Deutsches ESC-Finale: Vier Künstler treten live in der Elbphilharmonie auf

  • Deutschland hat gewählt – und die zehn Finalisten des deutschen Eurovision Song Contest bestimmt.
  • Drei der Teilnehmer werden am 16. Mai in der Elbphilharmonie in Hamburg auftreten.
  • Die ARD überträgt live ab 20.15 Uhr.
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Hamburg. In der ARD-Show “Eurovision Song Contest 2020 – das deutsche Finale” werden drei der zehn deutschen ESC-Finalisten live in der Elbphilharmonie in Hamburg auftreten. Moderatorin Barbara Schöneberger wird in dem berühmten Konzerthaus Ben & Tan (Dänemark) mit “Yes”, Daði Freyr og Gagnamagnið (Island) mit “Think about Things” und The Roop (Litauen) mit “On Fire” begrüßen, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Donnerstag in Hamburg mitteilte.

Auch Ben Dolic, der für Deutschland mit “Violent Thing” angetreten wäre, wird vor leeren Rängen auf der Bühne stehen. Der Auftritt in der Elbphilharmonie soll sich dabei so eng wie möglich an der für Rotterdam geplanten Inszenierung orientieren. Die wurde von dem US-amerikanischen Choreografen Marty Kudelka entworfen, der bereits mehrere Tanzshows für Justin Timberlake inszeniert hatte. Sein Auftritt steht bei der Kür des “deutschen Siegers der Herzen” allerdings nicht mit zur Wahl.

Video
RND-Videoschalte: Eurovision Song Contest 2020 - unterhaltende Musikshows aber kein ESC-Ersatz
7:14 min
Der Free ESC ohne Stefan Raab versus das ESC-Finale mit Barbara Schöneberger. Imre Grimm und Matthias Schwarzer sprechen über das Duell der ESC-Ersatzshows.  © RND
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Peter Urban und Michael Schulte kommentieren ESC-Finale

Zu den zehn Finalisten des deutschen ESC (Samstag, 20.15 Uhr, das Erste) gehören zudem Aserbaidschan (Efendi mit “Cleopatra”), Bulgarien (Victoria mit “Tears Getting Sober”), Italien (Diodato mit “Fai Rumore”), Malta (Destiny mit “All of My Love”), Russland (Little Big mit “Uno”), Schweden (The Mamas mit “Move”) und die Schweiz (Gjon’s Tears mit “Répondez-moi”). Sie werden dem NDR zufolge in Musik- oder Auftrittsvideos zu sehen sein. Das deutsche Finale soll von ESC-Urgestein Peter Urban und Sänger Michael Schulte kommentiert werden. Die Startplätze wurden am vergangenen Samstag in einer eigenen Show von den Zuschauern vergeben.

Der für den 16. Mai in Rotterdam geplante Eurovision Song Contest musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Sowohl die ARD als auch Pro7 haben daraufhin Ersatzshows auf die Beine gestellt, die am Samstag im Fernsehen laufen.

RND/dpa

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