„Höhle der Löwen“: Geplatzter Millionendeal um Kaffeekapsel

  • Mit Kaffeekapseln aus Holz haben die Gründer von Rezemo am Dienstagabend Investoren und Fernsehzuschauer begeistert.
  • Jetzt wurde bekannt: Zum Millionendeal kam es nach der „Höhle der Löwen” doch nicht mehr.
  • Was ist der Grund?
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Köln. Mit ihrem Wunderprodukt Rezemo haben die Gründer Stefan Zendler und Julian Reitze am Dienstagabend die Investoren in der „Höhle der Löwen“ begeistert.

Rezemo ist laut der beiden Stuttgarter die „erste und einzige Kaffeekapsel aus Holz“. Mit der Erfindung will das junge Start-up der Umweltverschmutzung durch Plastikverpackungen den Kampf ansagen.

Die Idee kam bei den Investoren gut an: Carsten Maschmeyer (60), Ralf Dümmel (52) und Dagmar Wöhrl (65) machten ein gemeinsames Angebot: 750.000 Euro für 20 Prozent der Anteile. Frank Thelen (43) machte mit 500.000 Euro für 20 Prozent ein alleiniges Angebot.

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„Unterschiedliche Auffassungen“

Nach zähen Verhandlungen kam letztendlich ein Deal mit Maschmeyer, Dümmel und Wöhrl zustande. Gründer und Investoren einigten sich auf ein Investment von einer Million Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.

Wie sich jetzt allerdings herausstellt, ist genau dieser Deal im Nachhinein geplatzt. In einer Pressemitteilung erklären die Gründer: „Im Verlauf der ausführlichen Gespräche zwischen uns und den drei Löwen hat sich herauskristallisiert, dass es in der Frage um die zukünftige strategische Ausrichtung von Rezemo unterschiedliche Auffassungen gibt. So kam letztlich doch keine Beteiligung der drei Investoren zustande, dennoch haben die Löwen Rezemo Unterstützung mit ihrem Know-how und ihrem Netzwerk zugesagt.“

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RND/msc