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„Dass viele genesen, gehört auch dazu“: Ex-DDR-Fernsehsprecher vermisst positive Nachrichten

  • Klaus Feldmann las jahrzehntelang die Nachrichten in der DDR-Nachrichtensendung „Aktuelle Kamera“.
  • Der Journalist äußert Kritik an der derzeitigen Corona-Berichterstattung.
  • Lob gab es von ihm für den ARD-Nachrichtenmann Thorsten Schröder.
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Berlin. Der einstige Sprecher im DDR-Fernsehen, Klaus Feldmann, hält viel von dem ARD-Nachrichtenmann Thorsten Schröder. „Er ist sehr sachlich und neutral“, sagte Feldmann der Deutschen Presse-Agentur. Er wolle keine Noten verteilen, aber an Schröder finde er auch gut, dass dieser als Nachrichtensprecher kein Mienenspiel zeige. Feldmann, der am 24. März 85 Jahre alt wird, las in der „Aktuellen Kamera“ des DDR-Fernsehens die Meldungen des Tages. „Es geht nicht, dass man seine eigene Meinung in die Interpretation, in die Diktion mit hineinlegt. Die Meinung soll sich der Zuschauer oder Zuhörer selbst bilden.“

Neutralität als Gebot

Feldmann war von 1961 bis 1989 Nachrichtensprecher im DDR-Fernsehen. Es habe damals - gerade beim Rundfunk - auch „Staatstrompeten“ gegeben, die hätten Meldungen über den Sozialismus und den Aufbau der DDR so gesprochen, als würde eine rote Fahne gleich mit auf den Tisch gestellt, erinnerte sich Feldmann ironisch. Er habe immer versucht, sich eine „gewisse Neutralität“ zu erhalten.

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Eine ein „bisschen härtere Generation“

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In der Corona-Berichterstattung vermisst Feldmann positive Trends. „Aber es gehört doch auch dazu, mal zu betonen, wie viele Menschen genesen sind.“ Seine Generation sei noch durch den Krieg geprägt und dadurch „ein bisschen härter“, sagte der Ex-Sprecher.

RND/dpa

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