie ist. Und von sich selbst wegzukommen, hin zu der Person, die sie eigentlich werden wollte. Gegen die Serie spricht: Das ist der Stoff, aus dem schon mindestens 10001 Komödien sind. Déjà supervu!!! Dafür spricht: Amy Schumer – die New Yorker Topcomedienne, die uns schon die Show „Inside Amy Schumer“ schenkte.

„Beth und das Leben“, erste Staffel, zehn Episoden, von und mit Amy Schumer, Michael Cera, Susanna Flood, Violet Young (ab 18. Mai bei Disney+)

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Im Wallis glüht des Teufels Herd – Charmant-wilde Krimicomedy „Tschugger“ startet

Im Schweizer Kanton Wallis hat es viele kleine Dörfchen, in denen Polizisten auf den ersten Blick kaum benötigt werden – denn da passiert es höchstens mal, dass, wenn Fuchs und Hase einander gute Nacht sagen, der Fuchs den Hasen frisst. Nicht absichtlich, wohlgemerkt! Der „Tschugger“ Bax (Waliserdütsch für Polizist) hat immerhin schon mal einen Drogenbaron festgenommen. Doch der Ruhm blättert ab, höchste Zeit für eine neue Heldentat. Und in Teufels Küche glüht der Herd.

Denn die Ermittlungen gegen zwei kleine Drogendealer wachsen sich zu einem großen Fall aus. David Constantin (auch Regisseur und Autor) spielt mit Lockenkopf und Magnum-Schnäuzer einen Mann, für den die Achtzigerjahre ganz offenkundig nie aufgehört haben. Die Schwyz-Klischees tanzen zu Slapstick und Satire. „Grüezi wohl!“ sagt da der geneigte Serienmaniac.

„Tschugger“, erste Staffel, fünf Episoden, von David Constantin, mit David Constantin, Annalena Miano, Dragan Vujic, Anna Rossinelli (ab 12. Mai bei Sky)

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Was wir gesehen haben

„The Responder“ bei Magenta TV – So hart ist Martin Freeman als Polizist in Liverpool

Eigentlich ist nicht Paris, sondern Liverpool die wahre Stadt der Liebe – das glauben zumindest Beatles-Fans. In der englischen Metropole der Serie „The Responder“ (Magenta TV) ist dagegen nachts die Hölle los. Was um Himmels Willen hat Martin Freeman, unser Hobbit und Sherlocks Doktor Watson, hier verloren? Matthias Halbig verrät es Ihnen.

„Gaslit“: So ist die Politserie mit Julia Roberts

Julia Roberts ist das Zugpferd der Politserie „Gaslit“ (Starzplay). Als redselige, der Wahrheit verpflichtete Politikergattin Martha Mitchell wird sie Präsident Nixon gefährlich. Ein Politdrama über eine von Amerikas dunkelsten Stunden, in der allerdings eine andere Figur noch größeren Eindruck hinterlässt. Hier geht’s zur Rezension.

„Slow Horses“ bei Apple TV+: Agentenserie über einen Spion, der in die Kälte kam

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Ein Fall von rechtem Terror entwickelt sich in eine ungeahnte Richtung. Gary Oldman führt in der Serie „Slow Horses“ (Apple TV+) ein Team gefallener MI-5-Agenten an, die eine zweite Chance bekommen. Ein Spionagethriller nach einer Vorlage von Mick Herron, für den sich auch Rolling-Stones-Chef Mick Jagger begeisterte. Unsere Rezension

„Moon Knight“ – So ist die neue Marvel-Serie bei Disney+

Steven Grant arbeitet in einem Londoner Museumsshop und leidet an seltsamen Störungen. Manchmal erwacht er an fremden Orten, gerät dort in lebensgefährliche Situationen und weiß nicht, dass ein Superheld in ihm steckt. Serienschöpfer Jeremy Slater und Hauptdarsteller Oscar Isaac legen Marvels Figur des „Moon Knight“ (bei Disney+) anders an als in den Comics. Hier lesen Sie unsere Kritik.

Fortsetzung der Miniserie „All You Need“: die Zerbrechlichkeit (schwuler) Liebe

Neue Folgen der Serie „All You Need“ sind wieder in der ARD-Mediathek zu sehen.

Neue Folgen der Serie „All You Need“ sind wieder in der ARD-Mediathek zu sehen.

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„All You Need“ (ARD-Mediathek) geht in eine zweite Staffel – und zu Vince, Robbie und Levo gesellen sich zwei weitere schwule Charaktere. Es wird wieder die Liebe zelebriert, in all ihrer Zerbrechlichkeit und Kompliziertheit. Die kleinen, zarten Momente überzeugen und machen die Serie besonders. Hannah Scheiwe hat reingeschaut.

