Die Serientipps für Juli: Streaming im Zeichen des Regenbogens

  • Auch der Streamingnewsletter des RND erstrahlt in diesem Monat in Regenbogenfarben.
  • Passend zum Pride Month verrät Ihnen das Stream-Team, welche LGBTQIA-Serien und -Filme Sie auf den Plattformen sehen können.
  • Und selbstverständlich sind auch die Neuerscheinungen für den Monat Juli dabei.
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Liebe Leserinnen und Leser,

alles strahlt in Regenbogenfarben – und das hat nicht nur etwas mit der aktuellen Debatte um das Münchner EM-Stadion und den Protest gegen die Politik Ungarns zu tun.

Im Juni ist traditionell Pride Month. Vor 52 Jahren nämlich, am 28. Juni 1969, stürmten in Manhattan Polizistinnen und Polizisten die LGBT-Bar Stonewall Inn in der Christopher Street. Der Einsatz löste einen mehrtägigen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transpersonen gegen Polizeigewalt und -willkür aus, erst Tage später beruhigte sich die Situation.

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War es zuvor immer wieder zu gewaltvollen Razzien und Festnahmen in New Yorker Schwulenlokalen gekommen, gilt dieses Ereignis heute als Wendepunkt im Umgang mit der LGBTQIA-Community. Der Pride Month oder auch Gay Pride entwickelte sich zu einer internationalen Bewegung, Veranstaltungen wie der Christopher Street Day erinnern noch heute an den Stonewall-Aufstand.

Auch wir vom Stream-Team haben uns Gedanken gemacht, wie wir das Thema aufgreifen können. Und am naheliegendsten sind da natürlich die passenden Streamingtipps. Wer sich bei Netflix, Amazon und anderen Anbietern umschaut, findet dort unzählige Produktionen mit tollen queeren Geschichten.

Netflix ist hier sicherlich Vorreiter. Der Streamingdienst hat gleich mehrere Filme wie etwa „Love, Simon“ oder „Alex Strangelove“ im Programm – beide erzählen die Geschichten junger Männer, von ihrem Coming-out, ihrer ersten großen Liebe und den damit verbundenen Problemen.

Geheimtipp aus den Niederlanden

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Auch viele weitere Netflix-Serien haben LGBTQIA-Protagonistinnen und -Protagonisten. Etwa die australische Dramedyserie „Please Like Me“ des schwulen Regisseurs und Hauptdarstellers Josh Thomas. „I Am Not Okay With This“ mit Hauptfigur Sydney (Sophia Lillis), aber auch die britische Dramedy „Feel Good“ sowie die Teenieserie „Sex Education“. Letztere soll übrigens im September eine dritte Staffel bekommen.

Wer keine Teenagerserien mag, findet bei Amazon Prime Video auch etwas erwachsenere Produktionen – „One Mississippi“ zum Beispiel. Die semiautobiografische Serie erzählt die Geschichte der Komikerin Tig Notaro, die nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Heimatstadt zurückkehrt. Notaros Frau Stephanie Allynne spielt in der Serie ihre Arbeitskollegin und spätere Freundin.

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Bei Starzplay können Sie die brandneue Serie „It’s a Sin“ mit „Years & Years“-Sänger Olly Alexander sehen. Regisseur und Autor Russell T. Davies, Macher von „Queer as Folk“, erzählt die Geschichte von schwuler Liebe zu Beginn der Aidskrise in den Achtzigerjahren. Unser Kollege Martin Schwickert hat sich die Serie angeschaut und ausführlich für Sie rezensiert.

Bei Magenta TV ist einer der wohl schönsten LGBT-Filme aller Zeiten zu finden, nämlich „Call Me By Your Name“.

