Das sagt Luke Mockridge zu seinem Skandal-Auftritt im “Fernsehgarten”

  • Mit einem umstrittenen Auftritt im ZDF-"Fernsehgarten" hatte Komiker Luke Mockridge für reichlich Ärger gesorgt.
  • Jetzt äußerte sich der 30-Jährige erstmals.
  • Mockridge ist von dem Wirbel um seine Person nach eigenen Worten überrascht worden.
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München. Der Komiker Luke Mockridge (30) ist von dem Wirbel um seinen umstrittenen Auftritt im ZDF-"Fernsehgarten" nach eigenen Worten überrascht worden. "Egal wie absurd mein Auftritt in dem Moment rüberkam – das, was dann daraus gemacht wurde, war noch viel absurder und kindischer. Man fragt sich in einem solchen Moment: "Haben wir denn keine größeren Probleme?"", sagte er in einem Interview, das Sat.1 am Dienstag veröffentlichte.

Mockridge hatte in der ZDF-Sendung Mitte August unter anderem Witze über alte Menschen gemacht. Sein Verhalten hatte Buhrufe aus dem Publikum provoziert. Die verärgerte Moderatorin Andrea Kiewel brach seinen Auftritt ab und warf ihm unkollegiales, mieses Verhalten vor.

Mockride will den Fernsehgarten-Auftritt in seiner Show auflösen

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"Vielleicht war ein Achsel-furzender, Affen imitierender, Bananen-telefonierender Luke Mockridge im Fernsehen genau die Abwechslung, die wir diesen Sommer noch gebraucht haben", sagte der Komiker in dem Sat.1-Interview. Er freue sich nun darauf, den "Ball in unserer Show medial zurückspielen" und "das zweite und dritte Drittel dieses Gesamtkunstwerks auflösen" zu können, damit "die Nummer dann endlich mal einen Kontext bekommt".

Mockridges neue Sendung "Greatnightshow" soll am Freitag (13. September) zum ersten Mal ausgestrahlt werden. Die kostenlose Werbung, die das ZDF und andere Medien für ihn gemacht hätten, freue ihn. "Auch wenn das gar nicht unser Ziel war: PR-technisch ist es perfekt für uns gelaufen. Mehr Aufmerksamkeit für meine Person und für unsere Sendung kann man gar nicht bekommen." Er bedanke sich bei den Kollegen vom ZDF.

Zum Inhalt der Show bleibt Mockridge im Interview mit der Presseabteilung von Sat.1 eher vage. In der Show sollen alte Bekannte aus seinem bisherigen Programm zu sehen sein, es gebe eine Showband und "alles wird ein bisschen größer". Er werde tun, was ihm Spaß macht. Ein paar Namen lässt der Comedian aber dennoch fallen: Nora Tschirner und David Hasselhoff sollen zu Gast sein. Bei seinen Gästen hoffe er durch Aktionen und Spiele in der Sendung auf "Mut zur Hässlichkeit" und Authentizität.

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RND/dpa/goe