Alex lässt „Perfektes Dinner“-Gäste verzweifeln: „Was, wenn er vom Auto überfahren wird?“

  • Die Klassenfahrtstimmung im westfälischen Münster hält sich auch an Tag zwei des „Perfekten Dinner“ bei Vox - bis bei Alex das Dessert auf den Tisch kommt.
  • Plötzlich ist von einem Autounfall die Rede.
  • Allerdings aus rühmlichen Gründen.
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Das lauschige Gievenbeck bei Münster ist Schauplatz blutiger Fantasien am Esstisch. Der Grund? Das Menü ist einfach zu gut. Gastgeber Alexander (32) legt die Messlatte an Tag zwei der Kochshow nicht nur für sich selbst hoch an, sondern kassiert für seine Mühen auch Bestnoten - und inspiriert seine Gäste zu unfrommen Gedanken.

Vor Beginn des Dinner-Abends sind die übrigen Teilnehmer sich noch einig: „Alex nimmt die Sache nicht ganz so ernst“. Durch das fernöstliche Interesse des Gastgebers, der als Arzt und Sonnenschirmimporteur tätig ist, erwarten sie ein durchweg asiatisches Menü - doch das ist, ganz wie Alex‘ Wochenmotto, „nur die halbe Wahrheit“.

Das geheimnisvolle Menü des Dienstags:

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  • „You are fat, but you are good fat“: Avocado / Krebstier / Käse
  • „Wild and free as a deer can be“: Reh / Knollen / Kohl
  • „An apple each day keeps the doctor away“: Apfel / Schokolade
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Was die Gäste noch nicht ahnen können: Der Tipp „Asiatisch“ ist voll daneben. Alexander selbst beschreibt seine Koch-Interessen eher als „international-experimentell“. Ob das schmecken wird?

Bevor die Gäste kommen, schnell noch ein Nickerchen

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Wird es. Garnelentatar mit selbst gefertigten Korallenhippen, Rehkarree mit gebackenem Rotkohl und Süßkartoffel-Pastinaken-Stampf, Schokoladenmousse in Apfelform mit Spiegelglasur - Weltenbummler Alex kann bei der Vorbereitung seines ambitionierten Menüs nichts aus der Ruhe bringen. Mit Multitasking-Erfahrung aus dem Krankenhaus und gewohntem, trockenen Humor bereitet er Glasur um Glasur zu und hat vor seinem großen Auftritt am Abend sogar noch Zeit für ein erholsames Nickerchen.

Dann ist es Zeit für die Gäste. Der Aperitif - ein Gin-Basil-Smash, den Mittwochs-Koch Rainer nur als eine „interessante Erfahrung“ bewerten kann, kann noch nicht überzeugen - doch danach geht es steil bergauf. Schon nach der Vorspeise frotzelt Rainer, dass Alex ihm von Anfang an unsympathisch gewesen sei. Er ist einfach zu gut für die Dinnergäste, die an keinem der Gänge viel auszusetzen haben. Auch Daniel hat hohes Lob für das zarte Rehkarree: „Ich wüsste nicht, was man besser machen kann.“

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Der „Porsche der Nachtische“ und ein Autounfall

Die Nachspeise schließlich haut alle von den Socken. Nach einem kurzen Spritzflaschendrama in der Küche kann Alex mit medizinischer Präsentation glänzen, und sein „Porsche der Nachtische“ sorgt für große Augen und entzückte Reaktionen. Daniel und Rainer schmieden einen perfiden Plan: „Wenn er von einem Auto überfahren wird, kommt er dann noch in die Wertung?“ Vielleicht die einzige Möglichkeit, um den Siegeszug des Anrichtungskünstlers aufzuhalten: Alex erhält 39 Punkte an Tag zwei. Das bedeutet Bestnoten von allen, außer von Daniel - doch auch der lässt sich zu steilen 9 Punkten hinreißen.

Morgen geht es bei Rainer mit „schottischen Köstlichkeiten und alter Kuh“ weiter. Aber ob diese Menü-Messlatte noch zu erreichen ist? Es bleibt spannend.

RND/Teleschau

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