Wer mal eine tolle LGBTQIA-Geschichte ganz abseits des Mainstreams sehen will, dem verraten wir zum Schluss noch einen Geheimtipp: Der niederländische Film „Jongens“ kann bei Apple TV und Amazon Prime Video für 3,99 Euro ausgeliehen werden. Er erzählt – komplett auf Niederländisch, aber mit Untertiteln – die Liebesgeschichte der Teenager Marc und Sieger, die sich im Sportverein kennenlernen und dann eine ziemlich komplizierte Beziehung eingehen.

Und wenn Sie nun immer noch nicht wissen, was Sie gucken sollen, dann finden Sie nun wieder gut sortiert in unserem Streamingnewsletter die besten Neuerscheinungen im Monat Juli.

Viel Spaß beim Streamen!

Das Stream-Team Die besten Serien- und Filmtipps für Netflix & Co. ‒ jeden Monat neu.
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Worauf wir uns freuen

„Paris Police 1900“: ein Ausflug ins düstere London

Krimi kann jeder, aber Räubern und Gendarmen vergangener Zeiten auf die Finger zu schauen ist schon eine aufwendigere Sache. Serien wie „Boardwalk Empire“, „Copper“ oder „Peaky Blinders“ erzählten glorreich, wie das Verbrechen in Atlantic City, New York und Birmingham dem Gesetz Schnippchen zu schlagen suchte. „Ripper Street“ führte ins düstere London der Post-Jack-the-Ripper-Zeit, „Babylon Berlin“ in die wilde Hauptstadt der Weimarer Republik.

In „Paris Police 1900“ soll der junge Inspektor Jouin (Jeremie Laheurte) klären, wer den Torso einer Frau in einen Koffer packte und in die Seine warf. Aus Mord wird Verschwörung – in einem Land, in dem der Antisemitismus nach der Dreyfus-Affäre die Republik auseinanderreißt. Der Auftrag: Rettet Frankreich!

„Paris Police 1900“, acht Episoden, bei Sky, von Benjamin Adam und Fabien Nury, mit Jeremie Laheurte, Eugenie Derouand, Thibaut Evrard (ab 14. Juli). Hier finden Sie den Trailer.

„Blood Red Sky“: Vampire im Flugzeug

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Peri Baumeister und Carl Koch in der Netflix-Produktion "Blood Red Sky". © Quelle: Courtesy/Netflix

Dass Vampire an Bord eines Jets keine sonderlich angenehmen Flugbegleiter sind, wissen Freunde gepflegter TV-Fantastica spätestens seit der Auftaktfolge der Serie „The Strain“. Die (angeblich letzte) Vampirin Nadja (Peri Baumeister), die im deutschen Netflix-Film „Blood Red Sky“ mit ihrem Sohn auf dem Luftweg reist, tut das allerdings nicht des Durstes wegen. Erst als Terroristen ihren Flieger kapern und das Ziel ändern, zeigt sie Zähne. Richtung Tageslicht zu fliegen ist einfach keine Option für nachtaktive Sonnenallergiker.

Einen Genremix aus Action und Horror hat Regisseur Peter Thorwarth („Was nicht passt, wird passend gemacht“) gedreht, die Idee dazu spukte schon seit zehn Jahren in seinem Kopf herum. Seine Heldin Nadja wehrt sich nach Kräften – Dracula wäre stolz auf sie.

„Blood Red Sky“, 121 Minuten, Regie: Peter Thorwarth, mit Peri Baumeister, Chidi Ajufo, ab 23. Juli bei Netflix. Hier geht‘s zum Trailer.

„Generation 56k“: Zeitreise in die Neunziger

Das Internet am Anfang? 56k-Modems, ein Bild baute sich mit dieser Übertragungsrate laaaangsam am Bildschirm auf, dazu piepte und zwitscherte der Rechner. Die drei Jungs der italienischen Netflix-Serie „Generation 56k“ müssen entsprechend Geduld haben, bis die Dame auf dem Computer „topless“ erscheint.

