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„Das Essen war fast Folter“: Sven Ottke verrät, wie viel er im Dschungel abgespeckt hat

  • Auf dem zweiten Platz beendet Ex-Boxer Sven Ottke das Dschungelcamp.
  • „Ich muss das nicht noch mal angucken“, sagt der 52-Jährige.
  • Außerdem spricht er im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) über seine Zukunftspläne.
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Ex-Boxer Sven Ottke (52) ist beim RTL-Dschungelcamp auf Platz zwei gelandet. Im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) spricht er über die beiden Wochen im Dschungel, die nervigsten Konkurrenten und seine Pläne nach „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“

Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Platz. Wie sehr bedauern Sie, dass Sie es kurz vor knapp nicht zum Dschungelkönig geschafft haben?

Die letzten zwei Tage waren schon sehr prägend, und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nicht unglücklich über den zweiten Platz bin. Das hört sich vielleicht doof an, aber ich finde es super. Erstens ist der Prince ein supergeiler Typ. Ich mag ihn total. Ich bin fast ein bisschen verliebt. Er ist so ein herzensguter Mensch und viel besser für den Job des Dschungelkönigs geeignet wie meine Wenigkeit. Ich bin null traurig und habe null Groll in mir. Ich glaube, dass seine Karriere dadurch noch mal einen neuen Schub kriegt. Ich bin natürlich ein bisschen traurig wegen der Kohle. Ich wollte ja für karitative Zwecke spenden, aber es gibt Schlimmeres im Leben.

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Für uns Zuschauer war sehr bewegend zu sehen, wie Sie im Finale händchenhaltend am Lagerfeuer gesessen und auf die Verkündung gewartet haben.

Prince ist ja nicht wirklich ein Mann. Ich würde sagen, dass er eine Mixtur ist. Der ist so lieb. Den muss man einfach gern haben. Ich habe ihn total ins Herz geschlossen. Ich habe ihm schon vor der Siegerehrung gesagt: „Wenn du mal Langeweile hast, komm nach Karlsruhe. Meine Tür steht immer offen!“ Das meine ich auch todernst. Er ist ein Bombentyp.

Haben Sie eigentlich auch wie Ihre Mitcamper abgenommen?

Neun Kilo.

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War das wenige Essen besonders schlimm für Sie?

Das war ja fast Folter. (lacht) Man musste Nachtdienst schieben. Wenn viele Leute im Camp sind, ist es ja okay, dass immer zwei Leute am Feuer sein müssen. Aber hinten raus wurde es eng. Da wurdest du mitten in der Nacht geweckt und musstest wach sein und am Feuer sitzen. Da guckst du dann ins Feuer, darfst aber nicht einschlafen. Das wäre dann ja ein Regelverstoß. Das war ja der Running Gag im Camp: Regelverstoß. Der Essensentzug, der Schlafentzug, alles zusammen. Ich bin rumgelaufen wie Falschgeld. Ich bin einmal umgefallen, weil ich tot war. Ich war nicht mehr ich selber. Da hat mein Körper alles gegeben, was er geben konnte. Wenn man nur Reis und Bohnen kriegt, ist das schon Hardcore. Ich hätte nie gedacht, dass man in 14 Tagen neun Kilo abnehmen kann.

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Wie konnten Sie sich eigentlich 14 Tage lang beherrschen, obwohl es Charaktere wie Danni und Elena im Camp gab?

Einmal bei Elena habe ich mich ein bisschen gehen lassen, was mich im Nachhinein voll geärgert hat, weil ich genau das nicht machen wollte. Das ärgert mich heute noch. Von Danni war ich einfach nur maßlos enttäuscht. Mehr kann man dazu auch gar nicht sagen. Wenn man jemandem zehn bis zwölf Tage den Rücken stärkt und in den Aufrufen für die Zuschauer sagt, dass es unmenschlich ist, was sie machen und sie sollen mal jemand anderen in die Prüfungen wählen. Und sie haut einen dann so in die Pfanne. Da war ich schon arg enttäuscht, und deswegen ist das Thema Danni auch durch. Am letzten Tag musste ich ja einen bisschen gute Miene zum bösen Spiel machen, aber ich hatte keine Lust, auf Konfrontationskurs zu gehen. Das ist nicht mein Ding. Aber Danni wird definitiv nicht mehr meine Freundin werden.

Wie ist Ihr Verhältnis zu Elena?

Mit der habe ich mich wieder vertragen. Also alles gut.

Werden Sie sich denn die Folgen vom Dschungelcamp noch mal ansehen?

Darf ich ehrlich sein? Nein. (lacht) Das ist ja albern. Ich war doch dabei. Klar kann RTL die Sachen anders zusammenschneiden. Das ist ja auch logisch. Aber ich habe mit meiner Tochter gesprochen, und die meinte: „Alles Banane.“ Deswegen ist alles gut. Ich muss das nicht noch mal angucken.

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Wie sehen denn jetzt Ihre weiteren Pläne aus?

Ich habe noch die Welcome-Back-Show bei RTL und danach geht’s erst mal in den Urlaub. Dann bin ich erst mal eine Woche zum Golfen in Ägypten. Ich muss jetzt erst mal wieder meinen faulen Arsch in Bewegung bringen. (lacht)