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Tag vier im Lahn-Dill-Kreis

„Das perfekte Dinner“: Als Julian serviert, herrscht Schweigen am Tisch

Freuen sich über das Rinderfilet: Vivi, Leander, Gastgeber Julian, Gabi und Reinhold (v. l.).

Bei Vivi (27) hat Julian bereits Eindruck hinterlassen: „Der haut mit Begriffen um sich, das ist der Wahnsinn.“ Gabi (62) lässt sich von Fachausdrücken jedoch nicht blenden: „Das Wissen muss man natürlich nachher auch auf den Teller bringen.“ Das versucht Julian an Tag vier von „Das perfekte Dinner“ im Lahn-Dill-Kreis mit folgendem Menü:

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  • Vorspeise: Rindertatar-Torte
  • Hauptspeise: Rinderfilet mit Caprese-Risotto und Gemüsebeilage
  • Nachspeise: Schokoladenkuchen mit Passionsfruchtsorbet

Der technische Schulungsleiter war schon als Teenager sehr kochinteressiert. Mit 17 Jahren machte er ein Praktikum bei einem Sternekoch, „da war dann nach drei Wochen auch schon klar, dass ich das Abitur doch mache“. Was er sich gemerkt hat: Ein strukturiertes Mise en Place erleichtert das Kochen. „Ich mag das Wort Mise en Place sehr gerne, weil es sehr, sehr hochgestochen klingt.“ Übersetzt für Bodenständige: Er schnippelt routiniert seine Zutaten klein.

Reinhold lobt: „Julian, das begeistert mich“

Gabis erster Eindruck, als Julian zur Begrüßung eine ganze Cocktailbar an Aperitifs aufzählt: „Er ist vor Nervosität fast geplatzt.“ Das ist Vivi ebenfalls aufgefallen: „Der wollte auch abliefern.“

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Mit Pinzette richtet der Gastgeber die Vorspeise an: Tatar-Torte aus Rinderlende auf einem Kartoffelrösti mit Feldsalat und Tomaten-Shot. Die Gäste genießen. So still war es die ganze Woche noch nicht am Tisch. „Also Julian, das begeistert mich“, durchbricht Reinhold (69) das Schweigen mit einem Lob. „Das war ein sehr, sehr guter Einstieg.“ Kann Vivi bestätigen: „Du erfüllst alle Erwartungen – bis jetzt.“

Julian bekommt Applaus: „Tolles Essen!“

Zum Rinderfilet serviert Julian eine aufwendig gekochte Demi-Glace: „Die wird mit Rotwein fünfmal aufgegossen.“ Wieder Schweigen am Tisch. Wieder findet Reinhold als Erster die richtigen Worte: „Boah, stark.“ Damit meint er das Risotto mit Tomaten und Mozzarella. „Boah, ist das gut. So ein leckeres Risotto habe ich glaube ich noch nicht gegessen.“ Auch zum perfekt gegarten Fleisch zieht er imaginär den Hut: „Wunderbar.“ Der Gourmet schwebt im siebten Genusshimmel: „Ich bin kein Mensch, der viel Lob vergibt. Aber das ist richtig gut. Ich bin hin und weg.“ Findet Leander (63) auch: „Ich würde es in jedem Lokal genau so bestellen.“

Als Julian die Nachspeise reicht, fällt die Anspannung ab: „Ich bin jetzt komplett gelöst. Ich hoffe, dass ich jetzt auch irgendwann aufhöre zu schwitzen.“ Gabi und Vivi geben ihm für die Leistung volle Punktzahl: „Der Julian hat sich bei allen drei Gängen sehr viel Mühe gegeben. Der hat uns wie erwartet richtig einen serviert.“ Mit insgesamt 37 Punkten übernimmt Julian die Spitzenposition. Applaus für den Gastgeber: „Tolles Essen!“

RND/Teleschau

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