Der Zauber der analog dominierten Spätphase der Neunzigerjahre, die Wunder der Kindheit werden gegen die Nüchternheit und das Irrsinnstempo der Onlinegegenwart gehalten. Als aber das Internet Daniel und Matilda 20 Jahre später wieder zusammenbringt, gibt bald der Herzschlag den Takt vor. Romantik im Digitalen? Aber hallo!

„Generation 56k“, acht Episoden, Regie: Alessio Maria Federici, Francesco Ebbasta, mit Cristina Cappelli, Gianluca Colucci, ab 1. Juli bei Netflix. Hier finden Sie den Trailer.

„Scott & Huutsch“: Serie zum Erfolgsfilm

Der Film wäre 1989 eher nicht der Rede wert gewesen, hätte die Bordeauxdogge Huutsch (ein Mordzeuge) nicht ihren ganzen Sabber aufgewendet, das Leben des überkorrekten Polizisten Scott Turner ins Rutschen zu bringen. Letzteren spielte der junge Tom Hanks, damals noch ausschließlich im Komödienfach – beide machten daraus ein Buddymovie der Sonderklasse. Weil Hund Huutsch am Ende starb und viele Fans trauerten, plante Disney eine Serie, die aber nie über einen Pilotfilm hinauskam. Hanks fehlte.

32 Jahre später kommt sie doch noch: Josh Peck („Grandfathered“) schlüpft in die Hanks-Rolle. Zwölf Folgen lang gehen Cop und Hund auf die Jagd nach dem Verbrechen. Regie beim Pilotfilm führt McG, („3 Engel für Charlie“) und eins ist sicher: Es wird wieder glitschig werden.

„Scott & Huutsch“, 12 Episoden, von Matt Nix, mit Josh Peck, Lyndsy Fonseca, Vanessa Lengies, ab 21. Juli bei Disney+.

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„Monster bei der Arbeit“: großer Disney-Spaß

Was tun, wenn du Jahrgangsbester an der Uni bist, dein Job aber über Nacht nicht mehr gefragt ist? Das Monster Tyler Tuskmon hatte gerade noch eine große Karriere als „Schrecker“ vor sich, da entdeckten seine Kollegen Sully (türkiser Yeti) und Mike (grüner, einäugiger Ball) – nachzusehen im Pixar-Film „Die Monster AG“ (2001) –, dass man Menschenkinder besser erheitert als erschreckt – weil man mit Lachen deutlich mehr Energie für die Monsterstadt generieren kann als mit Angstschreien.

Die Handlung von „Monster bei der Arbeit“ setzt einen Tag nach der revolutionären Entdeckung des Filmendes ein und erzählt von Tylers nicht ganz einfacher Umschulung zum „Scherzer“. Umdenken muss auch der Pixar-Fan: Der Kino-Animationsprimus macht ab sofort auch in Serien. Psst: Sully und Mike sind auch wieder dabei!

„Monster bei der Arbeit“, zehn Episoden, von Roberts Gannaway, Animationsserie, ab 7. Juli bei Disney+. Hier sehen Sie den Trailer.

„Ted Lasso“: zweite Staffel der Erfolgsserie

„Tee“, dachte Ted Lasso immer, „schmeckt wie heißes braunes Wasser.“ Und als er nun in England den Inhalt viel zu laut einschlürfte, stellte er fest, richtig gelegen zu haben. Wie Lasso überhaupt sehr von sich überzeugt ist. Im Reich der höflichen Briten und ihrer viel zu kleinen Autos geht Jason Sudeikis als American-Football-College-Trainerlegende ab 23. Juli es eine zweite Staffel lang an, sich König Fußball untertan zu machen und mit dem ASC Richmond die Premier League aufzumischen.

Problem: Er versteht die Sache mit dem schwarz-weiß gescheckten Ball nicht mal. Und findet, dass die spinnen, die Briten! Und das ist very amusing – nicht nur EM-Flüchter fängt Mister Lasso damit ein.

