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Tag zwei in Düsseldorf

Sprücheklopfer Marc ist an seinem „Dinner“-Abend nicht mehr der „Locker-Lustige“

Marc ist vor der Ankunft der Gäste furchtbar nervös.

Im Düsseldorfer Stadtteil Bilk öffnet der Gastgeber frühmorgens seine Tür. „Kochen ist tatsächlich viel Handwerk. Und das würde ich schon sagen, dass ich das gut beherrsche“, tönt Marc an Tag zwei von „Das perfekte Dinner“ – übrigens die 4000. Folge der Vox-Erfolgsshow seit 2006. Noch ist der werdende Vater und IT-Experte zuversichtlich, dass er sein Dinner locker aus dem Ärmel schüttelt. „Auch ohne Motto & rotem Faden lecker“ steht über seinem Drei-Gänge-Menü:

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  • Vorspeise: Indische Hühnersuppe mit Geflügelnocken
  • Hauptspeise: Bœf bourguignon mit Röstkartoffeln und allem Pipapo
  • Nachspeise: Zugedeckter Apfelkuchen mit Vanillesoße

„Marc ist eine sehr laute rheinische Frohnatur und ein guter Sprücheklopfer“ – so viel kann Natalie (29) nach dem ersten Tag schon sagen. „Da muss man dann heute mal schauen, was dahintersteckt.“ Sarah (33) muss sich erst an den Humor gewöhnen: „Beim Marc weiß ich oft nicht, ob er Dinge ernst meint oder ob er sie ironisch meint.“

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Marc gerät unter Druck: „Zu viel Zeit gelassen“

Um 16.34 Uhr beginnt Marc plötzlich zu schwitzen: „Ich glaube, ich habe mir einfach zu viel Zeit gelassen. Ich war ein bisschen zu Schlendrian. Das rächt sich jetzt.“ Die Handgriffe werden schneller. „Ich kriege das jetzt aufgeholt“, bleibt er zuversichtlich.

Beim Eingießen des Aperitifs steigt Marcs Nervosität noch mehr: „Wie beim Zahnarztbesuch weiß man, dass es irgendwann vorbei ist.“ Die Ankunft der Gäste verzögert sich jedoch. Um 18.46 Uhr überlegt Marc: „Ich kann ja was lesen.“ Dann kommt der erlösende Klingelton.

Jürgen hustet: „Unglaublich viel Pfeffer“

Das von den Gästen erwartete Sprüchefeuerwerk bleibt aus. Natalie wundert sich: „Er war nicht so der Locker-Lustige. Er war ein bisschen ruhiger, bedachter.“ Marc gesteht: „Es war doch stressiger, als ich dachte.“ Vor allem hat er keine fleischlose Suppeneinlage für Sarah zubereitet: „Ich habe es nicht mehr geschafft, die Grießnockerl zu machen.“

Beim ersten Löffel der indischen Hühnersuppe hustet Jürgen (37) los: „Pfefferkorn verschluckt.“ Das war’s jedoch auch schon an Gewürzen: „Tatsächlich habe ich mir mehr indisch erwartet. Für mich war es eigentlich eine Fenchel-Hühnchen-Suppe. Und ich hatte unglaublich viel Pfeffer drin.“

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Soßenpremiere „zu geronnen“

Für Pescetarierin Sarah gibt es ein Pilz bourguignon, deshalb muss Marc zwei Gerichte parallel kochen. Das klappt sogar ganz gut. Julia (25) lobt: „Das Fleisch ist butterzart.“ Jürgen vermisst die Röstaromen: „Bei den Kartoffeln war ich eher enttäuscht, weil das waren gekochte Drillinge, die er in Butter angeschwenkt hat mit Petersilie.“

Als Nachtisch gibt’s Apfelkuchen à la Jamie Oliver mit Vanillesoße: „Ich habe tatsächlich noch nie eine Vanillesoße gemacht. Das ist jetzt auch Premiere.“ „Mutig“, kommentiert Natalie. „Mutig ist mein zweiter Vorname“, ist der Gastgeber endlich wieder zu Späßen aufgelegt. „Jeder kriegt ’ne Vierteltorte“, serviert Marc riesige Kuchenstücke. Natalie analysiert die Soße: „Für mein Gefühl ist da irgendwas drin, was ich nicht so …“ Marc erkennt seinen Fehler: „Die ist ein bisschen zu geronnen.“

„Mir fällt jetzt ein Stein von der Leber“, löst sich Marcs Anspannung. Mit 33 Punkten übernimmt er vorläufig die Führung.

RND/Teleschau

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