„Das Unwort“: ZDF dreht Komödie über Antisemitismus unter Jugendlichen

Antisemitismus, Mobbing, Ausgrenzung: Genau darum geht es in dem ZDF-Film „Das Unwort“, der noch bis Ende August in Berlin gedreht wird. Zu den Schauspielern zählen unter anderem Iris Berben und Thomas Sarbachr.

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Berlin. Die Debatte um wachsenden Antisemitismus in Deutschland nimmt seit Monaten Fahrt auf - jetzt dreht das ZDF eine Drama-Komödie über das Thema. Die Dreharbeiten für den Film mit dem Arbeitstitel „Das Unwort“ laufen derzeit in Berlin. Es geht um judenfeindliches Mobbing in Schule und Gesellschaft.

Film handelt von Mobbing gegen jüdischen Jungen

Das Drehbuch stammt von Leo Khasin („Kaddisch für einen Freund“), der auch Regie führt. „Dramatisch zugespitzt, aber auch mit einer Prise Humor erzählt der Film eine fiktive Geschichte, die sich an tatsächlichen Vorfällen orientiert“, so das ZDF. „Ein Film über Vorurteile, Ausgrenzung und die Herausforderung, damit umzugehen.“

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Die Handlung: An einem Berliner Gymnasium wird ein 15-jähriger jüdischer Junge von Mitschülern gemobbt. Die Klassenlehrerin, der Direktor und die Eltern stehen der Situation hilflos gegenüber. Auf einer Schulkonferenz, die den Konflikt schlichten soll, kommt es vollends zum Eklat.

Sendetermin steht noch nicht fest

Zur prominenten Besetzung gehören Iris Berben, Devid Striesow, Florian Martens, Anna Brüggemann, Thomas Sarbacher, Ursina Lardi und Neda Rahmanian. In den Rollen der Schüler spielen die Jungschauspieler Samuel Benito, Oskar Redfern und Viktor Kadam. Gedreht wird noch bis Ende August. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Von RND/dpa

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