„Ted Lasso“, zweite Staffel, zehn Episoden, von Jason Sudeikis (u. a.), mit Jason Sudeikis, Hannah Waddingham, Brendan Hunt, ab 23. Juli bei Apple TV+. Den Trailer sehen Sie hier.

„Schmigadoon!“: gefangen im Musicaldorf

Wenn es richtig schüttet, steppt der Cineast froh durch Pfützen und singt „Singing in the Rain“. Nach dem Vorbild von Musicalkönig Gene Kelly, der demnächst 109 geworden wäre. Und der 1954 auch in Vincente Minnellis Singspiel (und Kultfilm) „Brigadoon!“ die Hauptrolle spielte – wo er als New Yorker Touri Tommy in Schottland das verwunschene filmtitelgebende Dorf entdeckt, das nur alle 100 Jahre für einen Tag zum Leben erwacht.

„Saturday Night Live“-Comedienne Cecily Strong und Keegan-Michael Key („Mad TV“, „Fargo“) finden in der Serie „Schmigadoon!“ ein Dorf, wo alle in einem Musical der Vierzigerjahre zu leben scheinen. Verlassen kann man das Kitsch-goes-Schmalz-Städtchen nur, wenn man die „wahre Liebe“ findet. Das kann bekanntlich dauern!

„Schmigadoon!“, sechs Episoden, von Ken Daurio, Cinco Paul, mit Cecily Strong, Keegan-Michael Key, Fred Armison, ab 16. Juli bei Apple TV+.

„The Tomorrow War“: Neues von den Außerirdischen

Höchst erfrischend, dass es immer noch Filmemacher gibt, die glauben, dass die Zukunft der Science-Fiction nicht in Plots zur Klimakatastrophe liegt, sondern in der abgedroschenen alten Außerirdischeninvasion. Chris McKay, Regisseur von „Tomorrow War“, ist bekannt für die beiden „Batman Lego“-Filme – so verspricht die Geschichte einer Zeitreise von Soldaten aus der Vergangenheit, um die Welt von morgen zu retten, immerhin unterhaltsam zu werden.

Chris Pratt („Guardians of the Galaxy“) als Held ist ein weiterer Pluspunkt, auch weil ja hier mit dem Lego-Batman als Retter wohl eher nicht zu rechnen ist. Und auch auf Yvonne Strahovski als Kommandantin Forester kann man bauen. Wer die Australierin zuletzt in der dritten Staffel von „The Handmaid’s Tale“ sah, weiß, dass Führung total ihr Ding ist.

„The Tomorrow War“, 140 Minuten, Regie: Chris McKay, mit Chris Pratt, Yvonne Strahovski, J. K. Simmons, ab 2. Juli bei Amazon Prime Video. Hier geht‘s zum Trailer.

„Ich und die anderen“: spannende Variante des „Murmeltiertags“

Immer wieder auf null und alles noch mal von Neuem – das Konzept kennt, wer Franka Potente in „Lola rennt“ sah oder Bill Murray an seinem endlosen „Murmeltiertag“ über die Schulter guckte. In der Sky-Serie „Ich und die anderen“ darf der von Tom Schilling gespielte Protagonist in jeder der sechs Folgen sein Verhältnis zur Restmenschheit neu bestimmen. Ein wenig gottgleich. Und: Action!

Mal will der Mann, dass alle ihn lieben, mal, dass er alle liebt, dann will er, dass alle ihm die Wahrheit sagen. Unweigerlich zeugt das Solipsistisch-Infantile Chaos. Showrunner David Schalko hat unter anderem das affektierte Serienupdate zu Fritz Langs „M“ verantwortet. Wir wollen Letzteres aber jetzt mal vergessen und setzen generös alles auf null.

„Ich und die anderen“, sechs Episoden, bei Sky, von David Schalko, mit Tom Schilling, Mavie Hörbiger, Lars Eidinger, ab 29. Juli bei Sky. Hier finden Sie den Trailer.

