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#DankeWieler trendet auf Twitter: Unterstützung für RKI-Chef nach Ansagen von Lauterbach und Scholz

Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts.

Am Morgen des Tages, an dem die Ministerpräsidentenkonferenz stattfinden sollte, veröffentlichte das Robert Koch-Instituts (RKI) ein alarmierendes Papier, in dem es dringend und ab sofort – nicht erst ab nächster Woche – „maximale Kontaktbeschränkungen“ forderte. Also viel weitreichendere Maßnahmen, als die, die dann am Abend von Bund und Ländern verkündet wurden.

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Das sorgte für Unmut bei einigen Politikern: Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rügte RKI-Präsident Lothar Wieler – hatte er doch vorher noch angekündigt, dass es über Weihnachten keinen Lockdown geben werde. So soll Lauterbach in der virtuellen Bund-Länder-Konferenz den Konflikt mit dem RKI aufgebracht problematisiert haben. Das sei nicht abgestimmt worden, er sei gegen eine wissenschaftliche Zensur, aber diesen Rat habe es am Dienstag nun wirklich nicht gebraucht, schimpfte er nach RND-Informationen.

Auf Twitter trendet #DankeWieler

Immerhin hatte sich die Bundesregierung mit einem eigens eingerichteten Expertenrat eine neue Grundlage geschaffen. In diesem Gremium sitzt auch das RKI, woraufhin Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) später ebenfalls verwies und sich damit Lauterbachs Meinung anschloss.

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Ein Blick auf Twitter verrät: Da sind viele anderer Meinung. Am Dienstagabend trendet in dem Sozialen Netzwerk der Hashtag #DankeWieler, unter dem viele Nutzerinnen und Nutzer dem RKI-Chef für seinen Einsatz danken und Zuspruch leisten, darunter zum Teil auch medizinisches Personal. So teilt etwa auch der Mediziner Marc Hanefeld den Hashtag.

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„Wie könnt Ihr den Herrn Wieler so angehen?“

Ein anderer User teilt einen Artikel über Lauterbach, der über die RKI-Empfehlung verärgert ist, und schreibt dazu unter anderem: „Nein, ICH bin stinksauer! Auf die Regierung und auf Karl. Wie könnt Ihr den Herrn Wieler so angehen, wo Ihr wisst, dass er recht hat?“ Wiederum ein anderer dankt ebenfalls Wieler und spricht vom „Schlummerkurs von Olaf Scholz und Karl Lauterbach“.

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Ein weiterer Nutzer meint etwa: „Prof. Wieler ist das, was man unter den verantwortlichen Politikern der MPK, KMK und Bundesregierung seit Herbst 2020 vergeblich sucht, ein Ehrenmann.“

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Auch politische Stimmen finden sich in der Twitter-Debatte. So schreibt etwa das ehemalige Bundestagsmitglied Andi Wagner: „Ich erwarte vom RKI, dass es sich von wissenschaftlichen Erkenntnissen leiten lässt und nicht, was politisch gewünscht ist. Deshalb: #DankeWieler.“

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Lauterbach in „Tagesthemen“ zurückhaltender

In der ARD äußerte sich Lauterbach dann am Abend wiederum zurückhaltender als zuvor. „Ich lege viel Wert auf die wissenschaftliche Beratung auch durch das RKI, wir arbeiten Hand in Hand. Aber im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit des RKI kann es auch schon mal eine Forderung geben, die wir nicht sofort umsetzen“, sagte er. Zusammen mit RKI-Präsident Lothar Wieler will Lauterbach an diesem Mittwoch in Berlin erneut über die Corona-Lage in Deutschland informieren.

RND/hsc/mit dpa

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