Netflix: „Jimmy Savile – eine britische Horrorstory“ – Doku über Missbrauchsskandal

Wie eine britische TV-Ikone über Jahrzehnte Menschen sexuell missbrauchte und damit davonkam, erzählt die Netflix-Doku „Jimmy Savile – eine britische Horrorstory“. Die Regisseurin Rowan Deacon zeichnet darin das Bild eines Mannes, der sich als Wohltäter inszenierte und der sich für unantastbar hielt. Matthias Halbig hätte sich zuweilen etwas mehr Tiefe gewünscht.

Netflix: „Dirty Lines“ – So ist die Serie über Sextelefonhotlines

Die Serie „Dirty Lines“ ist bei Netflix zu sehen. Sie erzählt, wie eine Studentin aus konservativem Amsterdamer Elternhaus zur Expertin einer Sexhotline wird. Der Rücksturz in die Achtzigerjahre ist frivol, emanzipiert, höchst vergnüglich. Unsere Rezension.

„Outer Range“ – So ist die Westernmysteryserie mit Josh Brolin

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Eine Weide ist eine Weide, die Herde grast darauf – fertig. Dass da plötzlich ein riesiges Loch gähnt, macht Rancher Royal Abbott Kopfzerbrechen. Fortan passieren im Wyoming der Westernmysteryerie „Outer Range“ (Amazon Prime Video) höchst sonderbare Dinge. Hier lesen Sie unsere Kritik.

„Anatomie eines Skandals“: So ist das #MeToo-Drama bei Netflix

„Anatomie eines Skandals“ bei Netflix: das Ehepaar James (Rupert Friend) und Sophie Whitehouse (Sienna Miller).

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Sienna Miller und Rupert Friend spielen in „Anatomie eines Skandals“ ein englisches Traumpaar, das sich mit einer Vergewaltigungsklage konfrontiert sieht. David E. Kelley („Big Little Lies“) widmet sich auch in seiner neuen Serie wieder dem Thema Gewalt gegen Frauen. Diesmal jedoch enttäuscht vor allem der unglaubwürdige Twist. Unsere Rezension.

„The Gilded Age“: So ist die neue Serie vom „Downton Abbey“-Macher

Im New York der Gründerzeit straft der alte Stadtadel die nachstrebenden Neureichen mit Verachtung. In seiner neuen Historienserie „The Gilded Age“ (Sky) schafft Serienmacher Julian Fellowes ein armes Mädchen in die große Stadt. Und was er sie dort erleben lässt, ist so sehenswert wie sein Serienhit „Downton Abbey“. Hier lesen Sie unsere Kritik.

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Fun Facts, die uns gefallen

Boo und Fleabag in ihrem berühmtem Meerschweinchencafé.

Boo und Fleabag in ihrem berühmtem Meerschweinchencafé.

Filmteams können manchmal ganz schön anstrengend sein – davon können auch die Besitzer des berühmtem „Meerschweinchencafés“ ein Lied singen, das Fans als Hauptschauplatz der Amazon-Serie „Fleabag“ kennen.

In der Realität handelt es sich bei dem Café um ein kleines Lokal im Londoner Bezirk Dartmouth Park. Die „Fleabag“-Filmcrew hatte es 2015 angemietet, um die erste Staffel der britischen Serie dort zu drehen. Danach galten die Dreharbeiten als beendet. Die Besitzer des Lokals renovierten ihre Räumlichkeiten von Grund auf, wandelten es in ein Restaurant um.

Das Problem: Noch während der Umbaumaßnahmen 2018 fragte das „Fleabag“-Filmteam unverhofft erneut an, um eine zweite Staffel in den Räumlichkeiten zu drehen. Die mühsame Renovierung war damit hinfällig – und das Café wurde wieder komplett in seinen quietschbunten Ursprungszustand zurückversetzt, für exakt eine Woche. Das soll insbesondere bei Nachbarn für Belustigung gesorgt haben, wie die Lokalzeitung „Camden New Journal“ berichtet.

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Heute sind die Dreharbeiten zu „Fleabag“ endgültig abgeschlossen. Die mit „Emmy“ und „Golden Globe“-Awards ausgezeichnete Serie endete 2019 mit Staffel zwei. Und auch von den Umbauarbeiten haben sich die Besitzer des Lokals nicht mehr abbringen lassen. Das damalige Meerschweinchencafé heißt inzwischen Bold Cafe und ist ein türkisches Restaurant. Fans finden es in der Straße York Rise 20 in London.

Was wir hinter den Kulissen erleben

„Game of Thrones“-Vergleich: Sterben lieb gewonnene Helden in „Stranger Things 4″?

„Stranger Things“ kehrt zurück auf die Bildschirme.

„Stranger Things“ kehrt zurück auf die Bildschirme.

Wir beenden unseren Newsletter, wie wir ihn begonnen haben: Mit der vierten und vorletzten Staffel der Erfolgsserie „Stranger Things“. Diese wird intern übrigens als „Game of Thrones“-Staffel bezeichnet, was unter Fans große Sorgen schürt. Sie vermuten, dass lieb gewonnene Figuren im Finale möglicherweise sterben könnten. Der Spitzname könnte aber ein noch weit böseres Omen sein. Eine Analyse (RND+).

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