„Judas and the Black Messiah“: die wahre Geschichte des Fred Hampton

Die US-Regierung lässt einen Bürger erschießen – einfach so. Das ist die wahre Geschichte zu Shaka Kings Film „Judas and the Black Messiah“, in dem erzählt wird, wie ein Kleinkrimineller in den Sechzigerjahren vom FBI auf den charismatischen, antikapitalistischen Bürgerrechtsaktivisten Fred Hampton angesetzt wurde.

Daniel Kaluuya („Get Out“) erhielt den Oscar für seine Darstellung Hamptons. Wie zuletzt das lange Zeit kaum noch bekannte Massaker an Schwarzen in Tulsa 1921 in die Serien „Watchmen“ und „Lovecraft Country“ eingewoben wurde, wird auch hier eine wenig bekannte, zutiefst erschütternde Geschichte über den systemischen Rassismus in den USA erzählt.

„Judas and the Black Messiah“, 126 Minuten, Regie: Shaka King, mit Daniel Kaluuya, Lakeith Stanfield, Jesse Plemons, ab 29. Juli bei Sky. Den Trailer können Sie sich hier ansehen.

Was wir gesehen haben

Rächerin der Entrechteten: Katey Sagal in der Serie „Rebel“ bei Disney+

Tamala Jones, Dan Bucatinsky und Katey Sagal in einer Szene aus der Serie „Rebel“. © Quelle: Karen Ballard/American Broadcast

Eine Frau streitet als Anwaltsgehilfin ohne Wimpernzucken gegen mächtige Konzerne. Katey Sagal spielt die Titelfigur in der Disney+-Serie „Rebel“, die dem Leben der Umweltaktivistin Erin Brockovich nachempfunden ist. Brockovich war bei der Serie ausführende Produzentin. Stefan Stosch hat reingeschaut.

Die Frau mit dem speziellen Sound: Eine Disney-Serie spürt Aretha Franklin nach

Wilde Biografie: Die Disney-Serie „Genius: Aretha Franklin“ spürt der legendären Sängerin nach. Nicht große Oper, sondern leises Understatement bestimmt die brillante Performance von Hauptdarstellerin Cynthia Eviro, meint unser Kollege Martin Schwickert.

„Domina“: neue Sky-Serie über die mächtigste Frau im alten Rom

Opulent gefilmt, zuweilen zu schwach beleuchtet und historische Eckdaten mit historischer Spekulation und Drama füllend: Die Sky-Serie „Domina“ erzählt die Geschichte der Livia Drusilla an der Seite von Kaiser Augustus. Vor allem die Darstellerinnen Nadia Parkes (Livia als Mädchen) und Kasnia Smutiak (Livia als Frau) halten den Zuschauer bei der Stange, meint Matthias Halbig. Zuweilen nervig: Die alten Römer fluchen wie (britische) Kesselflicker.

„Lisey’s Story“ bei Apple TV+: dann doch lieber der Roman von Stephen King

Mit „Lisey’s Story“ schrieb Stephen King 2006 einen Horrorroman aus Liebe zu seiner Ehefrau Tabitha. Bei AppleTV+ läuft eine achtteilige Miniserie über eine Frau, die die Trauer um ihren Mann – einen berühmten Autor – überwinden und zu sich selbst finden muss. Selbstverständlich bekommt es Lisey (Julianne Moore) mit Monstern zu tun. Matthias Halbig hat reingeschaut.

„Loki“: Zu Marvels neuer Serie will man tanzen

So machen Comicverfilmungen Spaß: „Loki“ (Disney+) ist an Leichtigkeit und Einfallsreichtum kaum zu überbieten. Tom Hiddleston glänzt in der Titelrolle der neuesten Marvel-Serie als Gott der Täuschung – und Owen Wilson als sein kongeniales Gegenüber Mobius. Unsere Rezension.

„Physical“ – Rose Byrne befreit sich in der Apple-TV+-Serie via Aerobic

Eine Frau voller Selbsthass und Misanthropie findet in der Apple-TV+-Serie „Physical“ zu sich selbst. Die Australierin Rose Byrne spielt eine im Hausfrauendasein Gefangene, der nach einem Aerobickurs eine großartige Geschäftsidee kommt. Autorin Annie Weisman führt das Publikum mit ihrer bösen Komödie zurück in die frühen Achtzigerjahre. Unsere Kritik lesen Sie hier.

„Luca“ – Pixars Wassermenschen träumen von einer Vespa

Das Kino legt wieder los, Pixar aber startete seinen Sommerfilm „Luca“ noch beim Streamingdienst Disney+. Es geht zurück in ein idyllisches Italien der 60er-Jahre, in dem zwei Wassermenschen das Leben an Land erkunden wollen. Am liebsten würden sie das mit einem schnittigen Motorroller tun – was für Verwicklungen sorgt. Lesen Sie hier unsere Kritik.

Eine Mutter mit Rotor – Kyra Segdwick in Sky-Sitcom „Call Your Mother“

Kira Sedgwick war als Deputy Police Chief Brenda Johnson in „The Closer“ eine der markantesten Verbrechensbekämpferinnen der Seriengeschichte. In der Sky-Serie „Call Your Mother“ spielt sie nun eine Mutter, die sich ins Leben ihrer erwachsenen Kinder einbringen will. Damit der Zuschauer merkt, dass er Comedy vor sich hat, kommt zugespieltes Gelächter aus dem Off.

Mörder von trauriger Gestalt: Jan Michelsen ermittelt wieder in „Darkness“

Der Kopenhagener Cop Jan Michelsen machte in der ersten Staffel von „Darkness“ eine gute Figur, deshalb bekommt er jetzt eine zweite. Die dänische Krimiserie überzeugt erneut durch höchste Spannung, nervt aber auch ob ihrer Effekthascherei. „Darkness“ läuft beim Streamingdienst Joyn+. Jan Freitag hat die Serie einer Prüfung unterzogen.

Fun Facts, die uns gefallen

David Henrie, hier im Jahr 2015, spielt eines von Teds Kindern in der Sitcom „How I Met Your Mother“. Das Finale der Serie musste er neun Jahre lang geheim halten. © Quelle: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Wussten Sie eigentlich, dass die Schauspielerin Lyndsy Fonseca und der Schauspieler David Henrie neun Jahre lang das Ende der Serie „How I Met Your Mother“ kannten und geheim gehalten haben? Fonseca und Henrie spielen in der Serie Teds Kinder, und alle Szenen mit den beiden mussten im Jahr 2005 abgedreht werden, inklusive der finalen Szene.

Der Grund: Beide Darsteller hätten zum Finale der Serie 2014 zu alt ausgesehen. Außerdem befand sich Henrie seinerzeit in der Pubertät, was man ebenfalls in die Handlung einbaute. Heute sind Fonseca und Henrie 34 und 31 Jahre alt.

Was wir hinter den Kulissen erleben

„Wieder zusammen“: erster Blick hinter die Kulissen der „Sex and the City“-Fortsetzung

Die Schauspielerin Sarah Jessica Parker und ihre „Sex and the City“-Kolleginnen bereiten sich auf die Dreharbeiten der Fortsetzung vor. Zur Freude aller Fans teilten sie Fotos der Proben auf Instagram. Kürzlich wurde bekannt, dass weitere beliebte Stars der Serie für die neuen Folgen zurückkehren werden.

ARD und ZDF schaffen gemeinsames Streamingnetzwerk

Die ARD und das ZDF wollen ein gemeinsames Streamingnetzwerk und damit ein Gegengewicht zu anderen großen Anbietern wie Netflix schaffen. Auf den bereits bestehenden Mediatheken sollen nach und nach mehr Angebote der jeweils anderen Sender zu finden sein. Eine gesamte Fusion soll es aber nicht geben, die bisherigen Mediatheken werden nicht verschmolzen.

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